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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Bei Christie’s lief es prächtig: Rückblick auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in den New Yorker Auktionen

Wieder im Höhenflug



Jean-Michel Basquiat, In This Case, 1983

Jean-Michel Basquiat, In This Case, 1983

Man fühlt sich an die Zeiten vor der Corona-Krise erinnert, blickt man auf die prestigeträchtigen Abendauktionen in New York. Denn mit straken Einlieferungen, hohen Abnahmequoten und Spitzenpreisen teils weit über den Taxen scheinen die durch die Pandemie hervorgerufenen Verwerfungen vergessen. So konnte sich auch der neu eingeführte „21st Century Evening Sale“ mit Kunst aus den letzten vierzig Jahren bei Christie’s sehen lassen. Sollten die 39 Lose 141 Millionen Dollar aufwärts einspielen, verzeichnete Christie’s für 37 verkaufte Kunstwerke schließlich brutto 210,5 Millionen Dollar. Unangefochtener Star des Abends war Jean-Michel Basquiats Gemälde „In This Case“ von 1983. Den überraschend freundlich blickenden, ja fast lächelnden Totenkopf auf rotem Grund, für den mehr als fünfzig Millionen Dollar veranschlagt waren, wollten vor allem Bieter aus den USA und Asien haben. Der Hammer fiel erst bei 81 Millionen Dollar – eine lohnende Wertentwicklung seit seinem letzten Auktionsauftritt bei Sotheby’s im Jahr 2002 mit netto 900.000 Dollar. Damit nimmt das Gemälde nun Platz 2 im Auktionsranking Basquiats nach den 98 Millionen Dollar ein, die der japanische Milliardär Yusaku Maezawa 2017 bei Sotheby’s für einen weiteren Schädel auf blauem Grund gewährte.


An den Anfang der zeitgenössischen Kunst hatte Christie’s am 11. Mai wieder einige junge Künstler gestellt, von denen der 1980 geborene Alex Da Corte mit der fensterartigen Neonröhreninstallation „Night Version“ für 150.000 Dollar (Taxe 60.000 bis 80.000 USD) und die erst 32jährige Jordan Casteel mit dem Bildnis eines sitzenden Männeraktes – es handelt sich um den Dramatiker Jiréh Breon Holder in ungesunder grüner Hautfarbe – auf einer buntgeblümten Couch zur oberen Taxe von 550.000 Dollar neue Auktionsrekorde aufstellten. Mit 5,4 Millionen Dollar für eine flächige, dekorativ-bunte Ansammlung von Vasen und Sträuchern aus dem Jahr 2013 ist der 1977 in Boston geborene Jonas Wood allerdings schon in ganz andere Höhen vorgedrungen (Taxe 2 bis 4 Millionen USD). Ein relativ kleines Interieurbild von Salman Toor mit zwei jungen Männern am Fenster aus dem Jahr 2019 für 380.000 Dollar stand für die Queer-Szene (Taxe 100.000 bis 150.000 USD).

Diversität in der jungen Kunst

Amoako Boafos dunkelhäutiger Mann in einem bis zur Nase hochgezogenen „Blue Pullover“ auf sonnengelbem Fond von 2018 für 500.000 Dollar und ein plakativ-unübersichtliches Großquadrat Nina Chanel Abneys von 2015, in dem zwei schwarze Polizisten einen Weißen festnehmen, für rekordträchtige 800.000 Dollar dokumentierten das Bestreben des Auktionshauses, zunehmend der Kunst von People of Color Geltung zu verschaffen (Taxen je 200.000 bis 300.000 USD). Der aus Ghana stammende Bildhauer El Anatsui reüssierte mit seinem schillernden Wandteppich „New Layout“ aus roten und goldenen Kronkorken von 2009, der sich bei 1,6 Millionen Dollar an die Spitze seiner Preisliste setzte (Taxe 1,2 bis 1,8 Millionen USD). Lynette Yiadom-Boakyes 2009 datiertes Gruppenbild „Diplomacy III“ mit akkurat, aber langweilig gekleideten schwarzen Herren und zwei allein wegen ihrer bunteren Kleidung herausstechenden Frauen erzielte mit 1,6 Millionen Dollar ebenfalls einen neuen Auktionsrekord für die schwarze Künstlerin (Taxe 700.000 bis 1 Millionen USD). Frauenpower ließen dann noch Mickalene Thomas mit ihrer materialreichen Collagemalerei „Racquel Reclining Wearing Purple Jumpsuit“ von 2016 zum Spitzenpreis von 1,5 Millionen Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD) und ihre bereits verstorbene Kollegin Louise Bourgeois mit der charakteristischen, etwas ekelerregenden Bronzeskulptur „Spider V“ von 1999 für taxkonforme 4,6 Millionen Dollar aufkommen.

