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Trauer um Frank Popper

Der Kunsthistoriker Frank Popper ist tot

Frank Popper ist tot. Der Kunsthistoriker, der Ästhetik und Kunstwissenschaft an der Universität Paris VIII unterrichtete, starb am vergangenen Wochenende im Alter von 102 Jahren in Lugano. Popper, der 1918 in Prag zur Welt kam, war einer der ersten, der sich den Beziehungen zwischen zeitgenössischer Kunst, Bewegung und Technologie widmete. Gemeinsam mit Wissenschaftlern wie Jack Burnham und Gene Youngblood zeigte er, wie Kunst „virtualisiert“ wird. Wichtig für Popper war dabei die Vorstellung, dass Technologie durch Kunst menschlicher würde. Seine Ideen legte er in Publikationen wie „Origins and Development of Kinetic Art“ von 1968, „Die Kinetische Kunst: Licht und Bewegung, Umweltkunst und Aktion“ von 1975, „Art of the Electronic Age“ von 1997 oder „From Technological to Virtual Art“ von 2007 nieder.

Frank Popper, der im Alter von drei Jahren mit seiner Familie die Tschechoslowakei verließ, lebte in Rom und Wien, bis die Machtergreifung der Nazis ihn zur Emigration nach London zwang. Zunächst arbeitete er als Textilingenieur und Funker in der Royal Air Force. 1955 zog er dann nach Paris, studierte kurz Literatur und interessierte sich für Ästhetik. 1962 wurde er Mitglied des Institut d’Esthétique et des Sciences des Arts, 1966 an der Sorbonne in Paris mit der Dissertation „L’image du mouvement dans les arts plastiques depuis 1860“ promoviert; 1970 folgte die Habilitation mit der Schrift „L’art cinétique, Naissance d’une nouvelle tendance dans le champ artistique“. Sein Interesse für die kinetische Kunst entwickelte sich in den 1950er Jahren, nachdem er Werke von George Rickey, Nicolas Schöffer und Frank Malina gesehen hatte.

Darüber hinaus unterhielt Frank Popper zahlreiche Freundschaften mit Künstler der Groupe de Recherche d’Art Visual, etwa zu Julio Le Parc und François Morellet, zudem noch mit Carlos Cruz-Diez, Yaacov Agam, Jesús Rafael Soto und Victor Vasarely, die seine Sicht auf die Kunst prägten. Poppers Buch „Origins and Development of Kinetic Art“ betrachtet die Rolle der Bewegung in der Kunst seit dem Jahr 1860 und zieht eine direkte Linie zwischen dem Impressionismus und dem Kinetismus. In seiner Publikation „Art – Action and Participation“ von 1975 erschließt er die Beteiligung des Betrachters als zentrales Element der Gegenwartskunst. Ab 1976 unterrichtete Popper an der Universität Paris VIII und leitete die Abteilung „Arts plastiques“ bis 1983.

Frank Popper organisierte zudem mehrere Ausstellungen an Museen, darunter 1966 „Kunst-Licht-Kunst“ am Van Abbemuseum in Eindhoven, 1967 „Lumière et Mouvement“ und 1983 „Electra, l’électicité et l’électronique dans l’art du xxe siècle“ am Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. Frankreich ehrte Popper, der im berühmten Friedhof Père Lachaise begraben wird, mit dem „Ordre des Arts et des Lettres“.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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