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Seltene chinesische Keramik in Dresden entdeckt

Ru-Schale, China, Nördliche Song-Dynastie, um 1100

Die Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden hat eine äußerst seltene Ru-Schale aus China in ihren Beständen entdeckt. Die Keramik stammt nicht – wie bisher angenommen – aus Korea, sondern aus der Nördlichen Song-Dynastie, die zwischen 960 und 1127 herrschte. Ru-Keramiken wurden nur während einer sehr kurzen Zeitspanne von ungefähr 20 Jahren um 1100 hergestellt. Heute sind weltweit nur noch wenige Stücke erhalten. Das Dresdner Objekt ist eines von gerademal 88 anerkannten Ru-Keramiken. Dabei handelt es sich um eine flache Schale mit einem Durchmesser von 13 Zentimetern, die wahrscheinlich zum Waschen von Pinseln hergestellt wurde. Sie hat einen geraden Rand und steht auf einem schmalen, nach außen gebogenen Fuß. Die Schale hat eine zurückgenommene blaugrüne Glasur mit dem für Ru-Keramiken typischen Krakelee. Bei Sotheby’s brachte ein vergleichbares Stück zuletzt 37,7 Millionen Dollar ein.

Entdeckt wurde die Schale im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes an der Dresdener Porzellansammlung, an dem auch Experten aus China, Japan, Taiwan, den Niederlanden, Großbritannien und den USA beteiligt sind. Der Fund gelang der Forscherin Regina Krahl, die bei einem Depotbesuch im Frühjahr 2020 auf die Schale aufmerksam wurde. Sie war ursprünglich Teil der Sammlung des Arztes Oscar Rücker-Embden, der sie während eines China-Aufenthaltes zwischen 1913 und 1914 erworben hatte. 1927 wurde das Gefäß von Ernst Albert Zimmermann, dem damaligen Direktor der Porzellansammlung, angekauft und gelangte in den Bestand des Museums. „Wir wussten natürlich, dass die Dresdner Porzellansammlung kostbare und teils auch noch wenig bekannte Schätze birgt“, erklärte Direktorin Julia Weber. „Dass sich darunter aber eine der sagenumwobenen Ru-Keramiken befindet, ist eine echte Sensation. Das geschichtsträchtige Schälchen passt ganz wunderbar nach Dresden, wo August der Starke die größte Sammlung chinesischen Porzellans außerhalb Asiens zusammentrug.“


11.02.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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