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Candice Breitz im Bonner Kunstmuseum

Candice Breitz, TLDR, 2017

Gegenstand der aktuellen Schau im Kunstmuseum Bonn ist das Schaffen von Candice Breitz. Die Kuratorin Barbara J. Scheuermann hat der 1972 in Johannesburg geborenen, heute in Berlin lebenden Südafrikanerin eine umfassende Personale mit Videoinstallationen und Fotografien aus den letzten 25 Jahren eingerichtet. Breitz untersucht in ihren Werken die Formbarkeit des Individuums: Wie stark wird unsere Identität durch uns selbst und inwieweit durch die Strukturen unserer medialen, gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Umgebung bestimmt? Dabei nimmt Breitz die Prägung in der Familie genauso in den Blick, wie die Persönlichkeitsentwicklung innerhalb realer oder virtueller Gemeinschaften, die sich nicht nur durch nationale Zugehörigkeiten, Rasse, Geschlecht oder Religion, sondern zunehmend auch durch den Einfluss medialer Berichterstattung und Social Media bilden. In jüngerer Zeit rücken feministische und antirassistische Themen zunehmend in den Fokus ihres Interesses.

Die Bonner Schau spannt einen Bogen von den frühen „Ghost Series“ aus den Jahren 1994/96, in der zum Zeitpunkt der politischen Transformation Südafrikas Candice Breitz die anhaltende Gewalt des Apartheid-Regimes in mit Tipp-Ex überarbeiteten Touristenpostkarten reflektiert, bis hin zu neueren Werken wie „TLDR“ von 2017. In dieser 13-Kanal-Videoinstallation kommen südafrikanische Sexarbeiter*innen zu Wort und demonstrieren ihren Kampf für ihre grundlegenden Menschenrechte. In ihrem neuesten Werk „Labour“, das für „Arbeit“, „Arbeitskraft“ oder „Geburtswehen“ steht und der Ausstellung den Titel leiht, hat Breitz Geburten in kurzen Videos filmisch begleitet. Doch sie zeigt den Geburtsvorgang nicht naturalistisch, sondern rückwärts und untermalt ihn mit einem matriarchalen Dekret. Breitz imaginiert hiermit die Möglichkeit, politische Autokraten, die die Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte unserer Gesellschaften einschränken, wieder dorthin zurückzuschicken, woher sie ursprünglich gekommen sind.

Die Ausstellung „Candice Breitz – Labour“ läuft vom 20. Februar bis zum 3. Mai. Das Kunstmuseum Bonn hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Kunstmuseum Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 77 62 86
Telefon: +49 (0)228 – 90 85 817

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


20.02.2020, Candice Breitz - Labour

Bei:


Kunstmuseum Bonn

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Kunst der Entschleunigung

Variabilder:

Candice Breitz, TLDR, 2017
Candice Breitz, TLDR, 2017

Variabilder:

Candice Breitz, Her, 1978-2008
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Variabilder:

Candice Breitz, Profile, 2017
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