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Rubenspreis für Miriam Cahn

Der Rubenspreis der Stadt Siegen geht an Miriam Cahn

Miriam Cahn erhält den 14. Rubenspreis der Stadt Siegen. Im Juni 2022 wird ihr die alle fünf Jahre verliehene, mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung überreicht. Eine fünfköpfige Fachjury einigte sich auf die 1949 in Basel geborene Künstlerin. In ihrer Begründung heißt es: „Miriam Cahn vertritt eine eigensinnige malerische Position von großer Ausdruckskraft. Dabei verbinden sich subjektive Wahrnehmungen und Empfindungen mit gesellschaftlichen und politischen Fragen. Im Zentrum steht der Körper in seiner Fragilität und Ausgesetztheit, auch gegenüber äußeren Faktoren, wie sich insbesondere in den Arbeiten zur Situation von Geflüchteten zeigt. Das Verhältnis von menschlichem Körper und Maschine ist ebenso Thema wie das Organische, auch im Sinne einer Verbindung von menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Von Anfang ihrer Entwicklung an hat Cahn eine bewusst feministische, unabhängige und kompromisslose Haltung eingenommen. Ihre Malerei hat sich frei von akademischen Regeln und Ästhetiken in unterschiedlichsten Formen und Materialien entfaltet.“

Miriam Cahn hat die Grafikfachklasse der Kunstgewerbeschule Basel in der politisch aufgeladenen Zeit von 1968 bis 1973 besucht und so ihr von feministischen und gesellschaftspolitischen Themen geprägtes Werk ausgebildet. Seit den 1970er Jahren gehört es zu den meist beachteten Kunstpositionen der Schweiz. Oft nimmt es den Menschen in seiner existenziellen Geworfenheit in den Blick. Mit ihrer Kunst wurde Miriam Cahn 1982 zur Documenta 7 und 2017 zur Documenta 14 eingeladen, 1984 zur Biennale Venedig, 1986 zur Biennale Sydney. Ausstellungen ihres Schaffens präsentierten unter anderem die Kunsthalle Basel, das New Yorker Museum of Modern Art, das Kunstmuseum Bonn, das Kunsthaus Zürich, die Fundación La Caixa in Madrid, die Neue Nationalgalerie in Berlin, die Kunsthalle zu Kiel oder das Kunsthaus Bregenz. 1997 durfte sich Miriam Cahn über den Frankfurter Karl-Ströher-Preis, 1998 über den Berliner Käthe-Kollwitz-Preis, 2001 über den Preis der Stiftung für die grafische Kunst in der Schweiz und 2005 über den Prix Meret Oppenheim freuen. 2013 wurde ihr der Basler Kunstpreis zugesprochen, ein Jahr später der Oberrheinische Kunstpreis.

Seit 1957 wird der Rubenspreis der Stadt Siegen in Erinnerung an den 1577 in der nordrhein-westfälischen Stadt geborenen Barockkünstler Peter Paul Rubens alle fünf Jahre an in Europa lebende herausragende Maler*innen und Grafiker*innen verliehen. Bisherige Preisträger waren Hans Hartung, Giorgio Morandi, Francis Bacon, Antoni Tàpies, Fritz Winter, Emil Schumacher, Cy Twombly, Rupprecht Geiger, Lucian Freud, Maria Lassnig, Sigmar Polke, Bridget Riley und zuletzt 2017 Niele Toroni. Mit der Preisverleihung im kommenden Sommer eröffnet auch die Ausstellung zum Werk Miriam Cahns im Museum für Gegenwartskunst Siegen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Miriam Cahn 2019 bei ihrer Ausstellung im Kunsthaus Bregenz
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Der Rubenspreis der Stadt Siegen geht an Miriam Cahn
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