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DB Museum verfolgt die Geschichte des Bahn-Designs

Das Design des 1971 eingeführten Intercity orientiert sich an der Alltagswelt der 1970er Jahre: Bunte Farben, Streifenmuster und moderne Kunststoffe beherrschen das Bild

In seiner aktuellen Ausstellung geht das DB Museum in Nürnberg der visuellen Optik der Eisenbahn nach und schlägt mit rund 270 Exponaten in der Ausstellung „Design & Bahn. Eine Gestaltungsgeschichte“ einen großen Bogen von den Anfängen bis in die Jetztzeit. Die in 20 Abschnitten gegliederte Schau eröffnet mit einer Tischleuchte aus einem Speisewagen von 1957. Der gelängte gerundete Schirm entspringt dem Duktus der Zeit. In Werkstätten anonym entwickelt, mussten die Formgestaltungen Kriterien wie Stabilität, Langlebigkeit, Sicherheit und Aktualität entsprechen. Aber auch berühmte Architekten und Designer brachten sich schon früh mit ein: Walter Gropius etwa schuf 1906 einen Schlafwagen, Richard Riemerschmid das von einer klaren Sprache geprägte Interieur für einen Durchgangswagen.

Mit der Gründung der gesamtdeutschen Eisenbahn 1920 begann die vorbildhafte Normierung des Fahrzeugparks mittels eines Baukastensystems. Angeregt von der Zweckmäßigkeit der Speisewagenküche der Mitropa entwarf Margarete Schütte-Lihotzky um 1926/27 ihre „Frankfurter Küche“. Der Lübecker Grafiker Alfred Mahlau legte 1926 für die norddeutschen Bahnen ein Signet für Fahnen, Plakate oder Kofferaufkleber im Sinne der einheitlichen Corporate Identity vor. Aber auch international tätige Künstler wie Leo Faller oder Frank Newbould gestalteten in den 1930er Jahren Werbemittel für die Reichsbahn.

Aus einem Wettbewerb für ein neues Firmenlogo ging 1955 der Entwurf für den „DB-Keks“ hervor, den sich der Grafiker Eduard Ege ausdachte. Nach Vorstellungen von Kurt Weidemann 1994 für die neue DB AG etwas verschlankt, dient er der Bahn bis heute als Markenzeichen. Zu den Höhepunkten im Nachkriegsdesign gehört der elegante, stromlinienförmige Triebkopf des 1957 eingeführten TEE mit der geschwungenen Linie. Der Architekt Klaus Flesche kreierte damit ein Aushängeschild, das sogar auf der Documenta 1964 in Kassel in der Abteilung Industriedesign für Furore sorgte.

Als Folge der zunehmenden Funktion von Formgebung als Wirtschaftsfaktor wurde 1969 in München das Design-Center der Deutschen Bundesbahn unter der Leitung des Architekten Emil Schuh aufgebaut, das bis 1995 bestand. In den 1970er Jahren beherrschten bunte Streifen und Muster sowie Kunststoff das Outfit neuer Züge. Ab 1978 gestaltete der Designer Michele de Lucchi die im Zuge der Einführung elektronisch verarbeiteter Fahrkarten installierten Reisezentren. Ab 1979 rollte der neue ICE über die Schienen. Die Wagen mit einem dunklen Fensterband auf kontrastierendem hellem Grundton gingen auf Ideen Alexander Neumeisters zurück. Aktuell konzentriert sich die Deutsche Bahn auf eine neue Unternehmenskleidung in weniger grellen Farben nach Modellen von Guido Maria Kretschmer.

Die Ausstellung „Design & Bahn. Eine Gestaltungsgeschichte“ läuft bis zum 12. Juni 2022. Das DB Museum hat täglich außer montags von 9 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 bzw. 4 Euro. Das Begleitbuch kostet im Museumsshop 25 Euro.

DB Museum
Lessingstraße 6
D-90443 Nürnberg
Telefon: +49 (0)800 – 326 873 86

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


01.10.2021, Design & Bahn. Eine Gestaltungsgeschichte

Bei:


DB Museum Nürnberg

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Design

Stilrichtung:


Design des 20. Jahrhunderts

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Das Design des
 1971 eingeführten Intercity orientiert sich an der Alltagswelt der 1970er Jahre: Bunte Farben, Streifenmuster und moderne Kunststoffe beherrschen das
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