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Nanda Vigo gestorben

Die italienische Architektin und Designerin Nanda Vigo ist tot

Die Mailänder Architektin und Designerin Nanda Vigo ist tot. Sie starb am vergangenen Wochenende im Alter von 83 Jahren. Vigo gehörte zu den Schlüsselfiguren der italienischen Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre. Die am 14. November 1936 unter dem Namen Fernanda Vigo geborene Künstlerin arbeitete unter anderem mit dem Architekten Gio Ponti und dem Maler Lucio Fontana zusammen. Zentrales Thema in ihren Werken ist das Spiel mit Licht und Raum in geometrischen Formen. Das mehr als 60 Jahre umspannende Œuvre der Künstlerin betreut das seit 2013 von Vigo selbst in Lebens gerufene „Archivio Nanda Vigo“.

Nanda Vigo, die an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne Architektur studiert hatte, eröffnete 1959 in Mailand ihr eigenes Büro. Zur selben Zeit freundete sie sich mit Piero Manzoni und Enrico Castellani an, interessierte sich für die Künstler der ZERO-Bewegung und entwarf ihr kühl-sachliches ZERO-Haus, das sie 1962 vollendete. In den kommenden Jahren nahm Vigo an zahlreichen ZERO-Ausstellungen teil, einschließlich der legendären Schau „Nul 1965“ im Amsterdamer Stedelijk Museum. Zusammen mit Ponti gestaltete sie in den späten 1960er Jahren die „Casa sotto la foglia“ in Malo bei Vicenza, schuf in ihrer Vorliebe für klare geometrische Formen die experimentelle Inneneinrichtung aus weißen Fliesen und grauem Pelz, etwa für die Sitzgelegenheiten, aber auch für die Wendeltreppe, und integrierte Kunstwerke von Fontana, Castellani oder Julio Le Parc.

Einer ihrer bekanntesten Designentwürfe ist die Stehlampe „Golden Gate“ von 1970. Aus dem silbrig schimmernden schlichten Standfuß wächst in einem leichten Bogen die ausladende Leuchtröhre mit durchlaufender Halogenlampe heraus. Dafür erhielt Vigo 1971 den New Work Award for Industrial Design. Kühle Eleganz und warme Stofflichkeit kombinierte sie in ihrem Stuhl „Due Più“: Auf einem kantigen Metallgestell sind zwei runde Rollen als Sitzfläche und Rückenlehne eingespannt, die dick mit langhaarigem Fell umwickelt sind. Im Laufe ihrer Karriere stellte Nanda Vigo in internationalen Häusern aus, etwa dem Guggenheim Museum in New York, dem Martin-Gropius-Bau in Berlin oder dem Palazzo Reale in Mailand, und nahm 1982 an der Biennale in Venedig teil. Aktuell sind Werke der Künstlerin in der nach der Corona-Pause wiedereröffneten Schau „Nanda Vigo – Light Project 2020“ im MACTE Museo di Arte Contemporanea in Termoli an der Adria bis in den Herbst zu sehen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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