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Spitzweg-Zeichnung aus der Sammlung Gurlitt restituiert

Carl Spitzweg, Das Klavierspiel, um 1840

Die Zeichnung „Das Klavierspiel“ von Carl Spitzweg aus dem Schwabinger Kunstfund Gurlitt hat den Weg zurück zu den Erben des ursprünglichen Besitzers Henri Hinrichsen gefunden. 1939 beschlagnahmten die Nationalsozialisten das Blatt in der Sammlung des Leipziger Musikverlegers. Ein Jahr später erwarb Hildebrand Gurlitt die Zeichnung; der Kaufpreis wurde auf ein Sperrkonto eingezahlt. Davon hatte Henri Hinrichsen nichts. Denn er wurde 1942 in Auschwitz ermordet. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir mit der Spitzweg-Zeichnung nun sämtliche bislang als Raubkunst identifizierten Bilder aus dem Kunstfund Gurlitt an die Nachkommen der Opfer zurückgegeben haben. Wir können dieses schwere Leid nicht wiedergutmachen. Aber durch die Aufarbeitung des NS-Kunstraubs versuchen wir, ein Stück weit zu historischer Gerechtigkeit beizutragen und unserer moralischen Verantwortung gerecht zu werden“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die mit Feder und Bleistift ausgeführte Zeichnung stammt aus den 1840er Jahren. Carl Spitzweg zeigt hier, wie so oft, durch Details seinen schwarzen Humor. Während die Anstandsdame im Hintergrund schläft, musizieren ein adrett gekleideter und gut frisierter Mann und eine junge Dame. Sie blickt konzentriert auf das Notenblatt und greift in die Tasten; er aber vergisst das Spiel auf der Querflöte und lässt seinen Blick weg vom Pult auf das Mädchen schweifen. Der Schatten auf dem Vorhang dahinter verdeutlicht die lüsternen Gedanken des Musikanten, denn hier bildet sich die Silhouette eines Teufelchens mit Spitzbart und Hörnern. Mit der Restitution des Spitzweg-Blattes wurden alle 14 Werke zurückgegeben, als in der Sammlung Gurlitt eindeutig als NS-verfolgungsbedingt entzogen identifiziert wurden. Aufgrund der komplexen Erbfolge und der weitverzweigten Familie der Restitutionsberechtigten hatte sich die Rückgabe seit 2015 verzögert. Die Erben übergaben das Blatt gestern an das Auktionshaus Christie’s.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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