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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Die Nachfrage in der Auktion Alte Kunst bei Neumeister ging getrennte Wege. Während sie das Kunsthandwerk hofierte, ließ sie den Schmuck links liegen

Spitzweg in seinem Element



Carl Spitzweg, Scharwache (Nächtliche Runde)

Carl Spitzweg, Scharwache (Nächtliche Runde)

Er hat es wieder einmal geschafft: Carl Spitzweg setzte sich in der Eröffnungsrunde der Herbstsaison bei Neumeister an die Spitze der Offerte. Dafür schickte der Münchner Maler eine seiner beschaulichen Idyllen ins Rennen, die es bei genauerer Betrachtung aber in sich hat. Denn „Die Scharwache“, die gerade ihre nächtliche Runde an einer überwucherten Brücke durch die Gassen einer alten Stadt dreht, scheint ihre Sache eher gemächlich anzugehen. Dabei waren diese bewaffneten Bürgerwehren im nachrevolutionären Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Stütze des Obrigkeitsstaates, sorgten für Ruhe und Ordnung und bespitzelten ihre Mitbürger. Oft trugen sie ausgediente Uniformen aus Zeiten ihres aktiven Militärlebens. Auch Spitzweg steckte sie in dem Gemälde in deutlich aus der Mode gekommene Uniformröcke mit Anleihen bei den napoleonischen Kriegen und macht damit deutlich, dass die Scharwachen etwas aus der Zeit gefallen sind. Nehmen sie ihren Dienst in ihrem betulichen Gehabe überhaupt noch ernst? Für soviel humorvollen Hintersinn gab es bei Neumeister nun die anvisierte untere Schätzung von 80.000 Euro.


Deutlich besser im Verhältnis zur Taxe schnitt der „Wachtposten vor dem Einlasstor“ um 1860 ab, in dem Carl Spitzweg ebenso das Polizeiwesen seiner Zeit aufs Korn nahm. Denn auch der Wächter mit abgestelltem Gewehr kommt seiner Pflicht eher lethargisch nach. Hier stieg der Preis von 30.000 Euro auf 46.000 Euro. Der Hauskünstler des Münchner Versteigerers war mit zwei weiteren stimmungsvollen Gemälden vertreten: Die fremdländische Nachtlandschaft „Lappländer in Winter“ unter hohem Himmel von etwa 1852 verbesserte sich auf 32.000 Euro (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), die kleine querformatige Ölstudie eines Dorfes am Fluss im Mondschein schloss mit 11.000 Euro taxgerecht ab. Insgesamt verzeichnete Neumeister mit der Auktion von Kunsthandwerk, Schmuck und Grafik sowie Gemälden bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert eine durchschnittliche losbezogene Zuschlagsquote von knapp 50 Prozent, wobei diesmal gerade das sonst so schwergängige Kunsthandwerk seine Zugkraft entfaltete und auf einen Wert von beinahe 70 Prozent kam, während die Kunstabteilung mit 44,7 Prozent etwas schwächelte.

In Spitzwegsche Preishöhen schwang sich am 24. September nur noch eine Darstellung mit den beiden Büßer-Heiligen Johannes dem Täufer und Maria Magdalena auf, die groß und frontal im Vordergrund stehen und von kleinen Simultanszenen aus ihrem Leben im Landschaftshintergrund begleitet werden. Die Tafel, die dem Umkreis Antoon Claeissens’ zugerechnet wird, ging erst bei 42.000 Euro in die Heimat des Brügger Renaissancemalers (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Ebenfalls nicht vollständig gesichert war die Urheberschaft für das Bildnis einer Dame als Diana in einer Felslandschaft mit Jagdhund und erlegtem Hasen, das dem gebürtigen Frankfurter, später in England beliebten Portraitmaler Johann Zoffany zugeschrieben wird. Hier engagierte sich ein Telefonbieter aus Großbritannien mit zuletzt 32.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Während „Die Vision des Ezechiel von der Auferstehung der Gebeine“ mit zahlreichen Menschen, gemalt im flämischen Kunstkreis der 1580er Jahre in traditioneller Bedeutungsperspektive, keinen Anklang fand (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR), bezauberte eine gleichaltrige sanftmütige „Mystische Verlobung der heiligen Katharina“ vor einer klassisch flämischen „Weltlandschaft“ die Kunden zu 5.000 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Häufig mussten die Gemälde Alter Meister mit großen Lücken kämpfen, und das meiste spielte sich im Rahmen der Erwartungen ab, etwa Francesco Battagliolis frühklassizistisches Architekturcapriccio mit Figurenstaffage um 1745/50 bei 15.000 Euro. Ein weiterer Wiederholungstäter war Conrad Pauls spätgotische Passionsszene „Christus am Ölberg“ um 1520/25, die Neumeister nun für 9.000 Euro abgab (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Liegen blieb dann noch Anton Wilhelm Tischbeins charmantes Knabenbildnis von Carl Ludwig Freiherr von Barckhaus-Wiesenhütten aus den 1760er Jahren (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR).

