Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 13.11.2020 Auktion 1159: Sammlung Renate und Tono Dreßen

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Auf moderne und zeitgenössische Kunst aus Österreich, altes Kunsthandwerk und klassisches Design des 20. Jahrhunderts hat das Wiener Auktionshaus im Kinsky seine kommenden Versteigerungen konzentriert

Freundliche Corona-Bronze



Koloman Moser, Feldeinsamkeit, 1912/13

Koloman Moser, Feldeinsamkeit, 1912/13

Überwiegend österreichische Kunst steht im Mittelpunkt der Versteigerung von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im Wiener Auktionshaus im Kinsky – mit hohem Klassikeranteil. Das beginnt schon mit der ersten Losnummer der Modernen, Gustav Klimts „Brustbild einer Frau im Profil nach links“ von circa 1904/05. Die Bleistiftzeichnung, bei der nur die Lippen der eleganten jungen Dame mit rotem Farbstift betont sind, stammt aus dem Nachlass des Künstlers, wurde zuletzt 2008 bei Sotheby’s in London für brutto etwas über 70.000 Pfund verhandelt und ist jetzt mit annähernd gleichwertigen 75.000 bis 150.000 Euro zu haben. Klimts Schüler und künstlerischer Erbe Egon Schiele ist mit einem weiblichen Akt aus dem Jahr 1912 ebenfalls in Bleistift auf Papier vertreten. Seit Generationen befindet sich das Blatt in Familienbesitz und trägt drei Schenkungsvermerke von 1923, 1958 und 2003. Für 70.000 bis 140.000 Euro soll es den Inhaber wechseln.


Wie Klimt und Schiele starb auch Koloman Moser im letzten Kriegsjahr 1918. Mit seinen Design-Entwürfen gehört er ebenso zu den Hauptvertretern des österreichischen Jugendstil wie mit seinen Gemälden. Der inmitten eines Wolkenhimmels sinnend auf seinem Rücken liegende Jüngling mit dem Titel „Feldeinsamkeit“ von 1912/13 befindet sich seit 1926 in Wiener Privatbesitz und war damals auch das letzte Mal öffentlich zu sehen. Mit einer Schätzung von 250.000 bis 500.000 Euro ist die Leinwand eines der Hauptlose der Versteigerung am 25. Juni. Weniger Bekanntheit erlangte Leopold Blauensteiner, was allerdings auch an seiner tiefen Verstrickung in das NS-Regime liegen dürfte. Unbelastet von diesem Makel ist das stattliche Jugendstil-Bildnis seiner Ehefrau Friderika Berger von 1908, vier Jahre nach der Hochzeit gemalt, vor eineinhalb Jahren schon einmal im Kinsky für mindestens 150.000 Euro anwesend und nun mit einer Schätzung von 80.000 bis 160.000 Euro versehen.

Klassische Moderne

Als Tiroler Bergweltmaler machte sich Alfons Walde einen Namen, etwa mit der mehrfach ausgeführten „Begegnung“ zwischen zwei Bauernfrauen und einem Mann, hier in einer annähernd quadratischen Fassung für 100.000 bis 200.000 Euro. Oskar Mulley spezialisierte sich auf die pastose Abbildung hoch auf Felsen aufragender Berghöfe. Das mit zweieinhalb Metern Breite besonders große Exemplar „Am Berghang“ von 1935 ist mit 50.000 bis 100.000 Euro bewertet. Auch Albin Egger-Lienz beschäftigte sich zeitlebens mit dem Bauernleben seiner alpenländischen Heimat. So gibt es eine Reihe von Fassungen des bodenständigen Motivs „Sämann“, diesmal laut rückseitiger Datierung 1921 in Aquarell auf Papier für 100.000 bis 200.000 Euro. In seiner typischen kantigen, holzschnittartigen Manier mit gedeckter, fast trüber Farbigkeit hielt der aus dem Ruhrgebiet stammende, aber auch einem einsamen Hof in Kärnten lebende Werner Berg 1962 „Zwei Frauen auf dem Heimweg“ fest (Taxe 80.000 bis 150.000 EUR).

