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DC Open: Langes Kunstwochenende am Rhein

Radenko Milak, April 27, 2020, Church Closed - Museum Closed, 2020

Zum zwölften Mal laden Galerien in Köln und Düsseldorf zu einem langen Wochenende in ihre Räume ein und eröffnen mit neuen Ausstellungen den Kunstherbst im Rheinland. Von heute bis zum Sonntag haben sich rund 50 Aussteller in den beiden Rheinmetropolen zur „DC Open“ zusammengetan und wollen ihre Stärke gegenüber den anderen deutschen Kunstzentren demonstrieren. Beim Rundgang überwiegen die malerischen Positionen. Eine Ausnahme macht etwa die Galerie Jan Kaps mit Arbeiten von Berenice Olmedo. Im Hauptraum der Galerie hat die 1987 geborene Mexikanerin die Installation „Haecceidad“ eingerichtet und dazu stiefelartige Kunststoffhüllen an ein pneumatisches Pumpensystem angeschlossen, wie es in Krankenhäusern zum Auf- oder Abblasen von Matratzen verwendet wird. Beim Betraten des Raumen richten sich die „Stiefel“ ungeordnet auf. Auch ihr zweiter Werkkomplex rekurriert auf die Dialektik zwischen menschlichem und dem technoidem Körper und präsentiert Gliedmaßenstümpfe aus Polyurethan, wie sie auch für Prothesen hergestellt werden.

Klassischer geht es in der Galerie Boisserée zu, wenn Ralph Fleck in pastos aufgetragener Farbmasse Stadtbilder aus der Vogelperspektive, schneeverwehte Berglandschaften oder realistische Portraits von blutigen Koteletts und feinen Steaks malt. In der Galerie Gisela Capitain kommt dann der 1974 geborene Paderborner Uwe Henneken zu Wort, der sich in seinen neuen Gemälden mystischen, fast kosmischen Landschaften nähert und sie als psychedelisch-farbgesättigte Raststätten für einsame Weltflüchtende unserer Zeit öffnet. Der Kontrast dann bei Priska Pasquer: Dort geht es nur Schwarz-Weiß zu, wenn der Bosnier Radenko Milak in seinen Aquarellen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie abhebt und verwaiste Stadtlandschaften, menschenleere Kirchen oder geschlossene Kulturstätten dokumentiert.

Als erste Präsentation in Deutschland kündigen Delmes & Zander eine Schau mit Werken des 1942 geborenen Polen Tomasz Machcinski an. Der Autodidakt, Performer und Fotograf hat bis heute ein Œuvre mit mehr als 22.000 fiktiven oder angeeigneten Identitäten in fotografischen und filmischen Porträts geschaffen. In seinen Inszenierungen verkörpert Machcinski nonchalant Stars der Leinwand, Ikonen der Popkultur, Figuren aus Geschichte, Literatur und Politik und andere exzentrische Charaktere. Die Galerie Linn Lühn hat ihre Ausstellung der 1976 geborenen Malerin Anne Neukamp gewidmet, die Bildelemente unserer Zeichenwelt herausgreift, sie isoliert darstellt und trotz ihrer Klarheit damit die vielschichtigen Bedeutungsebenen und Uneindeutigkeiten der Symbole hervorhebt.

Die Galerie Cosar HMT stellt die neue Werkreihe „Female Readymade“ von Melissa Gordon vor. In den Collagemalereien beschäftigt sich die 1981 in Boston geborene Amerikanerin mit feministischen Ideen und zeigt verschiedene Gegenstände hinter einem Maschendrahtzaun. Jedes Gemälde verweist dabei auf eine abwesende Figur oder einen Ort, an dem eine Handlung stattgefunden hat und der zu einem Sprungbrett für die Imagination wird. Reduzierter ist die Herangehensweise von Ignacio Uriarte in der Philipp von Rosen Galerie. In der Ausstellungen „Raumteilungen“ setzt er sich mit der Unterteilung von Bildräumen auseinander und beschränkt sich auf die beiden Farben Schwarz und Rot und die durch Mischungen erzielten Zwischentöne. Konzeptuell wird es in der Galerie Rupert Pfab mit neuen Werken von Lars Breuer. Schwarz-weiß gemalte Schriftbilder, die Textzeilen der Romantik aufgreifen, stehen farbigen abstrakten Gemälden zum Thema Rahmung gegenüber, die auf die vielfältige Geschichte des Quadrats in der modernen Kunst verweisen.

Viele Galerien haben heute bis 22 Uhr, am 5. September von 11 bis 20 Uhr, am 6. September von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das vollständige Programm ist unter www.dc-open.de einsehbar.


04.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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