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Rudolf Jettmars symbolistische Welten in Wien

Rudolf Jettmar, Die Befreiung des Prometheus, 1910

Das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien widmet sich seit dem letzten Freitag im Wiener Theatermuseum dem Symbolisten Rudolf Jettmar. Auf Grund von Jettmars langer Laufbahn an der Wiener Akademie besitzt das Haus insgesamt 154 seiner Arbeiten, darunter sämtliche druckgrafische Hauptwerke und mehrere Zustandsfolgen. Neben zwei Gemälden und dreizehn Zeichnungen präsentiert Kurator René Schober in der Ausstellung insbesondere das große Konvolut von 139 Radierungen und bietet damit einen tiefgreifenden Einblick über Jettmars grafisches Schaffen.

In Rudolf Jettmars Werk herrscht eine pessimistische Grundhaltung von Schicksalsergebenheit, Resignation und dem Bewusstsein der Endlichkeit allen Seins vor. Der 1869 in Zawodzie bei Tarnów im damaligen Galizien geborene Künstler behandelt Figuren der griechischen und christlichen Mythologie, die mit düsteren Thematiken wie Tod, Traum und den bedrückenden „Stunden der Nacht“ konfrontiert sind, so der Titel eines eigenen Radierzyklus’. Dabei stellt Jettmar den menschlichen Körper in den Fokus, den er als Akt oder wie in der Radierung „Der Dichter“ historisch gekleidet in trostloser Landschaft oder leerem Raum inszeniert. Die Protagonisten nehmen ausdrucksstarke Körperhaltungen ein, die nach akademischer Manier und angelehnt an Michelangelo die gestählten Körper beider Geschlechter zur Geltung bringen. Den Menschen sind häufig übersinnliche Helfer zur Unterstützung an die Seite gestellt, so wird in „Kain“ der Verstorbene nach der Bluttat vom Engel Luzifer in den Himmel getragen. Während die Radierungen vom Licht- und Schattenkontrast geprägt sind, gestaltete Jettmar seine Zeichnungen häufig in Grisailletechnik oder zarten Aquarelltönen, die im Gegensatz zu den teilweise martialischen Sujets stehen, wie beim Kampf zwischen Ödipus und der Sphinx.

Rudolf Jettmar studierte zwischen 1886 und 1894 an der Akademie der bildenden Künste Wien allgemeine Malerei bei Christian Griepenkerl und Historienmalerei bei August Eisenmenger. 1897/98 gestaltete er als Gastschüler in der Spezialschule für Kupferstecherei bei William Unger seine ersten Radierungen. Etwa zur gleichen Zeit trat Jettmar in die Vereinigung bildender Künstler ein, deren Mitglied er bis zu seinem Tod 1939 blieb. Nachdem er ab 1909 für zwei Jahre an der Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien lehrte, erhielt der Künstler 1910 eine Professur an der allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie, die er die folgenden sechsundzwanzig Jahre innehatte. Zwischen 1924 und 1936 leitete er die Bereiche der allgemeinen Malerei und der grafischen Künste sowie eine eigene Meisterschule. Im Jahr seines Ruhestandes 1936 ernannte die Akademie ihn zum Ehrenmitglied.

Die Ausstellung „Rudolf Jettmar (1869-1939). Ein Symbolist an der Wiener Akademie“ ist bis zum 24. Januar 2021 zu sehen. Das Theatermuseum hat täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kupferstichkabinett der Akademie zu Gast im Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 525 24 34 60

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


16.10.2020, Rudolf Jettmar (1869-1939) - Ein Symbolist an der Wiener Akademie

Bei:


Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Kunstsparte:


Grafik

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Symbolismus

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