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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Berlin würdigt das grafische Atelier Stankowski + Duschek

Eigentlich sollte die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ in der Berliner Kunstbibliothek am 12. März eröffnet werden; doch ist sie damit in den Beginn der Corona-Krise und das Lockdown-Wochenende der Staatlichen Museen zu Berlin geraten. Nun startet die Schau mit rund 300 Skizzen, Entwurfsvarianten, ausgeführten Entwürfen und Drucksachen aus dem grafischen Schaffen von Anton Stankowski und Karl Duschek. Mit dabei sind so bekannte Logos, wie der in ein Rechteckfeld schräg eingesetzte Balken der Deutschen Bank, die tanzend aufsteigenden Quadrate der Frankfurter Messe oder der Schriftzug der Supermarktkette Rewe. Ein Großteil der Exponate stammt aus dem umfangreichen gebrauchsgrafischen Nachlass von Stankowski + Duschek, der 2012 als Schenkung von Duscheks Ehefrau Meike Gatermann in den Museumsbestand einging.

Diese „flaggenähnlichen visuellen Telegramme“ entsprangen der Stuttgarter Ideenschmiede des Büros, dessen zwei Inhaber zu den führenden Schrittmacher im Grafikdesign zu einer Zeit gehörten, als dieses Metier in den 1970er Jahren noch in den zarten Anfängen steckte. Da darüber hinaus beide Büropartner auch als freie Künstler im konkret-konstruktiven Bereich tätig waren, verschmelzen in ihren Arbeiten autonome Kunst und dienstbare Werbung. Zu den bahnbrechenden Entwürfen des Ateliers gehören die Markenzeichen für SEL, den Deutschen Werkbund, den Rat für Formgebung, die Münchener Rückversicherung, PapStar, die Deutsche Börse und viele andere. Auch das ab 1969 alle grafischen Produkte der Stadt Berlin bestimmende Layout wurde von Anton Stankowski kreiert. Für das Unternehmen Viessmann entwickelte das Atelier das gesamte Erscheinungsbild zu einer Zeit, als die Corporate Identity in Deutschland noch unbekannt war. Hinzu kamen Orientierungs- und Leitsysteme für Universitäten, Krankenhäuser, Messegesellschaften oder Großevents.

Der 1906 in Gelsenkirchen geborene Anton Stankowski gehörte seit seiner 1929 im Züricher Werbeatelier von Max Dalang angetretenen Stelle zur Konstruktivisten-Szene um Max Bill und Richard Paul Lohse. 1951 gründete er in Stuttgart ein eigenes grafisches Atelier und unterrichtete zeitweise an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Im Jahr 1972 trat der 1947 in Braunschweig geborene Karl Duschek in das grafische Atelier ein, das ab 1981 als „Stankowski + Duschek“ firmierte. Nach Stankowskis Tod 1998 oblag Duschek die alleinige Leitung bis zu seinem Tod im Jahr 2011. Im Januar 2012 wurde das Büro dann geschlossen. Insbesondere Duschek tat sich als Kritiker von „Zeitgeist-Logos“ hervor und bevorzugte eine bestechend klare, eindeutige und einfache Markensprache, die ihn auf gleiche Stufe wie etwa Otl Aicher stellte.

Die Ausstellung „Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek“ läuft vom 19. Juni bis zum 16. August. Die Kunstbibliothek ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Der Katalog kostet im Museum circa 30 Euro, im Buchhandel 38 Euro.

Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0) 30 – 266 42 41 99

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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