Auch einige deutsche Künstler waren bei der New Yorker Auktion mit von der Partie. Dabei musste allerdings Gerhard Richters vertikal orientiertes abstraktes Rakelbild mit der Werknummer 769-4 aus dem Jahr 1992 einen deutlichen Abschlag von 9 Millionen Dollar auf 5,8 Millionen Dollar hinnehmen. Da waren die 1,475 Millionen Dollar, die Albert Oehlens ebenfalls ungegenständliche, kraftvolle Farbschlacht „Stillleben mit Ingwertopf“ aus dem Jahr 2000 in die Waagschale legte, im Verhältnis zur Schätzung von 1,5 bis 2 Millionen Dollar unverkennbar besser. Sigmar Polkes gleichaltrige, in schwarze Rasterpunkte über buntem Grund aufgelöste nackte „Bunnies“ verführten dann zu 1,4 Millionen Dollar (Taxe 1 bis 1,5 Millionen USD). Teuerstes Deutscher wurde bei 8 Millionen Dollar Martin Kippenberger mit seinem skulpturalen humorvollen Selbstportrait „Martin, ab in die Ecke und schäm dich“ von 1989 – ein Rekordpreis für eine bildhauerische Arbeit des Künstlers, der aber zwei Millionen Dollar unter der Mindesttaxe lag.

Christie’s schwamm zudem auf der aktuellen umstrittenen NFT-Welle mit und hatte erstmals ein Non-Fungible Token-Kunstwerk in die Abendversteigerung aufgenommen. Aus ihren rund 10.000 „Cryptopunks“ hatte da Duo Larva Labs 2017 neun Köpfe ausgewählt, sie mit einer nicht austauschbaren digitalen Zeichenkette hinterlegt und ihnen damit den Status eines Unikats verliehen. Das zahlte sich nun aus: Die winzigen Pixelporträts konnten ihre untere Erwartung mit einem Zuschlag von 14,5 Millionen Dollar verdoppeln. Doch das ist fast nichts gegen die 60,25 Millionen Dollar, die ihr amerikanischer Kollege Beeple erst im März dieses Jahres für seine NFT-Collage „Everydays: First 5000 Days“ bei Christie’s erzielt hat. Gut behaupteten sich zudem Mark Bradfords im Farbmeer kaum lesbares Schriftbild „Amendment #1“ von 2013 bei 4,2 Millionen Dollar (Taxe 2 bis 3 Millionen USD), Jean-Michel Basquiats eher zeichnerisch angelegte, aber auch mit zwei Totenköpfen bestückte Arbeit „Untitled (Soap)“ von 1983/84 bei anvisierten 11,2 Millionen Dollar oder Dana Schutz’ für wohltätige Zwecke gestiftetes Gemälde „The Fishermen“ von 2021 bei 2,45 Millionen Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD). Rekordwerte brachten noch Rashid Johnsons Schlaufenbild „Anxious Red Painting December 18th“ von 2020 bei 1,6 Millionen Dollar (Taxe 200.000 bis 300.000 USD) und Joel Meslers an der Werbesprache orientiertes Blatt- und Früchtebild „New York, New York“ bei 220.000 Dollar zustande (Taxe 40.000 bis 60.000 USD).

Bekannte Namen aus der Moderne

Zwei Tage später stand bei Christie’s der „20th Century Evening Sale“ auf dem Programm, der von 51 Losen nur zwei kleinere Ausfälle zu notieren hatte und brutto 481,1 Millionen Dollar gegenüber der unteren Gesamtschätzung von 350 Millionen Dollar in die Kassen des Auktionsriesen spülte. Die Auswahl vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus und der Pop Art führte Pablo Picasso mit dem Porträt seiner Geliebten Marie-Thérèse Walter aus dem Jahr 1932 an. Das letzte Mal stand die „Femme assise près d’une fenêtre“ im Februar 2013 bei Sotheby’s in London auf dem Auktionspult und brachte es damals auf netto 25,5 Millionen Pfund. Nun war das Profilbildnis der in sich versunken, leicht melancholisch blickenden Marie-Thérèse mit ihrer ausgeprägten Nase schon auf rund 55 Millionen Dollar geschätzt worden. Dabei blieb es aber nicht: Nach einem zwanzigminütigen Gefecht zwischen zwei Sammlern an den Telefonen fiel der Hammer erst bei 90 Millionen Dollar. Mit Aufgeld bezahlte der Käufer 103,4 Millionen Dollar und übertraf im weltweiten Auktionsgeschehen erstmals seit Frühjahr 2019 wieder die Grenze von 100 Millionen Dollar. Mit Dora Maar war eine nachfolgende Gefährtin Picassos in New York anwesend. Doch ihre Gestalt als mehransichtige fragmentierte „Femme dans un fauteuil“ mit Federhut aus dem Jahr 1941 realisierte nur 14,7 Millionen Dollar (Taxe 15 bis 20 Millionen USD).

