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Hamburg restituiert Dahl-Gemälde an Cottbus

Stefan Körner und Alexander Klar bei der Übergabe des Dahl-Gemäldes

Fast zwei Jahrzehnte Provenienzforschung und zahlreiche Verhandlungsrunden hat es gedauert, bis eine kleine Ölstudie Johan Christian Dahls an den rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben wurde. Gestern restituierte die Hamburger Kunsthalle das Gemälde „Elbe und Neustädter Ufer in Dresden im Abendlicht“ an die Cottbusser Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz. Das Werk sei 1988 von der Hamburger Kunsthalle durchaus in Kenntnis der Tatsache, dass es bis 1945 der städtischen Sammlung Cottbus gehört hatte, erworben worden, so Alexander Klar. Weiter sagte der Kunsthallen-Direktor: „Die Geschichte dieses Bildes zeigt, dass sich unrechtmäßige Erwerbungen keinesfalls auf jüdisches Eigentum beschränken, sondern dass auch die deutsche Nachkriegsgeschichte ihre Spuren in Provenienzen hinterlassen hat. Ich freue mich sehr, dieses Bild nach Cottbus restituieren zu können. Die Hamburger Kunsthalle möchte damit ihrer historischen Verantwortung gerecht werden.“

Auch Stefan Körner, Vorstand der Cottbusser Stiftung, zeigte sich zufrieden: „Auf diesen Tag haben wir 76 Jahre gehofft. Nach Jahrzehnten des Verschollenseins wurden nach der deutschen Wiedervereinigung zwischen den Städten erste Gesprächsfäden über das Bild aufgenommen. Jedoch erst jetzt ermöglichte die Hamburger Kunsthalle die Rückführung dieses für die Cottbuser Sammlung herben Kriegsverlustes nach Branitz.“

Anlässlich der Restitution haben beide Häuser eine Kabinettausstellung organisiert, zu der Carl Blechens „Kreidefelsen auf Rügen“ von Cottbus an die Elbe gekommen sind. Das Gemälde war einst Teil der Hamburger Sammlungen und 1938 von der Stadt Cottbus erworben worden. Beide Künstler kannten und schätzten einander und waren Vertreter einer romantischen Kunst, die sich bereits in Richtung eines frühen Realismus öffnete. Die Schau zeichnet die Wege der einzelnen Werke wie auch die Entwicklung des Dahl- und Blechen-Bestands der Hamburger Kunsthalle nach. Dabei wird der aus heutiger Sicht fragwürdige Umgang mit dem seinerzeit unrechtmäßig erworbenen Gemäldes von Dahl anhand von Archivmaterial offengelegt. Auch den An- und Verkauf des Blechen-Bildes, das Alfred Lichtwark 1911 erworben hatte und von seinem Nachfolger Gustav Pauli bereits 1924 wieder veräußert wurde, will die Präsentation nachzeichnen.

Die Ausstellung „Goodbye and Hello – Johan Christian Dahl und Carl Blechen“ läuft bis zum 8. August und wandert im Anschluss nach Cottbus. Die Hamburger Kunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr unter den aktuellen Hygieneregeln geöffnet. Der Besuch ist nur mit Zeitfenstertickets möglich. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 – 428 543 409

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


27.05.2021, Goodbye and Hello – Johan Christian Dahl und Carl Blechen

Bei:


Hamburger Kunsthalle

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Romantik

Bericht:


Mehr Realist als Träumer

Variabilder:

Stefan Körner und Alexander Klar bei der Übergabe des
 Dahl-Gemäldes
Stefan Körner und Alexander Klar bei der Übergabe des Dahl-Gemäldes

Variabilder:

Johan Christan Dahl, Elbe und Neustädter Ufer in Dresden im Abendlicht,
 1837
Johan Christan Dahl, Elbe und Neustädter Ufer in Dresden im Abendlicht, 1837

Künstler:

Johan Christian Dahl








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