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Schweizer Kunst in Martigny

Ferdinand Hodler, Le Lac Léman vu de Chexbres, um 1904

Die Fondation Pierre Gianadda in Martigny präsentiert aktuell Meistwerke Schweizer Malerei aus der Sammlung des Financiers, Unternehmers und Politikers Christoph Blocher. Laut Kurator Matthias Frenher besitzt der 1940 in Schaffhausen geborene Blocher eine der größten Privatsammlungen Schweizer Kunst. Die Schau zeigt eine Auswahl von 127 Exponaten, darunter Werke von Ernest Biéler, Johann Gottfried Steffan, Giovanni Segantini, Max Buri, Rudolf Koller, Félix Vallotton, Edouard Castres und Augusto Giacometti, von etwa 1850 bis 1950 und ist nach Themen wie Portrait oder Landschaft geordnet. Der Landschaftsmaler Alexandre Calame steht für die pittoreske Schweiz und die Alpen. Mit seinen pathetischen Landschaften und der Freude am Helldunkel gehört er zu den Romantikern. In seinem undatierten Bild „Die großen Tannen“ ragen die Bäume vor einem grauen Himmel in die Höhe. Das vegetabile Drama spitzt sich in der höchsten Tanne zu, die von einem Sturm gezeichnet einen fallenden Ast aufweist und partiell ohne Nadeln ist. Dennoch reckt sie sich als einzige hinauf bis zum oberen Bildrand.

Einen Schwerpunkt in der Sammlung Blocher bilden Arbeiten von Albert Anker. Der Realist hielt alltägliche und besondere Momente fest, wie den „Schulausflug“ von 1872 oder die sieben Jahre früher entstandene „Feier der Winzer“. Für den „Schulausflug“ studierte Anker die Mimik und das Verhalten von Kindern in großer Spannbreite: Allen voran schreitet der kecke Aufmerksamkeit einfordernde blonde Junge an der Spitze des Zuges um die junge Lehrerin, mehrere Mädchen mit Blumenkränzen folgen und unterhalten sich, und ein kleiner Junge hält sich an der Hand der Lehrerin fest. Die Gemälde Ferdinand Hodlers wollen seine künstlerische Entwicklung von den realistischen Anfängen über den Symbolismus bis zu seinem bekannten „Parallelismus“ nachzeichne“, wo Hodler durch die Wiederholung der Formen eine rhythmische Harmonie erzeugt, etwa bei „Le Lac Léman vu de Chexbres“ um 1904.

Interessant ist Cuno Amiets Gemälde „Der See von Thun mit Bergkette“ von 1931. Hier zeigt sich ein Wendepunkt im Schaffen des Malers: Am 6. Juni 1931 verbrennen 50 seiner Werke im Münchner Glaspalast. Im Herbst desselben Jahres zieht sich Amiet nach Hilterfingen am Thunersee zurück. Hier verewigte er Landschaften, die in Licht gebadet sind. In Erinnerung an den Brand in München fügte Amiet eine stilisierte Flamme in sein Monogramm. Das Gemälde mit dem Sonnenuntergang am Thuner See charakterisiert ein Maß an Abstraktion, da die Farbe eher Flächig aufgetragen ist. Nach Frenher erinnern die stilistischen Mittel an die Postimpressionisten und die Anfänge der Expressionisten.

Die Ausstellung „Chefs-d’œuvre suisses. Collection Christoph Blocher“ läuft bis zum 14. Juni 2020. Die Fondation Pierre Gianadda hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 20 Franken, ermäßigt 18 und 12 Franken. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Fondation Pierre Gianadda
Rue du Forum 59
CH-1920 Martigny

Telefon: +41 (0)27 – 722 39 78
Telefax: +41 (0)27 – 722 52 85

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


06.12.2019, Chefs-d’œuvre suisses – Collection Christoph Blocher

Bei:


Fondation Pierre Gianadda

Kunstsparte:


Malerei

Variabilder:

Ferdinand Hodler, Le Lac Léman vu de Chexbres, um 1904
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Künstler:

Schweiz








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