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Istanbul-Berlin-Stipendiaten stehen fest

Leman Sevda Daricioglu und Alper Aydin erhalten das Istanbul-Berlin-Stipendium

Leman Sevda Daricioglu und Alper Aydin haben das zum dritten Mal vergebene Istanbul-Berlin-Stipendium 2020/21 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa erhalten. Die beiden Künstler konnten sich gegen 82 Mitbewerber durchsetzen und kommen für jeweils sechs Monate aus der Türkei nach Berlin: Daricioglu bleibt von Juli bis Dezember dieses Jahres in der deutschen Hauptstadt, Aydin gastiert von Januar bis Juli 2021.

Leman Sevda Daricioglu, 1985 in Izmir geboren, stellt in ihren Langzeit-Performances den Körper ins Zentrum ihrer künstlerischen Untersuchungen. Laut Jury lade sie die Anwesenden dazu ein, „selbst zu entschleunigen, um die performative Aktion zu erspüren und in eine Verbindung zu treten. In Anlehnung an Giorgio Agambens Konzept des ‚homo sacer‘, das die Bedingungen thematisiert, unter denen das Leben biologisch weitergeht, während es gleichzeitig unerträglich ist, versucht Daricioglu, dem Raum zu geben, was durch Macht und Whiteness als soziokulturelle Kategorie aus dem öffentlichen Raum gelöscht wird.“ Ihre Themen umfassen unter anderem Gentrifizierung, Migration, Morde an Transgender-Personen, Selbstmorde oder zwischenmenschliche Beziehungen. In Berlin möchte die Künstlerin für diverse Orte der Stadt Langzeitperformances entwickeln.

Leman Sevda Daricioglu war von 2014 bis 2017 Mitglied des „Istanbul Queer Art Collective“ und ist seit 2017 Teil der „Performistanbul International Performance Platform“. Daricioglu Werke waren etwa auf Performancefestivals, in Museen und Galerien zu sehen, darunter heuer auf der Venice International Performance Art Week oder im vergangenen Jahr im Kunstraum Future Ritual in London, auf der Contemporary Istanbul Art Fair und im Badischen Kunstverein in Karlsruhe.

Alper Aydin kam 1989 in der türkischen Provinz Ordu am Schwarzen Meer zur Welt. Er arbeitet auf dem Gebiet der Land Art. Ihn interessieren die physischen Bedingungen der ihn umgebenden Umwelt und den Einfluss des Menschen auf ökologische Prozesse mittels soziologischer, historischer und archäologischer Infrastrukturen. „Der Künstler greift mit Fotografien, Skulpturen, Installationen, Performances und temporären Arrangements aus natürlichen Materialien in die Landschaft ein und hinterlässt temporäre Spuren, indem er Beobachtungen in der Natur anstellt, Proben sammelt und die Umgebung durch das Hinzufügen neuer Formen verwandelt“, so die Jury. Für seinen Berlin-Aufenthalt plant Aydin künstlerische Forschungen zu Steinen historischer Orte in der Hauptstadt. Mit diesen Steinen möchte er eine Installation im öffentlichen Raum umsetzen, die die Geschichte Berlins aus einem anderen multiperspektivischen Blickwinkel erzählt. Darüber hinaus wird er sein Langzeitprojekt „The Greatest Microbes“ fortführen.

Alper Aydin studierte von 2007 bis 2011 Erziehungswissenschaften und danach für drei Jahre bildende Kunst an der an der Gazi Universität in Ankara und der Kunstakademie im italienischen Macerata. Von 2014 bis 2019 absolvierte er das PhD-Programm im Fach Bildhauerei an der Hacettepe Universität in Ankara. Seine Arbeiten waren etwa 2018 auf der Biennale in südosttürkischen Mardin und auf der 15. Istanbul Biennale zu sehen, wie auch auf dem Cappadox Festival in Nevsehir in Kappadokien und im Cer Modern Arts Center in Ankara.

Seit 2018 werden jährlich zwei Stipendien an in Istanbul lebende Künstler vergeben. Eine Jury in Istanbul erstellt eine erste Liste von elf Kandidaten ein dreiköpfiges Gremium in Berlin trifft dann die Auswahl. Das Ziel des Stipendiums ist der kulturelle Austausch und die Unterstützung professioneller Künstler. Das Stipendium der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ist eine Kooperation zwischen dem Kunstverein Neue Gesellschaft für bildende Kunst und dem Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin sowie der Depo in Istanbul, einer wohltätigen Einrichtung zur Förderung der Kultur. Zu den bisherigen Stipendiaten gehören Evrim Kavcar, Yasemin Özcan und Kerem Ozan Bayraktar.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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