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Siobhán Hapaska in St. Gallen

in der Ausstellung „Siobhán Hapaska“

Das Kunstmuseum St. Gallen präsentiert in seiner Kunstzone Lokremise die erste Einzelausstellung von Siobhán Hapaska in der Schweiz. Mit ihren außergewöhnlichen Installationen aus Betongewebe, Metall, Kunststoffen und Naturprodukten verweist die 1963 in Belfast geborene irische Künstlerin auf Spannungsfelder menschlichen Daseins. Dem verwendeten Material steht seine sozio-politische, wirtschaftliche und religiöse Konnotation gegenüber und lädt die Besucher zu vielfältigen Interpretationen ein. Teils kombiniert Hapaska die abstrakten Plastiken und Skulpturen mit Klang, Licht und Bewegung, so dass sich ein dichtes Beziehungsgeflecht mit hoher Ausdruckskraft offenbart.

Exemplarisch kann das der Besucher an der Installation „Olive Trees“ erleben, in der drei Olivenbäume, je drei Meter lang, samt Wurzelgeflecht und Blattwerk waagrecht in ein kompliziertes Geflecht aus Drahtseilen und Spanngurten in der Mitte der Lokremise aufgehängt sind. Motoren versetzen die Bäume in Vibrationen, sobald der Besucher sich ihnen nähert, wodurch sie im Laufe der Zeit ihre Blätter verlieren. Hapaska möchte damit auf die Erschütterung und Entwurzelung in einer globalisierten Welt aufmerksam machen. Die Skulpturengruppe „Snake and Apple“ nimmt das biblische Thema um Sündenfall und Vertreibung aus dem Paradies auf. Während Aluminium, Kunsthaut und Fiberglas die Schlange repräsentieren, symbolisieren rotglänzende und gequetschte Kugeln die Äpfel vom Baum der Erkenntnis. Eva und die Schlange sind für Siobhán Hapaska die Helden in diesem Mythos, da sie mit einem kleinen Schubs das Konzept der Selbstbestimmung und des Bewusstseins gebären. Das anhaltende Problem sei nicht der Besitz von Wissen, sondern die Art und Weise, wie es genutzt oder nicht genutzt wird.

Mit formbarem Betongewebe schafft Siobhán Hapaska biomorphe Körper, die sich zueinander hinbiegen oder in der Vereinzelung in sich zusammenfallen. Gesellschaftliche Kontexte und deren inhärente Beziehungsgeflechte will sie damit zum Ausdruck bringen. Mit Unterschiedlichkeit und Vielfalt will Hapaska sich in ihrem Œuvre einer eigenen Handschrift entziehen. Auf das Verhältnis zu ihrer Kunst befragt, äußerte sie sich anlässlich der Documenta X 1997: „Ich wollte immer schon meine Person, meinen Charakter, überhaupt alles soweit wie möglich aus diesen Objekten herauslassen, so dass sie aussehen, als hätten sie keine ‚Nabelschnur‘, keine Spuren ihres Schöpfers, so dass sie aussehen, als hätten sie immer schon aus sich heraus existiert, als perfekte selbständige Objekte. Ich möchte, dass es ein freies Wesen ist, weil, wenn man etwas schafft, es einem nicht mehr gehört, es ist ein autonomes Objekt.“

Die Ausstellung „Siobhán Hapaska“ läuft bis zum 21. Juni 2020. Das Kunstmuseum St. Gallen hat täglich Montag bis Samstag von 13 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Franken.

LOK Kunstmuseum St. Gallen
Grünbergstrasse 7
CH-9000 St. Gallen

Telefon: +41 (0)71 – 277 88 40
Telefax: +41 (0)71 – 242 06 72

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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