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Marlies Pöschl in Salzburg

Marlies Pöschl, Simple Whistles, 2020

Der Salzburger Kunstverein widmet Marlies Pöschl, Trägerin des Förderpreises des Kunstvereins 2019, derzeit eine Kabinettausstellung und präsentiert dazu die drei seit 2019 entstandenen Videos „Simple Whistles“, „Schatzalp“ und „Aurore“. Das Werk der 1982 geborenen Salzburgerin bewegt sich zwischen Film, Forschung, Experiment und philosophischen Reflexionen über Menschlichkeit, Ethik und der Zukunft der Technologie. Kollaboration ist zentral in ihrer künstlerischen Praxis. So sind zwei der drei Filme der Schau das Ergebnis eines pädagogischen Projekts, das sich mit Kindern, Jugendlichen und Senioren an eine heterogene Gruppe von Teilnehmer richtete. Es beschäftigt sich mit der Automatisierung von Emotionen. Pöschls Film „Aurore“ ist ein kollektiv verfasster Science-Fiction-Film, in dem „Les Maintenants“, eine fiktive Firma, die Pflegeroboter entwickelt, eine zentrale Rolle spielt. Zugleich ist „Les Maintenants“ eine sprachliche Neuschöpfung; sie meint wörtlich übersetzt den Plural des französischen Worts „Jetzt“. „Les Maintenants“ deutet somit auf eine sich ständig wiederholte ewige Gegenwart hin.

Die Frage nach der Zeit ist zentral in Pöschls Arbeiten: Einerseits im Spekulieren über eine Zeit, die kommt, andererseits als Zukunft, die die Vergangenheit in sich trägt. Pöschls doppelbödige Filme beziehen sich auf Science-Fiction und feministische Theorien und knüpfen an eine alltägliche Realität an. Da die Künstlerin mit Kindern und Laiendarstellern arbeitet, erhalten ihre Werke einen direkten Zugang und aufwühlenden Charakter. In ihren Arbeiten klingen immer wieder virulente Zukunftsfragen an, darunter auch jene, wie sich beispielsweise Empathie und die Pflege von Menschen durch den technologischen Fortschritt verändern könnten. Der Besucher begegnet auch unheimlichen, wundersamen Landschaften, die auf existierenden Realitäten beruhen, wenngleich sie auch durch den Blick der Künstlerin gefärbt sind. Marlies Pöschl versucht eine Welt darzustellen, die sich rasant verändert.

In ihren Recherchen bewegt sie sich an Orte, die an den Rändern der Gesellschaft liegen und nach einer eigenen Logik funktionieren. So steht das Leben von älteren Menschen in verschiedenen Senioreneinrichtungen im Zentrum dieser drei Arbeiten. Wie verändert sich etwa die Beziehung zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren? Zentral ist hierbei, dass Marlies Pöschl die Geschichte gemeinsam mit den Nutzern erzählt. In „Simple Whistles“ verbindet sie die Erzählung des mythologischen Helden Parzival mit utopischen Vorstellungen. In einem Altenheim wachen Fenster, Decke und der Boden über die Schutzbefohlenen. Diese Zukunftsvision wurde in Kooperation mit den Senioren entwickelt. Ausgehend von einem gemeinsam geschriebenen Gedicht experimentiert diese Chor-Performance mit konkreter Poesie, aber auch mit den Geräuschen der Maschinen, die Senioren in ihrem Alltag umgeben.

Die Ausstellung „Marlies Pöschl. Les Maintenants“ läuft bis zum 25. April. Der Salzburger Kunstverein hat täglich außer montags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Salzburger Kunstverein
Hellbrunner Straße 3
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 84 22 94 0
Telefax: +43 (0)662 – 84 22 94 22

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


20.02.2021, Marlies Pöschl - Les Maintenants

Bei:


Salzburger Kunstverein

Kunstsparte:


Film und Video

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Marlies Pöschl, Simple Whistles, 2020
Marlies Pöschl, Simple Whistles, 2020

Variabilder:

Marlies Pöschl, Aurore, 2019
Marlies Pöschl, Aurore, 2019

Variabilder:

in der Ausstellung „Marlies Pöschl. Les Maintenants“
in der Ausstellung „Marlies Pöschl. Les Maintenants“

Künstler:

Marlies Pöschl









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