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Ernst Kreidolfs Pflanzenwelten in Bern

Ernst Kreidolf, Alpenblumenmärchen: Disteln und Eryngium, 1918/19

Das Kunstmuseum Bern widmet sich den botanischen Studien und Originalillustrationen zu den Bilderbüchern Ernst Kreidolfs. Marianne Wackernagel, die Kuratorin und Leiterin der Graphischen Sammlung, wählte dafür einige seiner Aquarell-, Gouache- und Tuschezeichnungen aus, die die „Verletzlichkeit und Stärke der Natur“ aufzeigen. Dies macht Wackernagel an der Gouache eines Wiesenknöterichs von 1918 deutlich, dessen dünner Stängel und zarte Blüte sich leuchtend von dem dunklen Papier abheben. In Kreidolfs Büchern erleben die Pflanzen dagegen als personifizierte Blumenwesen Abenteuer. Die Gesichtszüge der Stiefmütterchen in „Lenzgesind“ von 1926 glich der Künstler an die Musterung der Blüten an, wodurch sie an unfreundliche Fratzen erinnern. Blattformen griff er in Kopfbedeckungen oder Röcken auf. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Verein und der Stiftung Ernst Kreidolf sowie der Städtischen Wessenberg-Galerie in Konstanz, wo sie ab Ende Januar 2021 zu sehen ist.

Der Maler und Illustrator wurde 1863 in Bern geboren, wuchs jedoch auf dem Bauernhof der Großeltern in Tägerwilen im Kanton Thurgau auf. Dort begann Ernst Kreidolf schon in früher Kindheit, Pflanzen in Zeichnungen festzuhalten. Nach einer Lehre zum Lithografen in Konstanz studierte er Malerei an der Kunstschule von Paul Nauen und der Königlichen Akademie in München bei Gabriel von Hackl und Ludwig von Löfftz. Während seine Gemälde wenig Beachtung fanden, prägte er die Bilderbuchillustration seiner Zeit. In seinen Werken „Blumen-Märchen“ von 1898, „Gartentraum“ von 1911 oder dem schweizerischen Schullesebuch „Roti Rösli im Garte“ von 1925 übertrug er seine Beobachtungen der Natur in die Welt des Märchens und des Traums. Die Gedichte und Geschichten, die Kreidolf selbst verfasste, sind auf die Zeit bezogen und sprechen sowohl melancholische als auch humoristische Themen an. In seinen Lebenserinnerungen schrieb er: „Bei allen meinen Bilderbüchern (…) ist immer das Bild das Primäre, das zuerst Entstandene, der Text immer das Sekundäre, die Begleitung dazu.“

Die Ausstellung „Wachsen – Blühen – Welken. Ernst Kreidolf und die Pflanzen“ läuft bis zum 10. Januar 2021. Das Kunstmuseum Bern hat mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 18 Schweizer Franken, ermäßigt 14 Schweizer Franken. Studierende zahlen nur 10 Schweizer Franken.

Kunstmuseum Bern
Hodlerstraße 8-12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 (0)31 – 328 09 44
Telefax: +41 (0)31 – 328 09 55


13.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


04.09.2020, Wachsen – Blühen – Welken. Ernst Kreidolf und die Pflanzen

Bei:


Kunstmuseum Bern

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Jugendstil

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Moderne Kunst

Variabilder:

Ernst Kreidolf, Alpenblumenmärchen: Disteln und
 Eryngium, 1918/19
Ernst Kreidolf, Alpenblumenmärchen: Disteln und Eryngium, 1918/19

Variabilder:

Ernst Kreidolf, Lenzgesind: Bei den Stiefmütterchen, 1926
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Künstler:

Ernst Kreidolf








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