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Peter Dreher ist tot

Der Maler und Grafiker Peter Dreher ist gestorben

Der Maler Peter Dreher ist vergangene Woche im Alter von 87 Jahren gestorben. International bekannt wurde der Künstler unter anderem für seine Bildserie „Tag um Tag ein guter Tag!“, in der er zwischen 1974 und 2017 immer wieder die Ansicht eines einfachen zylindrischen Glases stets in einem Format von 25 auf 20 Zentimetern in immer der gleichen symmetrischen Anordnung und vor neutralem Hintergrund malte. Auf dieser Weise entstanden über die Jahrzehnte etwa 5.200 Gemälde, in denen die Spiegelungen der Gläser auf das Wesentliche hinweisen. Darüber hinaus galten Lichtbrechungen und Spiegelungen als ein durchgängiges und stets wiederkehrendes Motiv in Drehers Arbeiten. Oftmals nahmen seine Gemälde hyperrealistische Züge an. Mit Sprache und Wörtern arbeitete zu Beginn der 1990er Jahre er in seiner Werkserie „Bildbilder“.

Grundsätzlich war Dreher daran gelegen, autobiografische Elemente aus seinen Werken herauszuhalten. Seine Malerei begriff er als den Versuch, sich selbst wie ein Instrument zu betrachten und jede Form von subjektivem Eingriff außen vor zu lassen. Die Malerei verschaffte ihm „einen Bezirk, in dem ich respektiert und für mich gelassen wurde“. In diesem Schutzraum entstanden Werkgruppen wie beispielweise die aus 64 Einzelbildern aufgebauten „Freiburger Zimmer“ von 1978 oder die Reihe „Beachcomber shores“ von 2001, einem aus 52 Einzelbildern bestehendem Panoramabild seines Hotelzimmers im kalifornischen San Diego. In der Kunstwelt galt er als Verwandler, indem er das Einfache, Konkrete und Banale zu etwas Besonderem und Zeitlosem machte. Dreher beherrschte die Kunst des Weglassens und offenbarte damit das Wesentliche und Unverzichtbare.

1932 in Mannheim geboren, stand schon im Alter von sieben Jahren für Dreher fest, dass er Maler werden wollte. So studierte er den 1950er Jahren an der Kunstakademie Karlsruhe Malerei bei Karl Hubbuch, Wilhelm Schnarrenberger und Erich Heckel. 1958 erhielt Dreher den Kunstpreis der Jugend und übernahm 1965 die Leitung einer Malklasse in der Freiburger Außenstelle der Karlsruher Akademie, die heute nicht mehr existiert. 1968 wurde er Professor und unterrichtete in dieser Funktion bis zu seiner Pensionierung 1997. Einer seiner berühmtesten Schüler ist Anselm Kiefer. Bis zu seinem Tod widmeten sich unzählige Ausstellungen Peter Drehers Kunst, unter anderem in der Kunsthalle Baden-Baden, im Von der Heydt-Museum und im Kunstmuseum Erfurt. Seine Werke finden sich in deutschen Museen und Kunsthallen sowie in der Sammlung François Pinault in Frankreich, dem Art Institute of Chicago und dem Columbus Museum of Art in Ohio. Neben Kunstpreisen der Stadt Freiburg und des Landes Baden-Württemberg wurde Peter Dreher im Jahr 2000 das Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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