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VR Kunstpreis an Lauren Moffatt

Der Kunstpreis für Virtual Reality ist erstmals in Berlin vergeben worden

Lauren Moffatt hat den erstmals vergebenen Kunstpreis für Virtual Reality (VR) der Deutschen Kreditbank (DKB) und der Contemporary Arts Alliance (CAA) Berlin erhalten. Die 1982 geborene australische Medienkünstlerin darf sich nun über 5.000 Euro freuen. Der zweite und dritte Platz gingen mit 4.000 Euro an Patricia Detmering und mit 3.000 Euro an Armin Keplinger. Die drei Kunstschaffenden wurden von einer fünfköpfigen Jury aus insgesamt 104 Bewerbungen ausgewählt.

Lauren Moffatt überzeugte die Jury mit ihrem Werk „Image Technology Echoes“ von 2020 „durch ihre vielschichtige Verschränkung von Installation im Ausstellungsraum und virtuellen Welten“. In der experimentellen und fiktionalen Virtual Reality betreten die Betrachter*innen einen Raum in einem höhlenartigen Museum. Dort führen ein älterer Mann und eine jüngere Frau ein sehr gekünstelt wirkendes Gespräch über das Gemälde, das sie gemeinsam besehen. Die Betrachter*innen können in den Körper einer der beiden Figuren eintreten, erhalten Einblick in die Gedanken der Protagonisten und damit einen ganz anderen Eindruck vom Gemälde, das von dem in der Galerie abweicht. In der Jurybegründung heißt es weiter: „Das Erleben und Eintauchen in die Protagonist*innen der Arbeit führt zu einer Reflexion über die Möglichkeiten des VR-Mediums selbst und darüber hinaus zu einem Nachdenken über individuelle Weltsichten und zwischenmenschliche Kommunikation.“

Den sich über Algorithmen selbst generierenden und entwickelnden virtuellen Kosmos „Aporia“, in dem die 1980 in Arnstadt geborenen Patricia Detmering soziologische Prozesse geschlossener und offener Gesellschaften verhandelt, bezeichnete die Jury als „eine poetische Arbeit, die eine spannende und unerwartete Welt erschafft, die die Betrachtenden zum Nachdenken anregt. Die Verschränkung der aus Aquarellen bestehenden virtuellen Welt mit der Inszenierung im Ausstellungsraum – der Stein und der Plastikstuhl, auf dem man Platz nimmt – erzeugen ein immersives Erlebnis, das nachhallt.“

Armin Keplinger, geboren 1982 in Linz, überzeugte mit seinem Werkzyklus „The ND-Serial“. In den fünf in sich geschlossenen Arbeiten erkundet er das Potenzial von Virtual Reality als Möglichkeit zur Erweiterung des Skulpturenbegriffes und inszeniert dazu im virtuellen Raum fünf kinetische skulpturale Körper unter Abstinenz von Schwerkraft und physikalischen Gesetzen. Das Preisgremium lobte seine minimalistische und stringente Formensprache. Er habe eine technisch beeindruckende und zugleich kritische Arbeit geschaffen, die sich nicht nur mit dem Begriff der Skulptur im physischen und virtuellen Raum befasst, sondern auch einen dystopischen und atmosphärischen Ort schafft, der die physikalischen Gesetze aushebelt.

Mit dem Kunstpreis für Virtual Reality, initiiert im Frühjahr 2020, haben die Deutschen Kreditbank und die privat getragene Plattform Contemporary Arts Alliance eine nachhaltige Förderung im Bereich Digitale Künste auf den Weg gebracht. Die Auszeichnung richtet sich an in Deutschland lebende und arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die das künstlerische Potenzial neuer Technologien sowie die Erkundung und kritische Reflektion ihrer Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft erforschen. In der Preisträgerausstellung im Berliner Haus am Lützowplatz sind neben den Arbeiten der Sieger auch die Projekte des Duos Friedemann Banz und Giulia Bowinkel sowie Evelyn Bencicovas enthalten, denen die Jury aufgrund der besonderen Qualität eine lobende Erwähnung und eine zusätzliche Förderung von je 2.500 Euro zusprach.

Die Ausstellung „Resonanz der Realitäten / Resonant Realities – VR Kunstpreis der DKB in Kooperation mit CAA Berlin“ wurde bis zum 4. Juli verlängert. Nach dem coronabedingten Lockdown hat das Haus am Lützowplatz mit Buchung von Zeitfenstertickets dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Haus am Lützowplatz
Lützowplatz 9
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 261 38 05
Telefax: +49 (0)30 – 264 47 13

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


17.04.2021, Resonanz der Realitäten / Resonant Realities – VR Kunstpreis der DKB in Kooperation mit CAA Berlin

Bei:


Haus am Lützowplatz

Kunstsparte:


Digitale Kunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Der Kunstpreis für Virtual Reality ist erstmals in Berlin vergeben worden
Der Kunstpreis für Virtual Reality ist erstmals in Berlin vergeben worden

Künstler:

Patricia Detmering

Künstler:

Armin Keplinger

Künstler:

Giulia Bowinkel

Künstler:

Friedemann Banz








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