Magnet Papier

Da hatten es die Arbeiten auf Papier besser, mit denen die Auktion am 24. September fulminant startete. Von den ersten 30 Losnummern musste kaum eine ins Depot zurück und stachelte oft den Eifer der Bieter an; erst später beruhigte sich die Kauflust. Los ging es mit Albrecht Dürers Holzschnitt „Das Babylonische Weib“ aus der lateinischen Buchausgabe von 1511 bei 3.600 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR) und seinem Kupferstich „Maria mit dem Kind am Baum“ mit keckem Jesusknaben von 1513, der mit 3.300 Euro seine Schätzung in etwa verdoppelte. Orientierte sich die Kundschaft bei Antonio Beduzzis hochbarockem Entwurf für den festlichen Zuschauerraum eines kaiserlichen Theaters noch an den vorgesehen 10.000 Euro, so gab es bei seiner ebenfalls mit Tusche entwickelten Skizze einer barock bewegten Mariensäule kein Halten mehr. Ein Wiener Sammler konnte sich erst mit 22.000 Euro bei Beduzzis Blatt mit einem Projekt wohl für den Marktplatz im mährischen Sternberg durchsetzen (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Aus dem österreichischen Kulturkreis jener Jahre gab es noch einen schemenhaften Raub der Proserpina von einem Künstler aus dem Umkreis Georg Raphael Donners für 9.500 Euro (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR) oder Martin Johann Schmidts laviertes flüchtiges Konzept mit der Heiligen Dreifaltigkeit für 2.200 Euro (Taxe 1.000 bis 1.200 EUR). Wohl als Vorarbeit zum Kuppelfresko der Wallfahrtskirche in mährischen Sloup zeichnete Caspar Franz Sambach die religiöse Allegorie der Caritas in Gestalt einer Frau mit brennendem Herzen, deren Preisvorstellung von 300 Euro ein süddeutscher Privatsammler in 5.500 Euro verwandelte. Aus dem frühen 19. Jahrhundert trat Johann Georg von Dillis mit seiner schwarzen Kreidezeichnung der Münchner Vorstadt „Beim Abrecher“, erstellt 1826 auf blauem Papier, bei 4.000 Euro hinzu (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Biedermeierliche Genauigkeit bewies das großformatige Aquarell des Londoner Malers Thomas Shotter Boys mit Darstellung der Frauenkirche in Nürnberg, das nun für 3.100 Euro und damit dem Doppelten der Schätzung nach Großbritannien wechselte. Aus dem späteren 19. Jahrhundert stießen dann noch Walter Leistikows Gouache „Meeresbrandung“ mit einem Blick auf die menschenleere weite See bei 3.500 Euro (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR) und Carl Strathmanns frühlingshafte Jugendstil-Landschaft mit Fasan bei 2.000 Euro auf Interesse (Taxe 800 bis 1.200 EUR), das bei Franz von Lenbachs Studie zum Portrait der großen Tragödin Eleonora Duse allerdings ausblieb (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Gewinner und Verlierer

