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Christie’s versteigert Meisterwerk von George Grosz

George Grosz, Gefährliche Straße, 1918

George Grosz’ Gemälde „Gefährliche Straße“ von 1918 zählt zu den Highlights der Auktion „Impressionist and Modern Art Evening Sale“ bei Christie’s in London und geht am 5. Februar mit einer Taxe von 4,5 bis 6,5 Millionen Pfund an den Start. Es befand sich seit 1970 in einer Privatsammlung und wurde es zuletzt vor 20 Jahren im Haus der Kunst in München im Zuge der Ausstellung „Die Nacht“ öffentlich gezeigt. Olivier Camu, stellvertretender Abteilungsleiter für Impressionismus und Moderne Kunst bei Christie’s, sagte, es sei eine Ehre, „dieses Meisterwerk aus der seltenen und berühmten Serie von Großstadtbildern von George Grosz aus dem Ersten Weltkrieg auf einer Auktion zu präsentieren“. Grosz verknüpfe mit ätzendem Witz und Farbbeherrschung eine futuristische Dynamik mit expressionistischer Leidenschaft, um seine Verachtung für das das Establishment in Deutschland um 1918 zu äußern.

Die „Gefährliche Straße“ entstand in den letzten Monaten des Ersten Weltkriegs und wurde erstmals 1919 in der Münchner Galerie Neue Kunst präsentiert. In der mit unterschiedlichen Figuren gefüllten Straße in Berlin thematisiert George Grosz das Ende des Krieges fern der Schützengräben, aber mit einer neuen Front. Sie verläuft durch Städte, Straßen und die Bevölkerung, wo der Soldat seine zerschossenen Glieder zur Schau stellt. Dem sinnlosen Sterben entkommen, findet er sich in einer Gesellschaft wieder, wo Frieden, Stadt und Mensch mehr zusammengeflickt, als geordnet wirken. Armut und Reichtum treffen im grotesken Reigen mit Prosituierten und eleganten Herren vor verbrannter Erde und brennenden Häuserschluchten aufeinander. Aus allem kriecht Grosz’ Ekel und Abscheu vor dem, was Politik und Kapitalismus aus Deutschland gemacht haben. Er inszeniert seine Beobachtungen in malerischer und erzählerischer Manier mit grandioser Farb- und Formgestaltung. Vor den dunklen Schatten glühen die Fenster und tauchen Bauwerke und Menschen in gespenstisch rotes Licht. Die Szenerie wird zum Pendant jener Kriegshölle, die Grosz als untauglich gemustert 1915 erspart blieb.

Das Gemälde „Gefährliche Straße“ kann vom 30. Januar bis 5. Februar in der King Street Gallery in London besichtigt werden.

Christie’s London
8 King Street, St. James’s
UK-London, SW1Y 6QT

Telefon: +44 (0)20 – 78 39 90 60
Telefax: +44 (0)20 – 78 39 16 11


09.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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