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Alfonso Hüppi in der Galerie Rupert Pfab

Alfonso Hüppi, Coperchio, 1964

Der Schweizer Künstler Alfonso Hüppi steht ab heute im Mittelpunkt einer Ausstellung der Düsseldorfer Galerie Rupert Pfab. Gezeigt werden Arbeiten aus allen Schaffensphasen des 1935 als Sohn eines Schweizer Ehepaares in Freiburg im Breisgau geborenen Malers, Grafikers und Bildhauers. Hüppi machte sich seit den 1960er Jahren überwiegend mit abstrakten Arbeiten einen Namen, bei denen der Bildträger häufig reliefartig erweitert und das traditionelle rechtwinklige Format zugunsten einer freien, unregelmäßigen Konturierung aufgegeben sind. Dafür verwendete er gern Holzkisten, Latten, Bretter und Palisaden. Aber auch gegenständliche Malereien, die sich ein wenig an die Pop Art anlehnen, hat Hüppi geschaffen.

Seine Ausbildung erhielt er zunächst als Silberschmied in Luzern. Nach einigen Jahren der Berufstätigkeit absolvierte er seit 1960 ein Studium der Bildhauerei zunächst an der Kunst- und Werkschule Pforzheim und dann an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, wo er schon ein Jahr später einen Lehrauftrag für Kalligrafie und Gestaltung erhielt. 1969 wurde Alfonso Hüppi mit dem Preis der Internationalen Grafik-Biennale in Ljubljana ausgezeichnet, im Jahr darauf nahm er an der Biennale in Venedig und 1972 an der Documenta in Kassel teil. Von 1974 bis 1999 war er Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Ende der 1990er Jahre gründete er zusammen mit dem Architekten Erwin Gebert auf einer Rinderfarm in Namibia das „Etaneno – Museum im Busch“, das allerdings wegen Pächterwechsel seit drei Jahren geschlossen ist.

Die Ausstellung mit Werken von Alfonso Hüppi läuft vom 26. Juni bis zum 29. August. Die Galerie Rupert Pfab hat donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 12 bis 16 Uhr geöffnet, außerdem nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.

Galerie Rupert Pfab
Ackerstraße 71
D-40233 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 13 16 66


26.06.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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 Hüppi, Coperchio, 1964
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Künstler:

Alfonso Hüppi








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