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Gelitin krempelt Innsbruck um

Im Innsbrucker Ferdinandeum geht es derzeit etwas unkonventionell zu. Denn das Künstlerkollektiv „Gelitin“ ist dort seit letzter Woche zugange, hat mit seinen Arbeiten aus architektonischen, skulpturalen und dadaistischen Elementen das Haus etwas auf den Kopf gestellt und will mit den Werken eine neue Sichtweise auf die historischen Räume des Tiroler Landesmuseums eröffnen. Für das Museum sind die Arbeiten von Ali Janka, Florian Reither, Wolfgang Gantner und Tobias Urban „löchrig, schmutzig, doppeldeutig, kindlich, witzig, skandalös, fantastisch, jedenfalls aber: überraschend“. In der Schau warten sie mit Installationen und filmischen Inszenierungen auf. Über drei Ebenen hinweg präsentieren sich dem Besucher Objekte aus vorgefundenen oder recycelten Materialen, die zunächst verstörend oder überraschend wirken. Die Mischung aus historischen Räumen des Museums und zeitgenössischer Kunst soll hierbei kulturelle Konventionen und traditionelle Werte hinterfragen.

Der erste Teil der Ausstellung im Erdgeschoss behandelt die Vergangenheit des Ferdinandeums. Eine weitläufige Produktionsanlage für Tonfliesen dominiert den Raum. Die Keramikwerkstatt „Alle für alle“ besteht aus den Pfosten, Platten und Brettern der Wände der letzten Schau des Hauses zu Franz von Defregger. Weitere Gegenstände wie Möbel, ein Brennofen, Blumenvasen, Lampen und Musikinstrumente erweitern die Szene. In Filmprojektionen, die in den Museumsräumen entstanden und sie in neuem Licht erscheinen lassen, arbeitete Gelitin mit der „Young Boy Dancing Group“ zusammen. Themen sind hierbei menschliche Bedürfnisse, Verlangen und Affekte. Einer der Drehorte war die holzvertäfelte Stuben im Tiroler Volkskunstmuseum, wo die Tänzer und bildenden Künstler sich zu verspielten und teils verschmitzten Posen zusammentun.

Der große Holzmast, den Gelitin aus dem Wandmaterial der Defregger-Ausstellung gebaut hat, ragt bis in das Obergeschoss empor. Das Kollektiv nennt ihn „Saft Mast“, da er in seiner Form an die metallenen hohen Strommaste erinnert. Damit verweist er auf den zweiten Teil der Schau und dient als Sinnbild für die Realität. Diese kann der Besucher auf dem „Sofa“ von 2019 reflektieren, das in seiner überdimensionierten Größe Erwachsene wie Kinder wirken lässt. Der letzte Abschnitt der Ausstellung befindet sich auf dem Balkon. Er verbindet die ersten beiden Teile miteinander und schwebt zugleich über ihnen. Diese Dreiteilung der Schau spielt auf Sigmund Freuds Strukturmodell der menschlichen Psyche mit dem Es, dem Ich und dem Über-Ich an.

Die Ausstellung „Gelitin“ läuft bis zum 26. Oktober. Das Ferdinandeum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre haben freien Eintritt. Es gelten die lokalen Corona-Schutzmaßnahmen.

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Museumstraße 15
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43 (0)512 – 59 489
Telefax: +43 (0)512 – 59 489 109

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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