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Xu Beihongs „Sklave und Löwe“ strebt Spitzenpreis an

Xu Beihong, Sklave und Löwe, 1924

Im Anschluss an die Abendauktion mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts steht am 24. Mai bei Christie’s in Hongkong ein einzelnes Werk auf dem Programm: Xu Beihongs „Sklave und Löwe“ von 1924 soll mit einer Schätzung von 350 bis 450 Millionen Hongkong-Dollar, rund 37,2 bis 47,8 Millionen Euro, das teuerste asiatische Kunstwerk werden. Neben dem Namen des Künstlers – Xu war der erste Chinese, der westliche Einflüsse in seinen Werken verarbeitete und durch seine Arbeitsweise wiederum Kollegen beeinflusste – dürfte auch die museale Qualität sowie die symbolhafte Darstellung die Begeisterung der Bieter entfachen. Das letzte Mal wechselte das Gemälde 2006 den Besitzer. Damals brachte es bei einer von Christie’s organisierten Versteigerung fast 7 Millionen Dollar.

Auf dem Höhepunkt seiner kreativen Schaffenskraft ließ sich Xu Beihong Mitte der 1920er Jahre von einer antiken Geschichte zu seinem Meisterwerk inspirieren. Ein entlaufener, aber erneut gefangener Sklave soll zur Strafe im Kolosseum von einem Löwen gefressen werden. Als das Tier auf den Todgeweihten losstürmt, erkennt es seinen ehemaligen Helfer. Während der Löwe in einem Käfig nach Rom transportiert worden war, hatte der Sklave aus seiner Tatze einen Dorn gezogen und so den König der Savanne vor einem vorzeitigen Ende bewahrt. Xu ließ den historischen Ort weg und versetzte das Geschehen in eine Höhle, deren Lichtstimmung die Dramatik steigert. Erschrocken vor dem am Höhleneingang stehenden Löwen, kauert sich ein fast nackter Mensch in die Schatten der Felsen. Das Raubtier blickt den Verängstigten mit schrägem Kopf an und zeigt seine verletzte Tatze.

Der chinesische Künstler verband in diesem Bild genial einen pastosen Pinselstrich, eine bunte Palette und symbolgeladene Bildinhalte. Sein Gemälde erinnert ein wenig an die eine Generation vor ihm in Europa arbeitenden Maler Arnold Böcklin und Lovis Corinth. Xu Beihong wollte mit seinem Bild der Humanität Ausdruck verliehen. Im Besonderen steht der verletzte Löwe für die Seele des chinesischen Volkes, die nobel und stolz ist, aber einer Hilfe bedarf. Der Sklave ist das Sinnbild für die chinesische Nation, die allen Gefahren trotzt. Auch in späteren Bildschöpfungen sollte Xu auf die in diesem Gemälde versteckten Botschaften zurückgreifen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Variabilder:

Xu
 Beihong, Sklave und Löwe, 1924
Xu Beihong, Sklave und Löwe, 1924

Künstler:

Beihong Xu








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