Ebenfalls unverwechselbar ist die konturgebundene und zugleich weichzeichnende Hand Norbertine Bresslern-Roths in der 1946 datierten Verbildlichung zweier Südländerinnen mit exotischen Tieren unter dem Titel „Fernes Land“ (Taxe 150.000 bis 300.000 EUR). Große rote „Flamingos“ gleiten auf einem anderen Bild der Grazer Künstlerin 1935 über mehrere Fischerboote hinweg (Taxe 100.000 bis 200.000 EUR). Aus der Riege der Malerinnen beteiligen sich noch Erika Giovanna Klien mit einem weitgehend abstrakten, aus den Fugen geratenen „Stadtbild“ von 1923 in kleinen Farbrechtecken (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR), Maria Cyrenius mit dem Stillleben dreier Puppen in koloristischer Brillanz von 1913/15 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) oder Broncia Koller-Pinell mit drei Gemälden aus dem Nachlass, darunter eine Kutschenfahrt im winterlichen Wald in expressiver Farbigkeit von 1910 (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR).

Symbolschwanger ist Wilhelm Dachauers Allegorie „Die Nacht“ von 1924: Ein muskulöser weiblicher Akt hebt sein männliches Pendant, bei dem man nicht weiß, ob es schläft oder tot ist, in den tiefblauen Himmel empor (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Zu nennen sind aus der weniger hochpreisigen Offerte zudem Leo Putz’ expressionistische Siesta zweier junger Frauen am Waldsee von 1925 (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR) und Herbert Boeckls pastos aufgetragenes „Rotes Dach (Armenhaus bei Maria Saal)“ von circa 1927 für 25.000 bis 70.000 Euro. In einem nach objektiven Formwerten strebenden Bildnis einer jungen Frau in braunem Kleid auf rotem Sofa verewigte Anton Faistauer 1915 seine Frau Ida, die er 1909 geheiratet hatte. Rund sechzig Portraits entstanden bis zum frühen Tod der Gattin im Jahr 1919 (Taxe 50.000 bis 80.000 EUR).

Kunst nach 1945

Auch die zeitgenössische Kunst ist österreichisch dominiert. Auf abstrakter Seite stehen Franz Grabmayrs dickfarbige und wild gestische „Sandgrube“ von 2000 (Taxe 18.000 bis 35.000 EUR), Markus Prachenskys orangefarbene Balkenkonstruktion „Hongkong Ramble“ in Pfeilform von 2000 (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR) und ein mittelgroßes Schüttbild Hermann Nitschs mit Tierblut und roter Acrylfarbe (Taxe 18.000 bis 36.000 EUR). Von Hans Bischoffshausen gibt es sowohl ein leichtfüßiges, an Paul Klee erinnerndes „Spiel“ von 1954 (Taxe 30.000 bis 60.000 EUR) als auch ein „Weißes Kreuz auf schwarzem Grund“, das in den 1970er Jahren den Einfluss von ZERO dokumentiert (Taxe 50.000 bis 100.000 EUR). Noch ziemlich am Anfang seiner Karriere steht der 1982 in Brasilien geborene und als Schüler Daniel Richters in Wien ausgebildete Christian Rosa mit der eigenwilligen Komposition „Ok Papi that’s Good“ aus dem Jahr 2016 (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Aus Ankara stammt der 1962 geborene Maler Sinasi Bozatli, dessen frische „High Seas“ von 2013 an die informelle Malerei der Generation um Hans Staudacher denken lässt (Taxe 28.000 bis 38.000 EUR).

Die Gegenständlichkeit vertreten Alfred Kornbergers konvulsivisch tanzende „Drei Grazien“ von 1995 in grellen Farben (Taxe 25.000 bis 45.000 EUR) und Elke Krystufeks Selbstinszenierung als weiblicher Akt auf bunt gemustertem Stoff in „The devil in my kitchen“ von 1998 (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Von Ernst Fuchs gibt es eine 1982 datierte „Landschaft im Gewittersturm“, die wie ein verwackeltes Foto ausschaut (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR). Einer Spielart des Surrealismus verpflichtete sich der 1940 in Eisenstadt geborene Peter Pongratz, 1968 Mitbegründer der Künstlergruppe „Wirklichkeiten“. Vier Jahre später imaginierte er auf fast zweieinhalb Metern Breite eine farbenfrohe „Große Kopfhautlandschaft“ (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Auch die beiden Hauptlose der Gegenwartskunst repräsentieren Gegenständlichkeit und Abstraktion: Maria Lassnigs grün dominiertes Doppelbildnis „Der Frank und die Frankfurterin“, 1970 als erster Portraitauftrag während ihrer New Yorker Zeit entstanden, und Friedensreich Hundertwassers typische Spiralform „Les Fenêtres d’un Fluidoïd“ von 1957 für jeweils 150.000 bis 250.000 Euro.

