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Die Art Karlsruhe startet

auf der Art Karlsruhe 2020

210 Aussteller aus 15 Ländern haben sich heuer zur 17. Ausgabe der Art Karlsruhe vereint. Den Besucher erwartet ein überbordendes Spektrum an künstlerischen Medien, Techniken und Genres aus den vergangenen 120 Jahren, das im kunstaffinen südwestdeutschen Raum erneut einige zehntausend Besucher anlocken dürfte. Die Auswahl sowohl der Galerien, als auch der Kunstwerke spiegelt die Verwurzelung der Messe in dieser Region. Bei vergleichbaren Veranstaltungen anderer Länder und Großräume ist ein kontinuierlicher Wechsel festzustellen, was dem Austausch gut tut. Die Fallhöhe in der Qualität der Kunstwerke auf der Art Karlsruhe schlägt diesmal wieder eher in die anspruchsvolle Richtung aus. Neben klassischen Positionen tun sich neue vielversprechende Ansätze im mittleren Preissegment hervor, in dem diese Messe eine wichtige Position einnimmt.

Das etwas verschwommene Profil der Art Karlsruhe gibt das aus zehntausenden Zahnstochern gebildete Frauengesicht „Khelone“ des 1973 in Minsk geborenen und bei Jannis Kounellis an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildeten Künstlers Maxim Wakultschik wieder, das der Düsseldorfer Galerist Christian Marx für 18.000 Euro offeriert. Nach einer Unterbrechung hat sich der Berliner Aussteller Martin Mertens abermals nach Karlsruhe aufgemacht und eine Serie von abstrakten Lackzeichnungen auf gewachstem Papier der in Berlin lebenden Künstlerin Katrin Bremermann für je 1.800 Euro mitgebracht, die in ungewöhnlich leuchtendem Kolorit formal an Grundrisse oder Accessoires erinnern.

Bedeutende Teilnehmer aus dem „Ländle“ fehlen nicht, etwa die Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier, die ein erfrischendes Ensemble aus Arbeiten von Georg Karl Pfahler, Erich Hauser und Thomas Lenk zusammengestellt hat (Preise ab 8.000 EUR). Im Auftrag eines Privatsammlers bietet die Hegau Bodensee Galerie ein 1950 entstandenes Ölgemälde von Otto Dix an. Wer das „Mädchen mit Sonnenblumen“ liebgewonnen hat, muss hier 750.000 Euro bereithalten. Sogar eine Arbeit von Tamara de Lempicka, die aktuell wegen hoher Auktionspreise in London und New York für Furore sorgt, kann man auf dem Stand des Kunsthandels Johannes Eggerbauer aus Köln bewundern und für 75.000 Euro erwerben. Ob die Zeichnung einer sehr selbstbewusst schauenden jungen Frau allerdings behagt, steht auf einem anderen Blatt.

Wilhelm Loth ist für seine sinnfälligen Kompositionen zwischen weichen und kantigen Formen berühmt. Wer sich für den 1993 verstorbenen Bildhauer begeistert, wird beim Kunsthandel Draheim fündig und kann hier die Bronze „Maquette 7/75“ für 2.900 Euro mitnehmen. Mehr auf Trapp bringen die bewegten Bronze-Fohlen von Renée Sintenis, die in der Koje des Düsseldorfer Händlers Klaus Schwarzer für rund 17.000 pro Stück ihrem verspielten Wesen freien Lauf lassen. Eine der bedeutenden künstlerischen Richtungen im deutschen Südwesten war die Hard Edge-Malerei. Neben Georg Karl Pfahler ist hier vor allem Günther C. Kirchberger zu nennen. Der Konstanzer Galerist Stephan Geiger wartet immer wieder mit überraschenden Arbeiten aus seinem Œuvre auf. Neben frühen informellen Werken aus den 1950er Jahren gewährt er der von schwarz-rot-weißen Wellenformen gekennzeichneten Ölmalerei „Onorina“ aus dem Jahr 1965 für 13.000 Euro einen markanten Auftritt.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Art Karlsruhe sind die Skulpturenplätze. Hier will sie hoch hinaus, wie es die Leiterarbeit „Ein Ikarus“ von Hannes Helmke für 96.000 Euro bei der Kölner Kunsthandlung Osper zeigt. Ein anderer Platz ist mit raumgreifenden farbigen Balken im Sinne konkret-konstruktiver Prägung von Gary Schlingheider zugestellt, während die Mainzer Galeristin Dorothea van der Koelen ihrer Mutter Lore Bert einen großen Auftritt aus weichem Papier mit mittiger reflektierender Stele gewährt. Während sich hier je nach Bewegung des Publikums harte Realitäten spiegeln, mildert das umgebende Rechteckfeld aus den Knäueln weicher Papierstücke die Wunden der Zeit und das vielleicht weniger Behagende.

Die Art Karlsruhe läuft vom 13. bis zum 16. Februar und hat täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 23 Euro, ermäßigt 19 Euro, die Zweitageskarte 31 Euro bzw. 27 Euro, die Dauerkarte 37 Euro bzw. 33 Euro und die Abendkarte ab 16 Uhr 18 Euro.


Infos: www.art-karlsruhe.de


13.02.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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