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Trauer um Claus Hänsel

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Claus Hänsel ist tot. Der Maler und Zeichner starb überraschend am 14. Juli im Alter von 77 Jahren. Seinen Tod gab nun die Städtische Galerie Bremen bekannt, die ihn als einen „vielfältig aktiven, begeisternden und dennoch sehr bescheidenen Künstler“ würdigte. Hänsel kam am 30. Oktober 1942 in Dresden zur Welt und studierte von 1963 bis 1968 an der dortigen Hochschule für Bildende Kunst, wo er unter anderem als Assistent für Otto Dix tätig war. Von 1968 bis 1970 folge eine ergänzende Ausbildung am Ost-Berliner Institut für Architektur und Baugebundene Kunst, bevor er im brandenburgischen Schwedt eine Künstler-Galerie eröffnete. 1984 wurde Hänsel aus der DDR ausgebürgert und siedelte gemeinsam mit seiner Frau Christine Prinz nach Bremen über. Über seine Zeit in der DDR wollte er kein schlechtes Wort verlieren. Bei einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen im vergangenen Jahr sagte er: „Wir konnten künstlerisch tun, was wir wollten.“ Augenzwinkernd ergänzte er jedoch: „Wir wollten den Louvre sehen.“

Seit ihrer Ankunft in Bremen brachten sich Hänsel und Prinz vielfältig in das künstlerische Leben der Stadt ein und bereicherten die Bremer Kunstszene nachhaltig. Im vergangenen Jahr veranstaltete die Städtische Galerie der Hansestadt eine gemeinsame Doppelausstellung für das Künstlerpaar: „Haensel und Prinz – definitiv figürlich“. Hänsel arbeitete häufig seriell, nutzte für seine meist figürlichen Malereien und Zeichnungen unterschiedliche Materialien und experimentierte auch mit der Fotografie. In einem teils expressiven und bunten, teils grauen und fotorealistisch verschwommenen Malstil ging es ihm um Themen wie Konsumkritik, aber auch um die grundlegenden Fragen des menschlichen Seins, etwa um Existenz, Liebe, Frieden und Tod. Auch seine Frau war ein wiederkehrendes Motiv in seinen Bildern. Noch nach ihrem Tod 2013 malte Claus Hänsel sie oft. In den vergangenen sieben Jahren arbeitete er ihr künstlerisches Werk auf und publizierte es in mehreren Bänden. Es gelang ihm außerdem, ihren Nachlass an das Forum Waldenburg in Dresden zu vermitteln, wohin kurz vor seinem plötzlichen Tod auch sein eigener künstlerischer Vorlass gelangte.


22.07.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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