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Corona-Krise: Sanierung des Münchner Stadtmuseums verschoben

Das Münchner Stadtmuseum muss weiter auf seine nötige Sanierung warten

Enttäuschte Gesichter gibt es derzeit im Münchner Stadtmuseum: Die Sanierung des Hauses, die im besten Fall Ende 2022 hätte beginnen sollen, ist wegen der Sparmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie um sechs Jahre verschoben worden. Damit möchte die rot-grüne Stadtregierung rund 140 Millionen Euro einsparen. Die schon seit mehr als zwanzig Jahren diskutierte Sanierung und Erweiterung des aus mehreren Bauteilen stammenden Gebäudes im Zentrum der Landeshauptstadt war im Juli 2019 vom Stadtrat mit einem Finanzaufwand von insgesamt etwas über 200 Millionen Euro beschlossen worden. Die Entwurfsplanung hätte im kommenden September mit der Vorlage eines exakt kalkulierten Kostenvoranschlags beendet sein sollen.

Museumsdirektorin Frauke von der Haar, seit Anfang dieses Jahres im Amt und extra wegen ihrer Kompetenz in Sanierungsprojekten aus Bremen nach München geholt, zeigte sich von den Plänen der Stadtoberen wenig begeistert. Sie fühle sich „wie vor den Kopf gestoßen“, sagte sie, nachdem sie die Nachricht am vergangenen Freitag aus der Zeitung erfahren habe. Die Substanz des betagten Hauses sei so marode, dass jährlich enorme Mehrsummen für den laufenden Betrieb entstünden, die den eigentlichen Zwecken der Museumsarbeit fehlten. Die Entscheidung einer Verschiebung der Sanierung sei aus ihrer Sicht „eine Katastrophe und eine öffentliche Degradierung des Stadtmuseums“.

Auch Moritz Auer vom Architekturbüro Auer Weber, das wesentlich an der Vorplanungsphase des Umbaus beteiligt war, hält die Verschiebung für kontraproduktiv. Wegen der sich stetig ändernden und verschärfenden Vorschriften sowie des planerischen Mehraufwandes rechnet er mit Mehrkosten von 50 bis 100 Millionen Euro. Auch sei mit einer Fertigstellung der Sanierung nicht vor 2036 zu rechnen. Das Stadtmuseum wurde 1888 gegründet und ist mit jährlich regulär rund 170.000 Besuchern das größte kommunale Museum Deutschlands.


27.07.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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