Hinter Picasso drängte sich Claude Monet. Sein violett-blauer nebliger Blick über die Themse auf die „Waterloo Bridge, effet de brouillard“ von 1889/1903, versehen mit einer Schätzung um 35 Millionen Dollar, legte auf 42 Millionen Dollar zu. Darauf folgte Vincent van Gogh mit seinem motivisch ähnlichen, aber fest gefügten Gemälde „Le Pont de Trinquetaille“ in Arles von 1888 bei 34 Millionen Dollar nahe an der oberen Schätzgrenze. Nicht ganz so viel Glück hatte Mark Rothko mit 33 Millionen Dollar für seine drei dunkelgrünen wabernden Farbfeldern auf dunkelblauem Grund von 1970; laut Christie’s hätten es hier schon 40 Millionen Dollar sein sollen. Auch für den De-Stijl-Vertreter Piet Mondrian und seine strenge rechteckige „Composition: No. II, With Yellow, Red and Blue“ von 1927 lag der Zuschlag von 22,5 Millionen Dollar unter den mindestens erhofften 25 Millionen Dollar.

Überraschte Tennisspielerin

Die Pop Art-Suite führte Roy Lichtensteins Spätwerk „Interior: Perfect Pitcher“ von 1994, gespickt mit Zitaten aus seinen früheren Werken, bei 19,5 Millionen Dollar an (Taxe 20 bis 30 Millionen USD). Wertvollste Arbeit bei Andy Warhol waren die grau-silbrig glänzenden „Two Marilyns (Double Marilyn)“ von 1962 bei 13,5 Millionen Dollar (Taxe 14 bis 18 Millionen USD), gefolgt von der späten, bunten Negativvariante „Nine Multicolored Marilyns (Reversal Series)“ von 1979/86 bei guten 8,6 Millionen Dollar (Taxe 6,5 bis 8,5 Millionen USD). Eine Überraschung gelang dem inzwischen 100jährigen Wayne Thiebaud mit seiner Tennisspielerin „Toweling Off“ aus dem Jahr 1968, die nach einem eifrigen Scharmützel zwischen 18 Telefonbietern erst bei 7,1 Millionen Dollar das Spielfeld verließ (Taxe 1,2 bis 1,8 Millionen USD).

Die weibliche Künstlerschaft redete ferner ein Wörtchen mit. An die Spitze setzten sich zwei Abstrakte Expressionistinnen: Joan Mitchell übertraf mit ihrer farbintensiven Blumenwiesenabstraktion von 1977 die 10 Millionen Dollar-Grenze um 500.000 Dollar, Lee Krasners ebenfalls titellose dynamische Beige-Rot-Spritzerei von 1962 holte sich taxgerechte 6 Millionen Dollar. Das Schaffen von Grace Hartigan zählt ebenfalls zu dieser Stilrichtung, auch wenn ihre annähernd quadratische farbenfrohe Leinwand „The Phoenix“ von 1962 noch an ein Stillleben aus Blättern und Früchten erinnert. Hierfür gab es einen ersten Auktionsrekord bei 550.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD). Gleich darauf heimste Alice Neel, die nicht zuletzt wegen ihrer vor kurzem beendeten Schau im Metropolitan Museum of Art einen Marktaufschwung erlebt, einen weiteren ein. Ihr ungewöhnlich menschenleeres, hübsches, mit Blumen vollgestelltes Interieur „Dr. Finger’s Waiting Room“ von 1966 verdoppelte mit 2,5 Millionen Dollar in etwa den bisherigen Spitzenpreis. Mit 5,9 Millionen Dollar langte auch Barbara Hepworth bei ihrer abstrakten, grün-braun patinierten Bronzestele „Parent II“ von 1970/71 so kräftig zu, wie noch nie (Taxe 2,5 bis 3,5 Millionen USD).

Auch ein Mann durfte sich die Rekordkrone aufsetzen: Alighiero Boetti machte für sein 1982 in Kabul gesticktes, großformatiges Schriftbild „Sottrazione“ 3,8 Millionen Dollar locker (Taxe 2,5 bis 3,5 Millionen USD). Einträglich waren zudem die 8,8 Millionen Dollar für Willem de Koonings energische Farbschlacht „East Hampton VI“ von 1977 (Taxe 4 bis 6 Millionen USD) und die 2,5 Millionen Dollar für Zao Wou-Kis abstrakte sandige Farbwüste „10.2.81“ von 1981 (Taxe 1,5 bis 2 Millionen USD). Die Klassische Moderne fügte dem die 11,2 Millionen Dollar für Georges Seurats pointillistischen Sonntagsspaziergang „Paysage et personnages (La jupe rose)“ von 1884 (Taxe 6 bis 8 Millionen USD) oder die 2,6 Millionen Dollar für Henri Edmond Cross’ farbenfrohen, sommerlich wuchernden Garten „Le faux poivrier (Provence)“ von 1907 hinzu (Taxe 800.000 bis 1,2 Millionen USD).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Christie’s Rockefeller Center

20 Rockefeller Plaza

US-NY 10020 New York

Telefon:+1 (212) 6362000

Telefax:+1 (212) 6362399

E-Mail: info@christies.com



31.08.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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11.05.2021, 21st Century Evening Sale

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