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Christelle Boulé erhält den Prix Photoforum

Christelle Boulé ist die 28. Preisträgerin des Prix Photoforum. Die 1984 geborene kanadisch-schweizerische Künstlerin konnte sich gegen insgesamt 126 Bewerbungen erfolgreich durchsetzen. Sie darf sich nun über 5.000 Schweizer Franken sowie über eine Schau mit den zwölf weiteren Finalisten im Kunsthaus Pasquart in Biel freuen. Boulé, die Grafikdesign an der Université de Quebec in Montreal und danach Fotografie an der Ecole Cantonale d’Art de Lausanne studierte, überzeugte die fünfköpfige Jury mit ihrem noch unveröffentlichten Projekt „Durch Glas“. Auch in ihrer Fotoserie kreist Christelle Boulé wie schon seit mehreren Jahren um das Thema Parfum, die bildliche Darstellung von Geruchswahrnehmungen und die Erforschung der sozialen oder emotionalen Aspekte der Duftstoffe. In experimenteller Form setzt sich „Durch Glas“ auch mit der Frage auseinander, was Menschen dazu bringt, ein Parfum zu lieben, zu tragen oder später abzulehnen.

Für ihr Projekt schuf die Künstlerin analoge Farbfotogramme, deren Motive aus einer Kollektion von Parfumflaschen ausgesucht wurden, die sie ihren „Salon des Refusés“ nennt. In diesem „Salon der Abgelehnten“ befinden sich Parfums, die die Besitzer nicht mehr wollen, weil sie sie an alte Beziehungen erinnern oder weil sie nicht mehr zu ihrer Persönlichkeit passen. So wurde ein Geruch abgelehnt, weil Johnny Depps Parfum nach billiger Rasiercreme rieche. Oftmals aber geht es um emotionale Beziehungen zu einem Duft: Ein Parfum kann zum Beispiel nach einer Trennung oder dem Tod eines geliebten Menschen untragbar werden. Boulé dokumentiert die Geschichten hinter den Flakons wie auch ihrer Aufgabe und präsentiert diese zusammen mit Bildern. So erweckt sie die verlassenen Flaschen zu neuem Leben: Die Lichtstrahlen, die durch die Fläschchen hindurch scheinen, erzeugen ein Farbfotogramm. „Dieser Prozess gleicht einem Ritual, einem Zwischenschritt für diese emotional aufgeladenen Objekte, die ohne weitere Zeremonie nicht ganz weggeworfen werden können“, so die Jury.

Christelle Boulé stellt international in Galerien und Museen aus, darunter im Grand Musée du Parfum in Paris, in den Diokletiansthermen des Museo Nazionale Romano, in der Galerie Pavlov’s Dog in Berlin und in der 12/12 Galerie in Genf. Vor dem Prix Photoforum erhielt sie weitere Stipendien und Auszeichnungen, darunter 2019 den Future of Beauty Award der Elle USA, 2017 den Photo District News Photo Annual sowie die Auszeichnung „Flash Forward – Emerging Photographer“.

Der jährlich vergebene Prix Photoforum ist eine Auszeichnung für Fotografie in der Schweiz ohne vorgegebene Thematik und offen für professionelle Fotografen und Kunstschaffende. Die Einsendungen von 2019 spannen einen thematischen Bogen von gesellschaftlichen Themen wie Migration und Migranten über ökologische Fragen des 21. Jahrhunderts bis hin zu Untersuchungen zum performativen und experimentellen Potenzial des fotografischen Bildes. Der Prix Photoforum wird seit 1993 verliehen und zu den Preisträgern gehören unter anderem Valérie Chételat, Georg Freuler, Marco Zanoni, Benoît Jeannet, Roshan Adhihetty, Léa Girardin und im Vorjahr Solène Gün.

Die Ausstellung „Prix Photoforum 2019“ läuft bis zum 19. Januar. Das Kunsthaus Pasquart hat am Mittwoch und Freitag von 12 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Franken, ermäßigt 9 Franken.

Kunsthaus Pasquart
Seevorstadt 71-75
CH-2502 Biel

Telefon: +41 (0)32 – 322 55 86
Telefax: +41 (0)32 – 322 61 81

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


08.12.2019, Prix Photoforum 2019

Bei:


Centre Pasquart

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Künstler:

Christelle Boulé








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