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Wolfgang-Hahn-Preis für Marcel Odenbach

Marcel Odenbach, Köln 2014

Marcel Odenbach erhält den Wolfgang-Hahn-Preis 2021. Er sei trotz seiner Bedeutung noch immer nicht so bekannt, wie er es verdient hätte, begründete Mayen Beckmann, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Moderne Kunst am Kölner Museum Ludwig und Jurymitglied, die Wahl für den 1953 geborenen Künstler. Susanne Pfeffer, Direktorin des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, ergänzte als Gastjurorin: „Konstruktionen von kultureller Identität wie Gender sind in den Zeichnungen, Collagen, Videos und Installationen von Marcel Odenbach seit Jahrzehnten dezidiert Thema. Nicht allein das Eigene, sondern das Andere ist stets der Ausgangspunkt. Experimentell in der Form sowie theoretisch fundiert schafft Marcel Odenbach Werke, die historische Verbindungslinien zwischen Kolonialismus und Globalisierung wie auch die Gewalt des Normativen und der Repräsentation offenlegen und spürbar machen.“

Mit dem Preisgeld von maximal 100.000 Euro kann das Museum Ludwig nun die „Schnittvorlagen“ Marcel Odenbachs für die Sammlung ankaufen. Dieses fortlaufende Bildarchiv, das gleichzeitig aktuelle Arbeitsgrundlage des Künstlers ist, umfasst derzeit 106 Blätter im Format DIN A3. Jedes Blatt widmet sich einem spezifischen Thema und ist eine Collage zum Teil unterschiedlicher, zum Teil ähnlicher Motive. Diese Motive entdeckt der Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie in Zeitschriften und anderen Bildquellen, schneidet sie aus und collagiert sie dann zu einer „Schnittvorlage“. Diese „Schnittvorlage“ wiederum vervielfältigt er, schneidet wiederum Motive daraus aus, komponiert neu und koloriert teilweise. Aus seinen „Schnittvorlagen“ destilliert Marcel Odenbach also immer wieder neue Werke. Zugleich sind sie essentiell für den konzeptuellen Ansatz des Künstlers und machen sein Prinzip des Findens, Montierens, Collagierens und Überblendens deutlich.

„Als wir Marcel Odenbach trafen, um mit ihm über einen möglichen Erwerb der Schnittvorlagen für die Sammlung des Museum Ludwig zu sprechen, konnte ich unser Glück kaum fassen, als er zusagte. Es war seit vielen Jahren mein Wunsch, diese ins Museum Ludwig zu bringen. Denn gerade die Archive von Künstlerinnen und Künstlern sind nach meiner Auffassung zentral für den Zugang zu ihrem Werk. Wobei man bei Odenbachs Schnittvorlagen eigentlich wiederum auch schon von eigenständigen Werken sprechen könnte“, so Yilmaz Dziewior, Direktor des Museums Ludwig. Seine „Schnittvorlagen“ hat Odenbach bisher noch nie öffentlich präsentiert. Sie sollen anlässlich der Preisverleihung und der damit verbundenen Ausstellung ab November 2021 erstmals zu sehen sein.

Der Wolfgang-Hahn-Preis, den die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig seit 1994 verleiht, erinnert an Wolfgang Hahn, den 1987 verstorbenen Chefrestaurator des Museums. Die Auszeichnung will vorrangig Künstler ehren, die sich durch ihr anerkanntes Œuvre einen Namen gemacht, die aber noch nicht die ihnen zukommende Aufmerksamkeit gefunden haben und deren Werk in der Sammlung des Museums Ludwig noch nicht vertreten ist. Bisherige Preisträger waren unter anderem Hubert Kiecol, Cindy Sherman, Lawrence Weiner, Rosemarie Trockel, Raymond Pettibon, Richard Artschwager, Kerry James Marshall, Haegue Yang, Huang Yong Ping, Jac Leirner und in diesem Jahr Betye Saar.


21.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Museum Ludwig Köln

Kunstsparte:


Collage

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

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Die Doppelbödigkeit des schönen Scheins

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Marcel Odenbach, Schnittvorlage (Zweiter Weltkrieg), 2004
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Marcel Odenbach, Schnittvorlage (Kongo), 2005
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Marcel Odenbach, Köln 2014
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