Auf der Grenze zwischen beiden Richtungen schweben Arnulf Rainers blaugrüne Farbverläufe mit „Schleierkreuz“ von 1998 (Taxe 75.000 bis 130.000 EUR) und Markus Lüpertz’ zwei mal drei Meter große Leinwand „Männer und Frauen“ von 1993 aus der „Parsifal“-Serie für 80.000 bis 120.000 Euro. Wie die Skulptur zur derzeitigen Pandemie wirkt Mario Dalpras 2018/19 gegossene Bronze „Friendly Corona“, die mit ihren vielen Tentakel-Armen noch im Februar bei der Galerie Hans auf der Art Karlsruhe ausgestellt war (Taxe 35.000 bis 55.000 EUR). Gewohnt humoristisch wird Erwin Wurms vertikal gebogener Lieferwagen „Model for telekinetic sculpture“ von 2006 in den Auktionssaal fahren (Taxe 30.000 bis 60.000 EUR), und allenfalls für Fakire zu gebrauchen ist Bruno Gironcolis naturgroßes silbernes Aluminium-„Bett“ für 25.000 bis 50.000 Euro.

Kunsthandwerk und Jugendstil

Ein reiches Angebot an Kunsthandwerk und Jugendstil steht den bildenden Künsten zur Seite. Den Beginn machen 24. Juni einige originelle Kunstkammerobjekte, darunter ein deutscher Kokosnusspokal des 17. Jahrhunderts, auf dem drei feine Reliefs unter anderem ein deftiges Weingelage darbieten (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). In selbe Gegend und Zeit lässt sich ein Deckelpokal aus Elfenbein einordnen, in dessen Wandung ein nicht allzu martialischer Kampf von Putten geschnitzt ist (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Ein Hingucker ist zudem ein opaker, marmorierter und in zahlreichen Blautönen schillernder Glaspokal aus der von Johann Kunckel gegründeten Potsdamer Hütte um 1685 (Taxe 15.000 bis 30.000 EUR). Das Monogramm der Herzogin Maria Beatrix von Savoyen, Tochter König Viktor Emanuels I. von Sardinien-Piemont, trägt ein klassizistisches Paar Terrinen des Wiener Meisters Josef Kern von 1819 (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR). Unter den Skulpturen ragen eine spätgotische Mondsichelmadonna mit alter Fassung (Taxe 25.000 bis 50.000 EUR) und zwei quirlige Barock-Putti Giovanni Giulianis von circa 1720 hervor (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Eine von Eugen Pflaumer um 1912 wohl nach einer Idee Josef Hoffmanns für die Wiener Werkstätte entworfene Brosche mit stilisiertem Blütendekor ist mit 25.000 bis 50.000 Euro das Hauptlos der Jugendstil-Offerte. Dicht dahinter folgt eine vierzig Zentimeter hohe orangefarbene Glasvase, die 1906 nach Entwurf Leopold Bauers bei Lötz Witwe in Klostermühle mit einem unregelmäßig verzogenen silbergrauen und blattgrünen Überfang vom Band lief (Taxe 20.000 bis 40.000 EUR). Skulpturales gibt es in Gestalt von Michael Powolnys buntem „Traubenbock“ der Wiener Keramik von 1910/11 (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) sowie zweier tänzerischer Elfenbein-Bronze-Figuren von Bruno Zach und Ferdinand Preiss, die um 1925 bereits ins Art Déco tendieren (Taxen zwischen 15.000 und 30.000 EUR). Außerdem steht eine größere Anzahl figürlicher Arbeiten aus dem Nachlass des 1931 gestorbenen Bildhauers Franz Barwig d.Ä. für bis zu 10.000 Euro bereit.

Die Auktion beginnt 24. Juni um 14 Uhr mit den Antiquitäten, um 17:30 mit dem Jugendstil und Design. Am 25. Juni stehen ab 14 Uhr die Klassische Moderne, ab 17 Uhr die Zeitgenössische Kunst auf dem Programm. Die Besichtigung ist jeweils bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.imkinsky.com.

