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Innsbruck entdeckt Elde Steeg

in der Ausstellung „Elde Steeg. Die Frauen machen die Brötchen“

Seit dem Wochenende widmet sich das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum dem Schaffen Elde Steegs und damit einer Künstlerin, die nicht zuletzt wegen des Verlusts ihrer fotografischen Werke im Zweiten Weltkrieg lange in Vergessenheit geraten war. Die Innsbrucker Schau „Die Frauen machen die Brötchen“ präsentiert den feministischen Aspekt im Werk der deutschen Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin. Die Kuratoren Andreas Sladky und Florian Waldvogel zeigen erstmalig in Österreich Zeichnungen und Gemälde sowie collagierte „Wendebilder“ Steegs aus den Jahren 1949 bis 1986. Die Wahltirolerin thematisierte und kritisierte die Rückkehr zu patriarchalen Gesellschaftsstrukturen nach dem Zweiten Weltkrieg und engagierte sich für ein gleichberechtigtes Kunstschaffen von Männern und Frauen. 1976 forderte sie in einem Brief die Präsentation von Künstlerinnen, „damit unsere mitwelt einsieht, dass der mensch aus zwei schöpferischen hälften besteht, und zur bewältigung der heutigen probleme eben der ganze mensch gehört. erst mit beseitigung der frauen-frage wird eine neue europäische kultur möglich sein.“ Steegs überwiegend kleinformatige Arbeiten werden im Rahmen der Serie „Begehbare Gedanken“ auf Schwarz-Weiß-Tapeten mit Ausschnitten ihrer Motive und transparenten Tafeln in der Artbox, der Sammlungspräsentation der Moderne im Ferdinandeum, vorgestellt, sodass die Besucher nicht nur vor sondern auch zwischen den Werken lustwandeln können.

1908 als Elfriede Stegemeyer in Berlin geboren, studierte sie Kunst in Berlin und Köln. In den 1930er Jahren knüpfte sie in Köln Kontakte zu Dadaisten wie Raoul Hausmann und den „Kölner Progressiven“ um Franz Wilhelm Seiwert, Otto Freundlich, Heinrich Hoerle und Marta Hegemann. Ab 1933 engagierte sich die avantgardistische Fotografin gemeinsam mit dem Künstler Raoul Ubac im antifaschistischen Widerstand. Ein großer Teil ihres fotografischen Werkes wurde 1943 bei der Bombardierung Berlins zerstört, die übrigen Werke erst rund 40 Jahre später allmählich wiederentdeckt. Ab 1945 nahm Elfriede Stegemeyer das Pseudonym Elde Steeg an. Steegs Gemälde vereinen einen auf Konturen basierenden, figurativen, grafischen Stil – ähnlich den geteilten Gesichtern Pablo Picassos – mit blockhaften Flächen in zarten pastosen Farben. In ihren späten abstrakten Gemälden behandelte sie Formen und Prozesse aus der Naturwissenschaft. Stegemeyers gesellschaftskritische Collagen der 1980er Jahre sind dagegen von dadaistischen und surrealistischen Einflüssen geprägt. Die Künstlerin befasste sich mit verschiedenen Medien, unter anderem auch dem experimentellen Trickfilm. Von 1974 an lebte Elde Steeg in ihrer Wahlheimat Tirol, sie starb 1988 in Innsbruck.

Die Ausstellung „Elde Steeg. Die Frauen machen die Brötchen“ ist bis zum 3. Oktober zu sehen. Das Ferdinandeum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Das Ferdinandeum in Innsbruck verwaltet den rund 1500 Werke umfassenden bildnerischen Nachlass der Künstlerin; die aktuelle Schau bildet den Auftakt zu einer Reihe, in der das Museum nach und nach unterschiedliche Aspekte des Gesamtwerkes Elfriede Stegemeyers beleuchten will.

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Museumstraße 15
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43 (0)512 – 59 489
Telefax: +43 (0)512 – 59 489 109


23.02.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Nachkriegskunst

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Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Promenade, 1948
Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Promenade, 1948

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Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Ohne Titel (Kopf vor
 Gemäuer mit Mond), um 1946
Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Ohne Titel (Kopf vor Gemäuer mit Mond), um 1946

Variabilder:

Elfriede
 Stegemeyer/Elde Steeg, Ohne Titel (Frauenköpfe zwischen balkenartigen Flächen), um 1946
Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Ohne Titel (Frauenköpfe zwischen balkenartigen Flächen), um 1946

Variabilder:

Elfriede Stegemeyer/Elde Steeg, Ohne Titel (Frauenköpfe
 zwischen Häusern), um 1947
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