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Guston-Ausstellung erhitzt die Gemüter

Philipp Guston, The Studio, 1969

Die für dieses Jahr in vier Museen geplante Ausstellung „Philip Guston Now“ wird auf das Jahr 2024 verschoben. Als Grund nannten die Häuser in den USA und London die dortige Rassismus-Debatte und Gustons problematische Motive von ausgemergelten Gestalten in weißer Ku-Klux-Klan-Kluft. Die Museen erklärten, dass diese Bilder für das momentane politische Klima besser kontextualisiert werden müssten. Die Verschiebung der Schau führt bei den Verantwortlichen zu geteilten Meinungen. Laut der New York Times spricht eine Fraktion von einem „notwendigen Schritt zurück“ inmitten einer Zeit von Protesten gegen rassistische Ungerechtigkeiten, die andere bemängelt den Aufschub als „feige Vermeidung herausfordernder Kunstwerke“.

In einer gemeinsamen Erklärung der Museumsdirektoren heißt es, dass weitere Perspektiven und Ansichten notwendig seien, bevor die Ausstellung gezeigt werden könne. Ein derartiger Prozess nehme Zeit in Anspruch. Dagegen stieß einigen Kuratoren der Retrospektive auf. Sie führten an, dass der Katalog bereits gedruckt und verkauft wird. Mark Godfrey, Mitorganisator der Schau an der Londoner Tate Modern, fragte weshalb die Museen einerseits stolz darauf seien, ihre Namen auf einem Katalog mit Ku-Klux-Klan-Bildern zu drucken, andererseits aber nicht selbstbewusst genug seien, sie an ihren Wänden zu präsentieren.

Die Überblicksausstellung zu Philip Guston ist die erste seit mehr als 15 Jahren und sollte im Juni in der National Gallery of Art in Washington anlaufen. Danach wäre sie vom Museum of Fine Arts in Houston über die Tate Modern in London zum Museum of Fine Arts in Boston gewandert. Unter den etwa 125 Gemälden und 70 Zeichnungen sind auch gut 20 Arbeiten mit den vermummten Gestalten des Geheimbunds. Musa Mayer, die Tochter des Künstlers, schrieb in einer Stellungnahme, dass sie von der Entscheidung der Museen enttäuscht ist. Ihr Vater habe mit seinem Werk gewagt, dem weißen Amerika einen Spiegel vorzuhalten. Ihre Großeltern waren jüdische Immigranten, die vor Verfolgung aus Odessa geflüchtet waren. Guston habe verstanden, was Hass sei.


29.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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