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Tatjana Doll ausgezeichnet

Tatjana Doll vor ihrer Arbeit „Collected Silence“, 2020

Nach einer Unterbrechung in der Vergabefolge erhält Tatjana Doll heuer den Fred-Thieler-Preis für Malerei. Die 1970 in Burgsteinfurt geborene Künstlerin kann sich nun über einen Kunstankauf seitens der Berlinischen Galerie in Höhe von 10.000 Euro freuen. In der Jurybegründung heißt es: „Tatjana Dolls Werke sind in ihrem lakonischen, direkten Zugriff auf die Welt hochaktuell. Ihre Gemälde beziehen sich auf Schlüsselwerke der Kunstgeschichte ebenso wie auf Superhelden, Waffen, Rennwagen oder Piktogramme. Es geht der Künstlerin weder um das einzelne Motiv, noch darum, Geschichten zu erzählen. Auch Farb- und Formwerte, ein subjektiver Gestus oder malerisches Konzept interessieren sie nicht. Ihr Ausgangspunkt sind Reproduktionen, digital oder analog, die heute unser Bild von Wirklichkeit formen. Die Malweise ist roh und direkt. Flüssige Lackfarben mit aggressivem Glanz, die sie verwendet, lassen keine Tiefe zu. Deren Eigenschaft, unkontrolliert zu fließen, Pfützen, Blasen und Trübungen zu bilden, bezieht die Künstlerin in ihre Arbeit ein.“

Tatjana Doll studierte bis 1998 an der Kunstakademie Düsseldorf, zuletzt als Meisterschülerin von Dieter Krieg. Von 2005 bis 2006 unterrichtete sie als Gastprofessorin an Berliner Kunsthochschule Weißensee. Anschließend zog es sie immer wieder zu Arbeitsaufenthalten ins Ausland, nach New York, Rom oder auch Johannesburg. Seit 2009 ist sie Professorin für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Auf ihren oft großformatigen Leinwänden kombiniert sie figurative Sujets mit geometrisch-abstrakten Elementen, stellt die Gegenstände in einen sozial-politischen Kontext oder nimmt Rückbezüge in der Kunstgeschichte und fordert den Betrachter auf, sie neu zu sehen. Dafür erhielt sie schon zahlreiche Preise und Stipendien, etwa 2003 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Bildende Kunst, 2016 den Hannah-Höch-Förderpreis des Landes Berlin und 2018 den Konrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Der Fred-Thieler-Preis wird seit 1992 jährlich, seit 2007 alle zwei Jahre von der Berlinischen Galerie vergeben. Der Informel-Künstler Fred Thieler widmete diese Auszeichnung „herausragenden Malerinnen und Malern, deren künstlerische Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und die die Anerkennung der Öffentlichkeit verdienen“. Die Jury wählt in diesem Sinne Künstler aus, die ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Deutschland haben und in der aktuellen Kunstszene Akzente setzen. Ihr gehörten in diesem Jahr die Berliner Künstlerinnen und Künstler Valérie Favre, Katharina Grosse und Gerwald Rockenschaub sowie Gabriele Knapstein, Leiterin des Hamburger Bahnhofs in Berlin, und Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, an. Die Auszeichnung ging bisher unter anderem an Eugen Schönebeck, Peter Bömmels, Andreas Brandt, Reinhard Pods, Jan Kotík, Cornelia Schleime, Pia Fries, Sergej Jensen, Bernhard Martin und zuletzt 2017 an Christine Streuli.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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