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Museum Wiesbaden erinnert an Ludwig Knaus

Ludwig Knaus, Hinter den Kulissen, 1880

Unter dem Titel „Homecoming“ präsentiert das Museum Wiesbaden Hauptwerke des Genremalers Ludwig Knaus. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf jene Arbeiten, die noch zu seinen Lebzeiten nach Amerika verkauft wurden, und hat sich zum Ziel gesetzt, den in Vergessenheit geratenen, 1829 in Wiesbaden geborenen Künstler wieder ins allgemeine Gedächtnis zu rufen. Vielfigurige Alltagsszenen, hoher Realitätsgrad und Wirklichkeitsnähe sowie die intensive Beobachtung zwischenmenschlicher Begegnungen zeichnen seine Werke aus und ließen ihn zu einem der einflussreichsten und bedeutendsten Genremaler des 19. Jahrhunderts werden. Bereichert wird die Ausstellung durch Zeichnungen und Werkstudien aus unterschiedlichen Museen in Deutschland.

Das Museum Wiesbaden räumt dem Heimkehrer Knaus viel Platz ein. Auf 350 Quadratmetern Ausstellungsfläche können die Besucher in einem thematisch gegliederten Rundgang rund 70 Gemälde sowie 100 Zeichnungen und Ölskizzen betrachten. Die Schau dokumentiert die Entwicklung und Arbeitsweise von Ludwig Knaus und präsentiert ihn unter Zuhilfenahme hessischer Trachtenkostüme aus seinem Nachlass im Kontext seiner Zeit. Knaus’ Bilder sind ein Spiegel der Gesellschaft und geben mit ihren Darstellungen von Festen, Trachten, Orten, Mensch und Tier Aufschluss über das Leben im 19. Jahrhundert. Wo „Die goldene Hochzeit“ von 1857 die Familie als feste, generationenübergreifende Einheit vor Augen führt, wirft Knaus in dem Gemälde „Hinter den Kulissen“ einen humorvollen und doch realitätsnahen Blick auf das Leben von Schaustellern. Die „Hoheit auf Reisen“ mutet nahezu wie ein Historiengemälde an, während der „Sonntagsspaziergang“ des Vaters mit seinen Kindern die Nähe zur französischen Malerei verrät.

Knaus’ künstlerisches Interesse führte ihn 1845 an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er unter anderem Schüler Wilhelm von Schadows war. Im Gegensatz zur idealistischen Malerei seines Lehrers blieb Knaus eher der Wirklichkeitsnähe verhaftet und übernahm die erzählerischen Elemente sowie den bühnenartigen Aufbau der Düsseldorfer Schule. Ihm sagte das ausdruckvolle lebendige Genre entschieden mehr zu, wo nach seinen Worten „man sich für die Individualitäten interessiert und wo die Leute sprechen, handeln und in intimen Beziehungen zueinander stehen“. Nach seinem Austritt aus der Akademie bestritt Knaus seinen Lebensunterhalt mit dem Malen von Porträts. Ausgedehnte Reisen nach Frankreich, England und Italien brachten ihn mit unterschiedlichen Kunstströmungen des 19. Jahrhunderts in Berührung. 1874 wurde Ludwig Knaus als Professor an die Akademie der Schönen Künste nach Berlin berufen und richtete sich dort einen festen Wohnsitz ein, wo er 1910 auch verstarb.

Die Ausstellung „Homecoming – Ludwig Knaus“ läuft vom 14. Februar bis zum 2. August. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; an jedem ersten Samstag im Monat ist er frei. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Deutschen Kunstverlag für 32 Euro an der Museumskasse, für 49,90 Euro im Buchhandel.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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Veranstaltung vom:


14.02.2020, Ludwig Knaus - Homecoming

Bei:


Museum Wiesbaden

Kunstsparte:


Malerei

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Zeichnung

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Ludwig Knaus, Selbstbildnis, 1890
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Ludwig Knaus, Hessisches Leichenbegängnis im Winter, 1871
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Ludwig Knaus, Kinderfigurenstudie, o.J.
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Ludwig Knaus, Hoheit auf Reisen, 1867
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Ludwig Knaus, Die goldene Hochzeit, 1859
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