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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Amerikanische Realitäten in den Deichtorhallen

Die Hamburger Deichtorhallen widmen sich in diesem Herbst mit zwei Fotoausstellungen den Lebenswelten der USA. Der 2013 verstorbene Jerry Berndt dokumentierte die Zeit zwischen den 1960er und 1980er Jahren in Amerika wie kaum kein anderer Fotograf. Indem er Fotojournalismus mit Dokumentations- und Straßenfotografie kombinierte, gelang es ihm, über eine Spanne von dreißig Jahren einen Blick auf die soziale Verfassung Amerikas zu werfen. Kuratorin Sabine Schnakenberg will mit Berndts Arbeiten vor allem die gebrochene Schönheit der USA hervorheben. Mit Serien zur Anti-Vietnam-Bewegung Ende der 1960er Jahre, an der er persönlich beteiligt war, und zur Obdachlosigkeit der frühen 1980er Jahre hat Berndt Themen behandelt, die die ungelösten Konflikte eines Landes untersuchen. Ebenso unprätentiös und präzise fing er den amerikanischen Alltag ein, in dem sich Konflikte subtil spiegeln: Einkaufszentren, Diners, Parkplätze und Autos sowie Misswahlen und Paraden.

Parallel dazu präsentiert das Museum eine Ausstellung des 1970 geborenen Fotografen Matt Black, die entlang seines monumentalen Projektes „American Geography“ konzipiert ist. Dafür reiste er über 100.000 Meilen durch 46 US-Bundesstaaten. Auf seinen Road Trips besuchte Black Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt und die wie auf einer Landkarte miteinander verbunden werden können. So gelang es Black, Armut als kollektives Element der Menschen in den USA darzustellen, deren Leben sich abseits des American Dreams abspielt. „Der wichtigste Schlüssel, um zu verstehen, warum ich dieses Projekt mache, ist meine eigne Herkunft“, sagt Matt Black. „Meine Region und auch viele andere im ganzen Land werden nicht vom großen amerikanischen Mythos – also von der Grundidee Amerikas – repräsentiert.“ 78 Exponate dieser Reisen bilden den Fokus der von Ingo Taubhorn zusammen mit dem Fotografen kuratierten Schau, die gemeinsam mit der Berndt-Ausstellung Schlaglichter auf den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf wirft.

Die Ausstellungen „Jerry Berndt. Beautiful America“ und „Matt Black. American Geography“ laufen bis zum 3. Januar 2021. Die Deichtorhallen Hamburg haben dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie jeden 1. Donnerstag im Monat bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro, ermäßigt 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er frei.

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstraße 1-2
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 32 10 30
Telefax: +49 (0)40 – 32 10 32 30

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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25.09.2020, Jerry Berndt – Beautiful America

Veranstaltung vom:


25.09.2020, Matt Black – American Geography

Bei:


Deichtorhallen Hamburg

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Künstler:

Matt Black

Künstler:

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