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Trauer um Keith Sonnier

Keith Sonnier ist gestorben

Keith Sonnier ist tot. Der US-amerikanische Bildhauer, Video- und Lichtkünstler starb nach längerer Krankheit am 18. Juli in Southampton, einer Stadt auf Long Island bei New York. Er wurde 78 Jahre alt. Das gab der Münchner Galerist Max Goelitz bekannt, der sein Werk in Deutschland vertritt. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang sei er eine Inspiration für die gesamte Kunstgemeinschaft und eine herausragende Persönlichkeit der zeitgenössischen Kunst gewesen, so Goelitz. Sonnier war einer der ersten, der Licht in seinen Skulpturen einsetzte. Für seine Arbeiten nutzte er zudem Blei, Fett, Latex, Schaumstoff, Draht oder Aluminium, griff gerne auch auf vorgefundene industrielle Materialien zurück und betonte den offenen, prozesshaften Charakter seiner Werke. Mit Richard Serra, Eva Hesse, Dan Flavin, Barry Le Va, James Turrell oder Michael Heizer gilt er daher als Erneuerer eines traditionellen Verständnisses der Gattung Bildhauerei in den 1960er Jahren.

Keith Sonnier, der am 31. Juli 1941 in Mamou im US-Bundesstaat Louisiana geboren wurde, studierte zunächst Kunst und Anthropologie an der University of Southwestern Louisiana in Lafayette und schloss es nach einem Aufenthalt in Paris 1966 an der Rutgers University in New Brunswick ab. Seine ersten Einzelausstellungen hatte Sonnier in der berühmten Leo Castelli Gallery in New York und bei Rolf Ricke in Köln, der seine Entwicklung noch länger begleiten sollte. Von da an nahm Sonniers Karriere schnell Fahrt auf. Schon 1969 lud ihn der Schweizer Kurator Harald Szeemann zu der legendären Ausstellung „Live in your head: When Attitudes become Form“ in die Kunsthalle Bern ein, für die Sonnier eine seiner frühen Wandarbeiten aus Latex, Schaumstoffflocken und Schnüren schuf. Auch die Interaktion mit dem Betrachter war ihm wichtig. In seinen Farb- und Lichtbädern schöpfte er die visuellen Reize aus und vermittelte dem Ausstellungsbesucher eine synästhetische Wahrnehmung. „Ich habe Werke geschaffen, die etwas damit zu tun haben, wie etwas aussieht, wie sich etwas anfühlt oder wie etwas riecht“, so Sonnier in einem Interview.

Mit seinen farbigen Lichtzeichnungen aus gebogenen Neonröhren, in die Sonnier oft andere Gegenstände integrierte und die mit der umgebenden Architektur interagierten, mit seinen Video- und Toninstallationen, seinen Performances und Zeichnungen war er dann auch 1971 bei der Documenta 5 sowie an der Biennale von Venedig, nochmals 1977 bei der Documenta 7 in Kassel und auf rund 500 weiteren Gruppen- und Einzelausstellungen weltweit vertreten. Auch öffentliche Räume verwandelte Keith Sonnier mit seiner Lichtkunst. So tauchte er 2002 die Berliner Neue Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe in rotes, gelbes und blaues Neonlicht und gestaltete damit einen neuen Raum um das gläserne Gebäude. Für die Glasfassade des Kunsthauses Bregenz entwarf Keith Sonnier 1999 eine Lichtinstallation, die den Kubus mit Zahlensequenzen in einen überdimensionalen Computermonitor verwandelte. Spektakulär ist auch sein über einen Kilometer langer, verschiedene Terminals verbindender „Lichtweg“ von 1989 im Münchener Flughafen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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