Mit einigen Durststrecken hatten dann wieder die Gemälde des 19. Jahrhunderts zu kämpfen. 20.000 bis 30.000 Euro waren für Josef Wopfners dramatische Bootsszene „Verfolgung von Wilderern auf dem Chiemsee“ aus dem Jahr 1887 und für Alexander Koesters vierzehn gemütliche Enten im Stroh „Vor dem Stall“ einfach zuviel; sie sind noch im Nachverkauf zu haben. Das gleiche Schicksal ereilte Albrecht Adams Bildnis des Generals und Militärgeografen Franz Xaver Richter von Binnenthal aus dem Jahr 1814 (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Für Adams aus dem Rückblick entstandene Schlachtenszene „Napoleon am Abend des 23. April 1809 vor der brennenden Stadt Regensburg“ aus dem Jahr 1840 musste ein Regensburger Museum immerhin 20.000 Euro aufwenden (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Die Sehnsucht nach Italien führte bei Heinrich Jaeckels mildem „Blick auf Ischia mit dem Castello Aragonese“ zu 5.000 Euro (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR) und bei Ludwig Mecklenburgs Kleinformat „Die Kirchen S: Giorgio und S: Maria della Salute zu Venedig“ ebenfalls zum oberen Taxrand von 1.800 Euro. Bayrische Landschaftsmalerei gab sich bescheidener, etwa Eduard Schleichs d.Ä. „Rinder im Isarbett“ mit dem Hochufer im Hintergrund für 5.000 Euro (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR) oder Anton Dolls typisches „Winterliches Eisvergnügen vor der Stadt“ mit 4.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Mehr Glück hatten Julius Lange mit seinem sonnigen Panorama von Berchtesgaden und dem Watzmann bei 4.500 Euro (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR) und Josef Wenglein mit einer herbstlichen Jagdszene bei Dachau für 3.300 Euro (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Paul Mathias Paduas kraftvolle und von einem harten Leben gezeichnete Südtiroler Bauern in Sonntagstracht aus dem Jahr 1930 holte sich ein Privatsammler bei 17.000 Euro ins Rheinland (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Beim Schmuck war das Publikum am 23. September sehr wählerisch und nahm nur 47 der 172 Pretiosen mit, was einer Verkaufsrate von nicht einmal 30 Prozent entspricht. Auch der hoch gehandelte Favorit der zweitätigen Versteigerung, ein Solitärring mit einem Brillanten von 12,16 Karat, blieb bei 250.000 bis 285.000 Euro liegen. Die Kunde hielten sich lieber an historischen Schmuck und verhalfen einem römischen Halsreif mit Mikromosaik, den wohl Ernesto Pierret im Stil „Etruscan Revival“ mit Delphinköpfen, Flora-Haupt und Schwänen verziert hat, zu 7.000 Euro (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Ein goldener Herzanhänger aus Deutschland mit Diamanten um 1870 brachte es auf 6.000 Euro (Taxe 6.500 bis 7.500 EUR), ein Wiener Fächer um 1900 mit weißen Straußenfedern und Diamant- und Saphirbesatz aus dem Besitz der Fürstin Margarete von Thurn und Taxis auf 3.000 Euro (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Für Furore sorgte schließlich eine Geschenkdose König Ludwigs I. von Bayern. Das wohl in Paris um 1840 produzierte Präsent aus Gold mit der diamantbesetzten Initiale des Herrschers auf königsblauem Email verdreifachte ihren Wert auf 30.000 Euro.

Dass gerade das alte Kunsthandwerk mit einer Abnahmequote von 69,5 Prozent die beste Abteilung stellte, ist schon erstaunlich; begeistern doch sonst die alten Stücke aus Gotik, Renaissance, Barock oder den historischen Strömungen des 19. Jahrhunderts nicht allzu häufig die Sammlerschaft. Angetan hatten es ihr vor allem Produkte der Münchner Manufaktur Nymphenburg aus einem süddeutschen Nachlass. Hier brillierten mit ihren bunten Gefiedern besonders die Papageien des Jugendstils, für die hauptsächlich Joseph Wackerle verantwortlich war. Seine beiden „Haubenkakadus“, einmal auf einem Blumenkorb, das andere Mal auf einem Früchtekorb sitzend, flogen erst bei 11.500 Euro und 15.000 Euro davon (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR bzw. 6.000 bis 8.000 EUR). Ebenfalls zu 15.000 Euro stieg Wackerle „Gelbbrustara“ mit Maskenband und Panflöte auf, noch einmal 500 Euro höher sein helltürkisfarben gefiederter „Ara“ mit roter Rosengirlande von 1909 (Taxe je 6.000 bis 8.000 EUR).

