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Johann Ludwig Lund in Lübeck

Johann Ludwig Lund, Jungfrau Maria mit Jesuskind und Johannesknaben, 1832

Das Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck zeigt seit diesem Sonntag das Werk des Malers Johann Ludwig Lund. Anlässlich des deutsch-dänischen Freundschaftsjahres haben die Sammlung Hirschsprung in Kopenhagen und das Ribe Kunstmuseum die Sonderausstellung geplant, die Gemälde des 1777 in Kiel geborenen Künstlers aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Dänemark, Norwegen und Deutschland versammelt. Die Schau folgt in ihrem Aufbau den verschiedenen Lebensstationen Lunds und präsentiert Landschaftsgemälde, Historienbilder und religiöse Sujets. Die Exponate sind die bestehende Sammlung des Museums als Interventionen eingeflochten und treten in einen Dialog mit Werken seiner Zeitgenossen, darunter Caspar David Friedrich, Friedrich Overbeck und Johann Christian Reinhart, um die „zentrale Rolle Lunds in der Kunst der Romantik“ zu verdeutlichen, so Museumsdirektor Alexander Bastek. Lund nahm Elemente der deutschen, französischen, italienischen und dänischen Kunst in sein Werk auf und entwickelte einen individuellen Stil, mit dem er neue Impulse für die jeweilige Gattung setzte.

Nach einem Studium an der Königlichen Akademie in Kopenhagen bei Nicolai Abraham Abildgaard ab 1797 wechselte Johann Ludwig Lund 1799 mit seinem Mitschüler Caspar David Friedrich an die Königliche Akademie in Dresden. In dieser Zeit widmete er sich seiner landschaftlichen Umgebung, die er zurück in seinem Atelier in Form von Zeichnungen und Gemälden festhielt. Im Jahr 1800 begab er sich nach Paris, um dort bei Jacques-Louis David an der École des Beaux Arts die Historienmalerei zu studieren. Anders als sein Lehrer orientierte er sich jedoch nicht an der Antike, sondern stellte Motive der dänischen Sagenwelt dar. 1802 reiste Lund nach Rom, wo er durch die Bekanntschaft von Wilhelm und Caroline von Humboldt Kontakte zu deutschen und dänischen Künstlern knüpfte.

Nach seiner Rückkehr nach Kopenhagen 1810 wurde er 1814 Mitglied der dortigen Königlichen Kunstakademie. Während einer zweiten Italienreise zwischen 1816 und 1819 machte Johann Ludwig Lund die Bekanntschaft Friedrich Overbecks. Der Einfluss der italienischen Renaissance und der am Mittelalter orientierten Kunst Overbecks zeigen sich in seinen religiösen Gemälden: Er rückte seine Heiligenfiguren nicht in eine überhöhte Sphäre, sondern stellte sie in alltäglichen, intimen Szenen dar. Auf Grund seiner Berufung als Professor für Historienmalerei an die Königliche Akademie in Kopenhagen kehrte Lund 1819 nach Kopenhagen zurück. Im Rahmen seiner Lehre vermittelte Lund seinen Schülern, etwa Johan Thomas Lundbye oder Detlev Conrad Blunck, die Charakteristiken des „Goldenen Zeitalters“ der dänischen Kunst, eine realistische, gleichwohl idealisierte Darstellung der Historien-, Landschafts- und Genremalerei. Johann Ludwig Lund starb 1867 in Kopenhagen.

Die Ausstellung „Das andere Goldene Zeitalter. Johann Ludwig Lund und der deutsch-dänische Künstlerkreis“ ist bis zum 10. Januar 2021 zu sehen. Das Museum Behnhaus Drägerhaus hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, ab Januar von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Behnhaus Drägerhaus
Königstraße 9-11
D-23552 Lübeck

Telefon: +49 (0)451 – 122 41 48
Telefax: +49 (0)451 – 122 41 49

Quelle: Kunstmart.com/Amanda Bischoff

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


27.09.2020, Das andere Goldene Zeitalter. Johann Ludwig Lund und der deutsch-dänische Künstlerkreis

Bei:


Die Lübecker Museen - Kulturstiftung Hansestadt Lübeck

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Romantik

Stilrichtung:


Gemälde des 19. Jahrhunderts

Stilrichtung:


Nazarener

Variabilder:

Johann Ludwig Lund, Jungfrau Maria mit Jesuskind und Johannesknaben, 1832
Johann Ludwig Lund, Jungfrau Maria mit Jesuskind und Johannesknaben, 1832

Variabilder:

Johann Ludwig Lund, Selbstporträt im Alter von 50 Jahren, 1827
Johann Ludwig Lund, Selbstporträt im Alter von 50 Jahren, 1827

Künstler:

Johann Ludwig Lund








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