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Kaiserring für Hans Haacke

Hans Haacke erhält den Goslarer Kaiserring 2020

Der Kaiserring der Stadt Goslar geht in diesem Jahr an Hans Haacke. Der deutsche Konzeptkünstler, der als Vorreiter einer aktivistischen, politisch wachen Kunst gilt, freut sich über die Auszeichnung und verknüpft bereits einige Erinnerungen mit dem Kaiserring. 1959 habe er als Kunststudent auf der Baustelle der Documenta II in Kassel eine Skulptur von Henry Moore" target="Henry Moore" name="Henry Moore">Henry Moore fotografiert, der 16 Jahre später den ersten Kaiserring erhielt. „In meinen alten Tagen amüsieren mich solche Dinge“, erklärt Hans Haacke heute. „Im vergangenen November hatte ich das Vergnügen, in Goslar zu sehen, wie Barbara Kruger in der Stadt der Kaiserpfalz geehrt worden war. Sie ist eine von mir hochgeschätzte Mitstreiterin.“ Hans Haacke wird den Kaiserring am 26. September in Goslar entgegennehmen.

In ihrer Begründung führt die Jury aus: „Hans Haacke legt in seinem Werk von Beginn an die Mechanismen von Machtstrukturen und Abhängigkeitsverhältnissen in der Gesellschaft und somit auch in der Kunst offen. Wobei Gesellschaft für ihn nicht nur aus Menschen bestand, sondern auch aus Möwen und Pflanzen. Die verhängnisvollen ideologischen Verschränkungen von Nationalität, Klasse, Ethnie werden in seinen Arbeiten in ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und eleganten Oberflächlichkeit auf verstörende Weise sichtbar, der Weg des Kapitals in seiner globalen Dominanz unleugbar.“

Der 1936 in Köln geborene Konzeptkünstler, der seit 1961 in den USA, heute in New York lebt, geht in seiner künstlerischen Praxis einer kritischen, investigativen Arbeit in den Bereichen Kunst, Ökonomie, Politik und Gesellschaft nach. Im besten und streitbarsten Sinne setzt er sich immer wieder für eine demokratische Gesellschaft ein, indem er mit seinen Werken Strukturen, Vorgänge und Haltungen, die ein demokratisches Verhalten hintertreiben, offenlegt. Hans Haacke war mit seinen Werken und Ausstellungen in wichtigen Museen weltweit zugegen, etwa im Centre Pompidou in Paris, in der Tate in London, der Akademie der Künste in Berlin, den Hamburger Deichtorhallen, dem Museo Reina Sofía in Madrid oder dem New Museum in New York.

Hans Haacke wurde fünf Mal zur Documenta nach Kassel eingeladen, zwei Mal zu den Skulptur Projekten nach Münster und bespielte von März 2015 bis September 2016 mit seinem schwarzen Pferdeskelett „Gift Horse“ die Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. Für seinen Beitrag im Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig erhielt er 1993 den Goldenen Löwen. Zudem wurde er 1991 von der College Art Association in New York für sein Lebenswerk ausgezeichnet, 2004 mit dem Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum, 2006 mit dem Bremer Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum und im vergangenen Jahr mit dem Arnold-Bode-Preis der Stadt Kassel.

Der Kaiserring der Stadt Goslar wird seit 1975 jährlich ohne Preisgeld verliehen und gehört zu den weltweit renommierten Ehrungen für zeitgenössische Kunst. Er ging bisher unter anderem Joseph Beuys, Rebecca Horn, Anselm Kiefer, Cindy Sherman, Christian Boltanski, Alexander Calder, Gerhard Richter, Jenny Holzer, William Kentridge, Robert Longo, Jörg Immendorff, Matthew Barney, Bridget Riley, Rosemarie Trockel, John Baldessari, Olafur Eliasson, Wiebke Siem, Boris Mikhailov, Isa Genzken, Wolfgang Tillmans und im vergangenen Jahr an Barbara Kruger.


13.01.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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