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Deutsche Börse Photography Prize für Mohamed Bourouissa

in der Ausstellung „Mohamed Bourouissa. Free Trade“

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize geht in diesem Jahr an Mohamed Bourouissa. Das gab die Londoner Photographers’ Gallery gestern im Rahmen einer Online-Präsentation bekannt. Der französisch-algerische Künstler, der für seine Ausstellung „Free Trade“ ausgezeichnet wird, setzte sich gegen seine Mitbewerber Anton Kusters, Mark Neville und Clare Strand durch und darf sich nun über ein Preisgeld von 30.000 Pfund freuen. „Seine bemerkenswerte Ausstellung, die erstmals 2019 in Arles zu sehen war, hat sowohl Kritiker als auch ein breites Publikum begeistert. Sie präsentierte einen eindringlichen Blick auf die Mechanismen der Macht und ihre Auswirkungen auf marginalisierte Bevölkerungsgruppen“, sagte Brett Rogers, Direktorin der Photographers’ Gallery und Juryvorsitzende, zur Preisvergabe. Bourouissas Arbeit sei nicht nur inhaltlich ausgesprochen relevant und aktuell, sondern auch bemerkenswert innovativ und ansprechend im Umgang mit dem Medium Fotografie, fügte Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation, an.

Der 1978 in Algerien geborene, heute in Paris lebende Mohamed Bourouissa hat seine Ausstellungsinstallation „Free Trade“ erstmals im vergangenen Jahr beim renommierten Festival „Rencontres de la photographie“ präsentiert und damit einen Überblick über seine Projekte der letzten 15 Jahre gegeben. Dabei kombinierte seine Fotografien mit Videos, Malerei, Zeichnungen, Skulpturen und einer Augmented Reality-Arbeit. Als Ort hatte sich Bourouissa einen Supermarkt der Kette Monoprix ausgewählt, um auf die Zirkulation von Geld und Wissen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen. Denn auch in seinem Schaffen geht es um sozioökonomische Prozesse, um unsichtbare Spannungen zwischen verschiedenen sozialen Milieus und den damit einhergehenden kulturellen Spaltungen.

In „Free Trade“ und seinen einzelnen Projekten wirft Mohamed Bourouissa einen Blick auf die Beziehung zwischen Individuen und den komplexen Systemen von Märkten und Kapital, etwa in „Périphérique“ von 2005/08, das mit gängigen Stereotypen von Jugendlichen in den berüchtigten Banlieues von Paris bricht. Zudem hat Bourouissa in „Free Trade“ eine Serie, die die Praxis des Zigarettenschmuggels in einer Pariser U-Bahnstation dokumentiert, sowie eine Arbeit aus Polaroid-Aufnahmen von Menschen integriert, die beim Diebstahl von Alltagsgegenständen aus einem Supermarkt erwischt wurden. Über sein künstlerisches Tun sagt Bourouissa selbst: „Die Kunstgeschichte, wie sie mir während meiner Schulzeit vermittelt wurde, enthielt weder Aspekte meiner Heimatkultur noch waren Spuren oder Einflüsse der Menschen um mich herum erkennbar. Ich wollte deshalb versuchen, meine kulturelle Herkunft in die Kunstgeschichte einzubringen. Für mich geht es grundsätzlich um Integration – wie wir unsere eigene Geschichte in die Geschichtsbücher einfließen lassen können.“

Der Deutsche Börse Photography Foundation Prize wurde 1996 durch die Londoner Photographers’ Gallery ins Leben gerufen. Von 1997 bis 2004 lief die Ehrung unter dem Namen „Citygroup Photography Prize“. Seit 2005 unterstützt die Deutsche Börse die jährlich verliehene Auszeichnung. Anliegen ist die Förderung eines zeitgenössischen Künstlers, der im Vorjahr in Form einer Ausstellung oder Publikation einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie in Europa geleistet hat. Die Arbeiten der vier Finalisten sind noch bis zum 20. September in The Photographers’ Gallery in London zu sehen.


15.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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in der Ausstellung „Mohamed Bourouissa. Free Trade“
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Mohamed Bourouissa, La Prise, 2008
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Mohamed Bourouissa, aus der Serie „Nous sommes halles“, 2002-2003
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Mohamed Bourouissa

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Clare Strand

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Mark Neville

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