Papageien triumphieren

Die drei putzigen Rotschopfpapageien mit violett-blauem Schwanz seines Kollegen August Göhring von 1929 durften sich über 2.000 Euro, respektive 2.500 Euro freuen (Taxe je 1.800 bis 2.000 EUR). Auch Theodor Kärners energisch vorgebeugter Papagei in blau-gelbem Federkleid von 1913 scherte mit 2.800 Euro aus dieser Erfolgsserie nicht aus (Taxe 1.600 bis 1.800 EUR), gleichfalls nicht sein knuddeliger „Liegender Königshase“ von 1917 mit 950 Euro. Auch der erst 1997 produzierte Reifen schwingende Schäffler, ein Modell von Resl Schröder-Lechner, blieb in seiner schmucken Tracht bei 1.800 Euro nicht unentdeckt (Taxe je 300 bis 400 EUR). Lediglich das teuerste Nymphenburg-Objekt, die leicht antikisierende, fast lebensgroße Frauengestalt „Lotosblume“, die die 1968 geborene Bildhauerin Chaya Nouriani nach einem Entwurf von Karl Himmelstoß aus dem Jahr 1928 als kantiges Unikat ausführte, ist noch für 20.000 bis 25.000 Euro zu haben. Beim alten Porzellan sicherte sich ein Bieter aus Kanada die „Polnische Dame mit Reifrock und Fächer“ von Johann Joachim Kändler und Johann Friedrich Eberlein aus der Meißner Manufaktur um 1750 für 7.500 Euro (Taxe 4.500 bis 4.800 EUR).

In der schmalen Silberofferte reüssierte ein vergoldeter Deckelpokal der Spätrenaissance aus Ulm bei 6.000 Euro, den wahrscheinlich Hans Baur zwischen 1609 und 1619 mit Schweifwerkdekor, Fruchtgehängen und Feldherrnfigur als Bekrönung verziert hat (Taxe 4.500 bis 5.500 EUR), bei den Möbeln eine exquisite mainfränkische Schreibkommode des Rokoko mit Tabernakelaufsatz samt perspektivischer Abendmahlsszene, Zinneinlagen und Nussbaummarketerie bei 14.500 Euro (Taxe 14.000 bis 16.000 EUR). Anklang fanden zudem eine etwa zeitgleich entstandene deutsche Pultschreibkommode aus Nussbaum, Nussmaser und Zwetschge bei 5.000 Euro (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR) und ein einfacher spätklassizistischer Schrank aus Süddeutschland mit Obstholzfurnier und ornamentalem Schablonendekor bei 4.700 Euro (Taxe 700 bis 1.000 EUR).

Die Skulpturenabteilung mit ihren Heiligenfiguren gefiel in weiten Teilen dem Publikum. Eröffnet wurde sie von einer anmutigen deutschen Maria mit Kind um 1440 zur oberen Schätzung von 10.000 Euro. Höhepunkt war hier eine spätgotische Mondsichelmadonna mit segnendem Christusknaben aus Niederbayern für 15.500 Euro (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR), gefolgt von einer offenherzigen heiligen Barbara aus Schwaben um 1490 bei 10.500 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). In diese Preiskategorie reihte sich ein hölzernes Kruzifix aus Deutschland vom Ende des 17. Jahrhunderts in detaillierter Ausführung mit wohl einige Jahrzehnte jüngeren Kreuzbalken für taxgerechte 11.000 Euro ein. Sein italoflämisches Pendant aus Elfenbein um 1700 lag mit 8.500 Euro etwas darunter (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Eine heilige Ordensfrau, wohl die heilige Ottilie, aus der Werkstatt des Meisters von Rabenden von 1510/15 zog bei 6.500 Euro von dannen (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Den Höchstpreis beim Kunsthandwerk stellte mit 22.000 Euro ein vergoldeter Spiegelrahmen samt stilisiertem Blattdekor von Dagobert Peche aus dem Jahr 1922 auf (Taxe 22.000 bis 26.000 EUR). Aus der Wiener Werkstätte gab es zudem eine rosafarbene Vase von Lötz Witwe, für die Josef Hoffmann 1912 den braunen floralen Überfangdekor entworfen hatte, wiederum am unteren Taxrand von 4.500 Euro. Diesen erreichte Franz Hagenauers stilisierter, versilberter und leicht schlafend geneigter Frauenkopf um 1930 mit 5.000 Euro nicht ganz (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Den Absprung schaffte Bruno Pauls Kerzenleuchterpaar um 1905 aus Messing mit einem abstrakten Rillendekor und vier schwenkbaren Leuchterarmen überhaupt nicht (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR), dafür Arne Vodders eleganter Armlehnsessel samt Ottomane aus Teakholz mit braunen Lederpolster der 1960er Jahre zu den vorgesehenen 1.100 Euro.