Kontakt:

im Kinsky - Kunst Auktionen GmbH

Freyung 4

AT-1010 Wien

Telefax:+43 (01) 532 42 00-9

Telefon:+43 (01) 532 42 00

E-Mail: office@imkinsky.com



22.06.2020

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 18

Seiten: 1  •  2

Events (2)Adressen (1)Kunstwerke (15)

Veranstaltung vom:


24.06.2020, Antiquitäten - Jugendstil & Design

Veranstaltung vom:


25.06.2020, Klassische Moderne – Zeitgenössische Kunst

Bei:


im Kinsky - Kunst Auktionen

Kunstwerk:

Kokosnusspokal, Deutschland, 17. Jahrhundert
Kokosnusspokal, Deutschland, 17. Jahrhundert

Kunstwerk:

Deckelpokal mit Puttenkampf, Deutschland, 17. Jahrhundert
Deckelpokal mit Puttenkampf, Deutschland, 17. Jahrhundert

Kunstwerk:

Giovanni Giuliani, Zwei Putti, um 1720
Giovanni Giuliani, Zwei Putti, um 1720

Kunstwerk:

Johann Kunckel, Marmorierter Pokal, um 1685
Johann Kunckel, Marmorierter Pokal, um 1685

Kunstwerk:

Josef Kern, Paar Terrinen aus dem Besitz der Maria Beatrix von Savoyen, Wien 1819
Josef Kern, Paar Terrinen aus dem Besitz der Maria Beatrix von Savoyen, Wien 1819

Kunstwerk:

Leopold Bauer,
 Vase, 1906
Leopold Bauer, Vase, 1906







Michael Powolny, Traubenbock, 1910/11

Michael Powolny, Traubenbock, 1910/11

Taxe: 10.000 - 15.000 EURO

Zuschlag: 7.500,- EURO

Losnummer: 1037

Eugen Pflaumer, Brosche, um 1912

Eugen Pflaumer, Brosche, um 1912

Taxe: 25.000 - 50.000 EURO

Zuschlag: 35.000,- EURO

Losnummer: 935

Bruno Zach, The High Wind, um 1925

Bruno Zach, The High Wind, um 1925

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Losnummer: 1068

Gustav Klimt, Brustbild einer Frau im Profil nach links, 1904/05

Gustav Klimt, Brustbild einer Frau im Profil nach links, 1904/05

Taxe: 75.000 - 150.000 EURO

Zuschlag: 170.000,- EURO

Losnummer: 1200

Josef Kern, Paar Terrinen aus dem Besitz der Maria Beatrix von Savoyen, Wien 1819

Josef Kern, Paar Terrinen aus dem Besitz der Maria Beatrix von Savoyen, Wien 1819

Taxe: 25.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 654

Franz Barwig d.Ä., Madonna, um 1913

Franz Barwig d.Ä., Madonna, um 1913

Taxe: 6.000 - 10.000 EURO

Zuschlag: 6.000,- EURO

Losnummer: 1100

Giovanni Giuliani, Zwei Putti, um 1720

Giovanni Giuliani, Zwei Putti, um 1720

Taxe: 20.000 - 30.000 EURO

Losnummer: 749

Johann Kunckel, Marmorierter Pokal, um 1685

Johann Kunckel, Marmorierter Pokal, um 1685

Taxe: 15.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 25.000,- EURO

Losnummer: 584

Deckelpokal mit Puttenkampf, Deutschland, 17. Jahrhundert

Deckelpokal mit Puttenkampf, Deutschland, 17. Jahrhundert

Taxe: 15.000 - 25.000 EURO

Losnummer: 512

Leopold Bauer, Vase, 1906

Leopold Bauer, Vase, 1906

Taxe: 20.000 - 40.000 EURO

Losnummer: 1014

Kokosnusspokal, Deutschland, 17. Jahrhundert

Kokosnusspokal, Deutschland, 17. Jahrhundert

Taxe: 15.000 - 30.000 EURO

Losnummer: 508

Egon Schiele, Weiblicher Akt, 1912

Egon Schiele, Weiblicher Akt, 1912

Taxe: 70.000 - 140.000 EURO

Zuschlag: 180.000,- EURO

Losnummer: 1206




Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce