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St. Gallen ist „am Draht“

in der Ausstellung „Die Welt am Draht“

Das Kunstmuseum St. Gallen orientiert sich mit seiner aktuellen Ausstellung „Die Welt am Draht“ am gleichnamigen Film Rainer Werner Fassbinders von 1973 und hat Kunstwerke ausgewählt, die die Elektrizität als einen Ausgangspunkt haben. Mit Objekten der Installations-, Video- und Fotokunst und Materialien wie Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist man nahe am Alltag des Besuchers und bildet gleichzeitig mit diesen rasch wandelnden Technologien die schnellen, aber auch widersprüchlichen Entwicklungen von den späten 1960er Jahren bis in die Gegenwart ab. So bringt Kurator Roland Wäspe Werke zusammen, die wie Fassbinders Romanvorlage „Simulacron 3“ von Daniel F. Galouye fragen, ob die Welt so ist, wie sie scheint. Laut Wäspe ergeben lediglich Reflexionen über unsere Umwelt ein klareres Bild und zeigen die Verwerfungen auf. Dafür zieht er unter anderem Arbeiten von Karin Karinna Bühler, Mona Hatoum, Georg Gatsas, Peter Liechti, Norbert Möslang, Aleksandra und Roman Signer, Pipilotti Rist und Keith Sonnier heran.

So hinterfragt Matthew McCaslins nicht betitelte Skulptur von 2000 den heute so positiv konnotierten technischen Fortschritt. Über einem Käfig als Fundament, in dem Uhren, Tastaturen, eine einsame Leuchtstoffröhre und Kabelsalat eingesperrt sind, türmen sich drei alte Röhrenfernseher pyramidenförmig auf und werden von Ventilatoren belüftet. Auf den Fernsehern flackern Bilder der Mondlandung. So zeigt dieser moderne Turm zu Babel mit veralteter Technik eine der hervorragend bewältigten Herausforderungen und gleichzeitig, wie schnell Hochmodernes hinfällig und überholt wirkt. Dass der Körper nur der Projektion und der Erkenntnis dient, vermittelt Manon in ihrer bereits 1977 in Paris entstandenen Fotoserie „La dame au crâne rasé“: auf den schwarz-weißen Fotografien verwandelt sich die Künstlerin in ein androgynes, humanoides Computerwesen. Gleichzeitig bringt Manon die Isolation und kühle Distanziertheit zum Ausdruck und evoziert einen Gegenentwurf zur tradierten Geschlechterkonstruktion.

Die Ausstellung „Die Welt am Draht“ läuft bis zum 7. März 2021. Das Kunstmuseum St. Gallen ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, mittwochs bis 20 Uhr. An Heiligabend, erstem Weihnachtstag, Silvester und Neujahr ist das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 12Franken, ermäßigt 6 Franken.

Kunstmuseum St. Gallen
Museumsstrasse 32
CH-9000 St. Gallen

Telefon: +41 (0)71 – 242 06 71
Telefax: +41 (0)71 – 242 06 72


28.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Veranstaltung vom:


24.10.2020, Welt am Draht

Bei:


Kunstmuseum St. Gallen

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

in der Ausstellung „Die Welt am Draht“
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