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Werke von Hartmut Bonk für Dresden

Die Städtische Galerie Dresden erhält zwei mehrteilige Hauptwerke aus dem Nachlass des 2019 verstorbenen Bildhauers Hartmut Bonk. Während die Gruppe „Society apokalyptisch“ als Dauerleihgabe im Treppenhaus des Museums zunächst bis zum November zu sehen ist, gehen die vier Akte „Figuration (Weiße Gruppe)“ von 1975/76 als Schenkung von Bonks Ehefrau Joscijka Abels in den Bestand des Hauses ein. Bonks Arbeiten konzentrieren sich auf den Menschen als raumgreifendes und sich bewegendes Lebewesen, den er oft zu Gruppen zusammenstellte. Da er das Positionieren seiner Arbeiten selbst als Prozess begriff, gab es für die Städtische Galerie nun keinerlei Vorgaben bezüglich Ort und Raum.

Mit den geisterhaft wirkenden vier weißen weiblichen Polyesterfiguren der „Figuration“ schockierte Hartmut Bonk das Publikum der VIII. Kunstausstellung der DDR 1977/78 in Dresden. Die extrem verschlankten manierierten Proportionen, der entindividualisierte Ausdruck, die befangenen Gesten und Haltungen waren seine Antwort auf die westliche Pop Art. Mit ihnen stellte er den Menschen in seiner Verletzlichkeit dar. Als letzte große Arbeit vor Bonks Übersiedlung nach West-Berlin im Jahr 1982 markiert die „Society apokalyptisch“ den Endpunkt einer produktiven Zeit. Mit den zwölf farbigen lebensgroßen Figuren zeigt Bonk sein Verständnis vom Menschen als politischem sowie privatem Körper, an den sich Fragen nach Schicksal und Entwicklung der Gesellschaft, bis hin zum Degenerativen, herantragen lassen.

1939 in Pulsnitz in der Oberlausitz geboren, studierte Hartmut Bonk von 1961 bis 1967 Bildhauerei bei Gerd Jaeger, Hans Steger und Walter Arnold an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und arbeitete danach freischaffend im Loschwitzer Künstlerhaus. 1976 setzte Bonk erstmals Kunststoff in seinem Schaffen ein, 1979 gestaltete er die erste polychrome Plastik. 1988 war er Stipendiat der Villa Serpentara in Olevano bei Rom. Anschließend hatte er bis 2004 eine Professur an der Berliner Hochschule der Künste im Fachbereich Architektur inne.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ramin Shafiai

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