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50 Jahre „Block Beuys“ in Darmstadt

Joseph Beuys 1970 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt

Im April 1970 installierte Joseph Beuys im Darmstädter Landesmuseum mehr als 200 seiner Arbeiten und schuf mit dem „Block Beuys“ sein weltweit größtes erhaltenes Werkensemble. Das 50jährige Jubiläum nimmt das hessische Museum nun zum Anlass für eine umfangreiche Präsentation und zeigt mit rund 300 Filmen, Fotos, Plakaten, Dokumenten und Partituren, wie der Künstler seine Objekte in Aktionen einsetzte und sie mit Energien auflud. Damit will Kuratorin Gabriele Mackert in die Ideenwelt des gesellschaftspolitisch agierenden Künstlers einführen, der als Visionär aktueller denn je sei. „Im Anspruch war Beuys universell und verband Kunst, Wissenschaft und Spiritualität. Vor allem mit seinen Auftritten versuchte er den Kunstbegriff ‚so groß zu machen, dass er jede menschliche Tätigkeit umgreifen kann‘. Damit stellt er noch heute nicht nur unsere Vorstellung von Kunst, sondern auch unsere Idee von Museum auf die Probe“, so Mackert.

Seine Werke nannte Joseph Beuys „Vehikel“ oder auch „Fahrzeug“. Sie waren Transporter seiner Ideen. Den „Block Beuys“, den er in sieben Räumen des Landesmuseums als „Künstlermuseum“ einrichtete, verstand er als einen Lagerplatz im Sinne eines Energiespeichers. Für den Batteriegedanken stapelte Beuys Filz und Kupfer als Vorrat geistiger Wärme und Kreativität. Die Arbeiten im „Block Beuys“ tragen unter anderem Titel wie „Sender“, „Elektrode“, „Batterie“, „Aggregat“ oder „Fond“. Selbst den Namen „Block Beuys“ kann man als Kraftwerk verstehen. Er ist eine Schule des Wahrnehmens und Wunderns, die den Betrachter zum intuitiven Weiterdenken auffordert. Denn für Beuys war Erleben wichtiger als Verstehen.

Der „Block Beuys“ gilt gleichzeitig auch als Paradebeispiel für die Geburt des bundesdeutschen Kunstmarkts von internationalem Rang: Der Darmstädter Industrielle und Sammler Karl Ströher kaufte auf Vermittlung der Galeristen Franz Dahlem und Heiner Friedrich 1967 alle Werke aus Joseph Beuys’ erster Museumsausstellung in Mönchengladbach. Zudem sicherte sich Ströher über Jahre Zugriff auf die weitere Produktion und verpflichtete sich, alle Werke geschlossen öffentlich auszustellen. Heute besteht der „Block Beuys“, den der Künstler mehrmals veränderte, aus 290 Objekten der Jahre 1949 bis 1972 und will weiterhin zum Kunstdiskurs, zur „permanenten Konferenz“, so Beuys, anregen.

Die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“ läuft vom 14. Februar bis zum 24. Mai. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre ist er frei.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
D-64283 Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151 – 165 70 00
Telefax: +49 (0)6151 – 165 71 99


14.02.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


14.02.2020, Kraftwerk Block Beuys

Bei:


Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Kunstsparte:


Installationskunst

Kunstsparte:


Aktionskunst und Performance

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

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