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Johannes Itten in Thun

Johannes Itten, Landschaft mit Zaun bei Süderen-Linden, 1907

Das Kunstmuseum Thun widmet sich seit dem Wochenende dem Frühwerk von Johannes Itten. Laut Museum ist dies die erste vertiefte Auseinandersetzung mit der Entwicklung zu einer persönlichen Kunstauffassung und Malweise des späteren Bauhaus-Meisters. Die Ausstellung streift auch das Leben Ittens, der sich als Künstler und Kunstpädagoge in Thun und dem Thuner Land öfters aufhielt, und präsentiert dazu bislang unbekannte Gemälde und Zeichnungen des Malers. Gerade am Beispiel von seinen Bildern der Natur sollen die grundlegen Impulse vermittelt werden, die sein Werk und seinen Naturbegriff beeinflussten. Ittens theoretische Überlegungen seiner Naturkonzepte begleiten dabei die chronologisch in zehn Kapiteln geordneten Exponate.

Zwischen 1918 und 1920 suchte Johannes Itten mehrfach den Thuner See und seinen Umgebung auf, um Impulse für seine Kunst und den Weg in die Abstraktion zu finden. In seiner Beschäftigung mit der Umwelt entwickelte der Künstler den Begriff der „Entmaterialisation“: Diese verweist auf die „Überführung einer subjektiv erlebten Naturform in eine Kunstform, die von objektiven Gesetzmäßigkeiten bestimmt wird“, so das Museum. Ab den 1920er und 1930er Jahren fügte der Maler abstrahierende und gegenständliche Naturdarstellungen zu Gleichgewichtskonstellationen zusammen. Der „Herbst am Bach“ von 1912 mit lichten Farben und vereinfachten, teils ins Ornamentale tendierendem Laubwerk ist in seiner Handhabung lockerer, als die fünf Jahre zuvor geschaffene „Landschaft mit Zaun bei Süderen-Linden“. Letztere nimmt im Ausschnitthaften und den dunklen, in den Ausblick hineinhängenden Ästen Elemente des japanischen Farbholzschnitts auf. Die Vereinfachung der Form und die Tendenz zum Flächigen zeigen sich in den abwechselnd grün-gelben Grasflächen und bläulichen Wäldern mit einer Alpenkette im Hintergrund.

In dem Gemälde „Berg und See“ von 1940 führt diese Entwicklung zu festen, fast kristallinen Formen. Neue Impulse erhielt Johannes Itten zudem durch seine Auseinandersetzung mit ostasiatischer Kalligrafie und Tuschemalerei. Neben ornamentalen Schöpfungen weisen auch seine Bilder von Landschaften, Pflanzen und Figuren diverse Stufen der Abstraktion auf. Zwischen Stilisierung, Abstrahierung und Ornamentik bewegt sich Itten bei dem 1958 geschaffenen Werk „Geometrisch-Organisch“ oder bei einer Baumstudie von 1966.

Die Ausstellung „Johannes Itten & Thun. Natur im Mittelpunkt“ läuft bis zum 22. November. Das Kunstmuseum Thun hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 16 Franken, ermäßigt 14 Franken. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist er kostenlos.

Kunstmuseum Thun
Hofstettenstrasse 14
CH-3602 Thun

Telefon: +41 (0)33 – 225 84 20
Telefax: +41 (0)33 – 225 89 06

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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08.08.2020, Johannes Itten & Thun. Natur im Mittelpunkt

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