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Bayerischer Kunstförderpreis vergeben

Kunstminister Bernd Sibler hat die Träger des Bayerischen Kunstförderpreises bekanntgegeben

Stephan Janitzky, Paula Leal Olloqui, Irina Ojovan und Lea von Wintzingerode erhalten in diesem Jahr den Bayerischen Kunstförderpreis im Bereich Bildende Kunst, das Künstlerduo Viola Relle und Raphael Weilguni den Spezialpreis „Glas und Keramik“. „Mit ihren kreativen, tiefgründigen, auf den ersten Blick möglicherweise auch irritierenden Werken treten sie mit uns auf ihre ganz besondere Art in einen Dialog. Für unser kulturelles Leben ist das eine wertvolle Bereicherung“, so Bernd Sibler, Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst. Die Münchner Staatsregierung will mit dem Preis und der Dotierung von jeweils 6.000 Euro begabten Nachwuchskünstlern ihre Anerkennung zollen. Darüber hinaus soll er eine Motivation für zukünftiges Schaffen sein.

Viola Relle und Raphael Weilguni sind in München ansässig, wo beide 2018 das Studium an der Akademie der Bildenden Künste abgeschlossen haben. Seit fast einem Jahrzehnt arbeiten sie zusammen mit Keramik, einem der ältesten Kunstgenres. Ausgezeichnet werden die Künstler für ihre Bemühung um einen zeitgenössischen Ansatz traditioneller Kunst. „Gemeinsam entwickeln sie geradezu verführerische, filigrane Objekte aus Porzellan, Keramik und Farbe, in denen sie stets die Grenzen technischer Machbarkeit zu überwinden versuchen. So entstehen skulpturale Keramiken von einer schier unerschöpflichen Detailvielfalt, die ein Gefüge bilden, das zerbrechlich erscheint und auf diese poetische Weise zum Sinnbild aller Vergänglichkeit wird.“

Der 1983 in Augsburg geborene Stephan Janitzky, der neben Kunstpädagogik auch Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie studiert hat, ist der Jury aufgrund seiner Gemälde, die die Ausstellungsbesucher durch am Boden liegende Kreidestücke unwissentlich erzeugen, und Collagen aufgefallen. Letztere setzt er oft aus Werken anderer Künstler zusammen, die nicht so sehr im Fokus stehen. Jede seiner Ausstellungen, in der Janitzky auch Installationen zeigt, wird von einem kleinen Heft begleitet, in dem die Ideen und Überlegungen des Künstlers gebündelt sind. Janitzkys Arbeiten setzten sich mit der Handlungsfähigkeit und der gesellschaftlichen Rolle des Künstlers elegant und humorvoll auseinander, so die Jury.

Irina Ojovans Arbeiten changieren mit klaren Farben und Formen an den Grenzen zwischen matt und scheinend, Materialität und Durchsichtigkeit, pastos und lasierend, unsichtbar und sichtbar, gefunden und gemacht, Stille und Lärm. Die 1988 in Moldawien geborene Künstlerin wird aufgrund ihrer Werke und ihres Entwicklungssprunges, den sie jüngst in mehreren Ausstellungen präsentiert hat, geehrt. Ojovan hat an den Kunstakademien in Turin, Rom und München studiert.

Lea von Wintzingerode stellt in ihren Bildern, im Stil der Amateurmalerei gehalten, hauptsächlich den Menschen in den Mittelpunkt. Die Künstlerin, die 1990 in Bayreuth zur Welt kam und nach einem Besuch der Wiener Akademie der bildenden Künste 2016 ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg abschloss, thematisiere vor allem das Spannungsverhältnis zwischen Innerlichkeit und sozialem Austausch von Personen. So gelinge es ihr mit großer Leichtigkeit, eine präzise Selbstverortung als Künstlerin in der Gesellschaft mit der eindringlichen Darstellung der damit verbundenen Gefühle zu kombinieren.

Die 1984 geborene, spanische Bildhauerin Paula Leal Olloqui, die neben klassischen Materialien wie Holz oder Ton auch Wachs, Gips und Latex verwendet, studierte in ihrer Heimatstadt Madrid und anschließend an der Akademie der Bildenden Künste München. Der Jury stachen ihre „sehr präzisen ortsspezifischen Interventionen“ ins Auge. Diese glichen Versuchsanordnungen, bei denen sich die skulpturalen Objekte gegenseitig stabilisieren, austarieren oder äußere Einwirkungen wie Zeit, Temperatur oder Schwerkraft das labile Gleichgewicht prozessual unterlaufen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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