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Überraschung beim Turner Prize: Es gibt nur Gewinner

Alle vier Nominierten erhalten den Turner Prize 2019: Lawrence Abu Hamdan, Helen Cammock, Oscar Murillo und Tai Shani

Gestern Abend wurden die Gewinner des diesjährigen Turner Prize im englischen Margate bekannt gegeben. Erstmals erhalten alle vier nominierten Künstler die renommierte Auszeichnung. Lawrence Abu Hamdan, Helen Cammock, Oscar Murillo und Tai Shani hatten selbst die Jury in einem Brief um dieses Novum gebeten, damit so ein „Statement der Gemeinsamkeit, Vielfalt und Solidarität in einer Zeit der politischen Krise“ gesetzt werden könne. Die Jury um den Direktor der Tate Britain, Alex Farquharson, folgte dieser Bitte, denn es sei „sehr im Geiste des Werkes dieser Künstler, Konventionen herauszufordern, polarisierten Weltsichten zu widerstehen und andere Stimmen zu vertreten“, so Farquharson. Die Jury setzte sich dieses Jahr außerdem aus Alessio Antoniolli, Direktor des Gasworks & Triangle Network, Elvira Dyangani Ose, Direktorin der Showroom Gallery, Victoria Pomery, Direktorin des Turner Contemporary, und der freien Autorin Charlie Porter zusammen.

Helen Cammock, die für ihre Videoinstallation „The Long Note“ über die Rolle von Frauen im Nordirland-Konflikt nominiert wurde, verlas bei der Preisverleihung den gemeinsamen Brief. Darin sagten die Künstler, dass ihre Arbeit „inkompatibel mit dem Wettbewerb-Format sei, dessen Tendenz es ist, zu spalten und zu individualisieren“. Oscar Murillo galt mit einer Installation von lebensgroßen menschlichen Figuren, die er ähnlich einer Kirchengemeinde vor einem verhangenen Fenster gruppierte, als Favorit. Er war für seine Teilnahme an der 10. Berlin Biennale und seiner Einzelausstellung „Violent Amnesia“ ins Rennen gegangen. Der im Libanon lebende Lawrence Abu Hamdan verarbeitet in seinem Werk Tonspuren, mit denen er die Komplexität von Erinnerung und Sprache untersucht. Unter anderem seine Performance „After SFX“ in der Tate Modern in London bescherte ihm einen Platz auf der Shortlist. Die Künstlerin Tai Shani war für mehrere Ausstellungen nominiert, in denen sie vor allem feministische Themen in teils opulenten Inszenierungen bearbeitete.

In diesem Jahr wurde der Turner Prize erstmals im 2011 eröffneten Museum „Turner Contemporary“ in Margate vergeben. Der nach dem britischen Künstler Joseph Mallord William Turner benannte Turner Prize zählt zu den bekanntesten Auszeichnungen für bildende Kunst und wird jährlich an einen britischen oder seit längerer Zeit in Großbritannien lebenden Kunstschaffenden unter 50 Jahren vergeben, der mit einer vorherigen Ausstellung einen besonderen Beitrag zur Weiterentwicklung der zeitgenössischen bildenden Kunst geleistet hat. Die erstmals 1984 verliehene Ehrung ist mit insgesamt 40.000 Pfund dotiert. In der Regel erhält der Preisträger davon 25.000 Pfund, die übrigen Nominierten jeweils 5.000 Pfund. Zuletzt wurden Charlotte Prodger (2018), Lubaina Himid (2017), Helen Marten (2016), die Künstlergruppe Assemble (2015) und Duncan Campbell (2014) ausgezeichnet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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