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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Kunst der 20er Jahre in München

Georg Scholz, Selbstbildnis vor der Litfaßsäule, 1926

Das Münchner Stadtmuseum widmet sich aktuell der Kunst der 1920er Jahre und behandelt in einem Dialog aus Werken der Malerei und der Fotografie die Abkehr vom pathetischen Stil des Expressionismus hin zum distanzierten und wahrheitsgetreuen Blick auf Alltägliches. Die Schau spiegelt die Ambivalenz zwischen avantgardistischen Neuerungen und den gesellschaftlichen Veränderungen in der Weimarer Republik und dem darauffolgenden Nationalsozialismus wider. Ulrich Pohlmann, Leiter der Sammlung Fotografie des Münchner Museums, kuratierte die Ausstellung gemeinsam mit Kathrin Baumstark vom Bucerius Kunst Forum in Hamburg. Sie haben rund 250 Fotografien, Gemälde, Grafiken und Fotopublikationen von Kunstschaffenden wie Aenne Biermann, Erwin Blumenfeld, George Grosz, Lotte Jacobi, László Moholy-Nagy, Hannah Höch, Max Radler, Erich Retzlaff, Georg Scholz, Walter Schulz-Matan, Sasha Stone und Karl Hubbuch versammelt, die zwischen 1920 und 1935 in Deutschland lebten und tätig waren.

Sieben Kapitel, die Stillleben, technische Errungenschaften, das menschliche Abbild, Stadtgestaltung sowie politische Collagen zum Thema haben, präsentieren dem Besucher die gesellschaftlichen und künstlerischen Entwicklungen. Der Malerei der Neuen Sachlichkeit, als auch dem fotografischen Neuen Sehen sind die Hinwendung zum alltäglichen und trivialen Objekt sowie die Fokussierung auf das Detail gemeinsam. Durch eine authentische Darstellung von Materialien, die Isolierung des dargestellten Gegenstandes aus seinem Kontext und die Einnahme neuer Blickwinkel in Form von Nah-, Auf- oder Schrägsichten schufen die Künstler dynamische Kompositionen. Während die Fotografie sich der Bildschärfe und des Ausschnitts bediente, besann sich die Malerei auf handwerkliche Traditionen wie beispielsweise die Öllasurtechnik der Alten Meister zurück, um Mensch und Objekt möglichst realistisch und objektiv darzustellen.

Die Technikeuphorie der 1920er Jahre zeigt sich dadurch, dass Maschinen und Fabriken nun sowohl Sujets der Fotografie als auch der Malerei, beispielsweise bei Carl Grossberg, werden. Die Künstler rückten die gesellschaftlichen und politischen Probleme der industriellen Arbeit jedoch nicht immer in den Vordergrund. So wurde denn auch der Fotograf Albert Renger-Patzsch von Walter Benjamin dafür kritisiert, dass seine Werke die Realität verklärten und idealisierten und damit eine modische Affirmation des Kapitalismus darstellten.

Die Ausstellung „Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre“ ist bis zum 10. Januar 2021 zu sehen. Das Stadtmuseum München hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend und Silvester. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Für Personen unter 18 Jahren und Inhaber des München-Passes ist er frei. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog beim Hirmer Verlag zum Preis von 39,90 Euro.

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
D-80331 München

Telefon: +49 (0)89 – 233 22 370
Telefax: +49 (0)89 – 233 25 033


06.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Walter Schulz-Matan, Bildnis des Dichters Oskar Maria Graf, 1927
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Christian Schad, Halbakt, 1929
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