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Marcel Odenbach in Nürnberg

Marcel Odenbach, Es brennt, 2019

Die Kunsthalle Nürnberg zeigt aktuell die Ausstellung „Marcel Odenbach: Es Brennt“ und gibt mit einer Auswahl von mehr als 30 Collagen einen konzentrierten Einblick in das vielfältige Werk des Videokünstlers, darunter auch mit vier frühen Arbeiten zwischen 1978 bis 1989. Der 1953 in Köln geborene Odenbach verfügt über eine spezifische Bildsprache, bei der er Film- und Fernsehmitschnitte, Archivmaterial und selbst produzierte Bilder zu einem neuen Werk kombiniert. Dabei löst er Filmsequenzen aus Politik, Kultur, Sport und Zeitgeschichte aus ihren Kontexten heraus und gestaltet mit seinen Zusammenschnitten Collagen aus Papier und Videos mit neuen Aussagen und Zusammenhängen. Für seine Arbeit schöpft Odenbach aus einem umfangreichen Fundus, der im Zuge einer aufwändigen Recherche in Archiven und Magazinen entstanden ist. Die Auswirkungen der Geschichte auf die Gegenwart und das Verhältnis von Erinnerung und Gedächtnis ziehen sich wie ein roter Faden durch das Œuvre des Künstlers.

Entsprechend dieser Leitmotive fertigte Marcel Odenbach extra für die Nürnberger Ausstellung die Collage „Es brennt“. Hier erkennt man eine nächtliche Szene: Hinter dem Schattenriss eines Doppelstabmattenzaunes und einer Straßenlaterne zehren lodernd grelle, gelb-rote Flammen an den Silhouetten von Krüppelkiefern. Die Funken stieben in den Himmel und bilden dort ein glühendes Firmament. Das Bild mit seiner explosiven Grundstimmung soll an die Reichspogromnacht von 1938 erinnern, in der – eben auch in Nürnberg – so viele Synagogen angesteckt und jüdische Geschäfte zerstört wurden. Weitere Werke thematisieren autoritäre und ideologische Verhaltensweise, die noch heute Gewalt und Machtmissbrauch verursachen. So sieht Odenbach eine Ursache für Rassismus in der ehemaligen Kolonialpolitik, wie er ihre Nachwirkungen mit der Zwei-Video-Kanal-Installation „Tropenkoller“ von 2017 dem Besucher vor Augen führt.

Die Ausstellung „Marcel Odenbach: Es Brennt“ läuft bis zum 10. Januar 2021 und hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch bis 20 Uhr geöffnet. An Heiligabend, am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, an Silvester und Neujahr ist die Kunsthalle geschlossen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Der Ausstellungskatalog, der neben Atelieraufnahmen auch Essays von Hans Dickel, Ellen Seifermann und Mirjam Zadoff enthält, kostet 24,80 Euro.

Kunsthalle Nürnberg
Lorenzer Straße 32
D-90402 Nürnberg

Telefon: +49 (0)911 – 231 28 53
Telefax: +49 (0)911 – 231 37 21


07.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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