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



08.10.2020

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


23.09.2020, Alte Kunst & Schmuck

Bei:


Neumeister Münchener Kunstauktionshaus GmbH & Co. KG

Bericht:


Parade der Papageien

Kunstwerk:

Mondsichelmadonna, Niederbayern, um 1480
Mondsichelmadonna, Niederbayern, um 1480

Kunstwerk:

Dagobert
 Peche, Spiegel, 1922
Dagobert Peche, Spiegel, 1922

Kunstwerk:

Josef
 Hoffmann, Vase, 1912
Josef Hoffmann, Vase, 1912

Kunstwerk:

Theodor Kärner,
 Ara, 1913
Theodor Kärner, Ara, 1913

Kunstwerk:

August Göhring, Rotschopfpapagei, 1929
August Göhring, Rotschopfpapagei, 1929

Kunstwerk:

Joseph
 Wackerle, Ara, 1909
Joseph Wackerle, Ara, 1909







wohl Hans Baur, Deckelpokal, Ulm 1609/19

wohl Hans Baur, Deckelpokal, Ulm 1609/19

Taxe: 4.500 - 5.500 EURO

Zuschlag: 6.000,- EURO

Losnummer: 84

Albrecht Adam, Napoleon am Abend des 23. April 1809 vor der brennenden Stadt Regensburg, 1840

Albrecht Adam, Napoleon am Abend des 23. April 1809 vor der brennenden Stadt Regensburg, 1840

Taxe: 8.000 - 12.000 EURO

Zuschlag: 22.000,- EURO

Losnummer: 645

Schreibkommode mit Tabernakelaufsatz, Mainfranken, 18. Jahrhundert

Schreibkommode mit Tabernakelaufsatz, Mainfranken, 18. Jahrhundert

Taxe: 14.000 - 16.000 EURO

Zuschlag: 14.500,- EURO

Losnummer: 224

Dagobert Peche, Spiegel, 1922

Dagobert Peche, Spiegel, 1922

Taxe: 22.000 - 26.000 EURO

Zuschlag: 22.000,- EURO

Losnummer: 166

Theodor Kärner, Ara, 1913

Theodor Kärner, Ara, 1913

Taxe: 1.600 - 1.800 EURO

Zuschlag: 2.800,- EURO

Losnummer: 120

Paul Mathias Padua, Die Südtiroler, 1930

Paul Mathias Padua, Die Südtiroler, 1930

Taxe: 15.000 - 20.000 EURO

Zuschlag: 17.000,- EURO

Losnummer: 708

Antonio Beduzzi, Entwurf für eine Mariensäule

Antonio Beduzzi, Entwurf für eine Mariensäule

Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

Zuschlag: 22.000,- EURO

Losnummer: 518

Kruzifix, Deutschland, Ende 17. Jahrhundert

Kruzifix, Deutschland, Ende 17. Jahrhundert

Taxe: 10.000 - 12.000 EURO

Zuschlag: 11.000,- EURO

Losnummer: 207

Joseph Wackerle, Ara, 1909

Joseph Wackerle, Ara, 1909

Taxe: 6.000 - 8.000 EURO

Zuschlag: 15.500,- EURO

Losnummer: 110

Johann Joachim Kändler und Johann Friedrich Eberlein, Polnische Dame mit Reifrock und Fächer, Mitte 18. Jahrhundert

Johann Joachim Kändler und Johann Friedrich Eberlein, Polnische Dame mit Reifrock und Fächer, Mitte 18. Jahrhundert

Taxe: 4.500 - 4.800 EURO

Zuschlag: 7.500,- EURO

Losnummer: 28

Josef Hoffmann, Vase, 1912

Josef Hoffmann, Vase, 1912

Taxe: 4.500 - 5.000 EURO

Zuschlag: 4.500,- EURO

Losnummer: 158

Johann Zoffany zugeschrieben, Bildnis einer Dame als Diana

Johann Zoffany zugeschrieben, Bildnis einer Dame als Diana

Taxe: 6.000 - 8.000 EURO

Zuschlag: 32.000,- EURO

Losnummer: 628




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