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Helmut Sturm im Kunstmuseum Ravensburg

Helmut Sturm, Wahlkampf, 1962

Das Kunstmuseum Ravensburg hat gestern seine Retrospektive „Helmut Sturm. Spielfelder der Wirklichkeit“ zum Schaffen des 1932 in Furth im Wald geborenen Malers eröffnet. Die Schau versammelt Werke aus den verschiedenen Schaffensperioden Sturms vom Ende der 1950er Jahre bis zu seinem Tod 2008. Der Künstler betrachtete die Leinwand als „räumlich bewegtes Spielfeld“, in dem sich Geschlossenheit und Expansion, Konstruktion und spontaner Gestus mit „allerlei Gerümpel aus der Spielzeugkiste der Wirklichkeit“ vermischten. Sturms Gemälde sind durch kräftige und pastose Farben, große Flächen und eine dynamische Stilkombination aus figürlicher Darstellung und abstrakter Formensprache charakterisiert. Der Austausch mit anderen Künstlern sowie das permanente Hinterfragen seines eigenen Werkes zeugen von der Neugier, Experimentierfreude und dem Idealismus des Malers.

Indem Helmut Sturm 1957 die avantgardistische Gruppe „Spur“ zusammen mit Lothar Fischer, Heimrad Prem und Hans Peter Zimmer ins Leben rief und eine neoexpressive kraftvolle Figuration in einer kindlich ungezierten Ausdruckweise pflegte, leistete der Künstler einen bedeutenden Teil zur Wiederbelebung der Kunstszene in den Nachkriegsjahren. Daneben gehörte Sturm im Laufe seiner 50jährigen künstlerischen Tätigkeit auch den Künstlergemeinschaften „Wir“, „Geflecht“ und „Kollektiv Herzogstraße“ an und begeisterte sich kurzzeitig für die „Situationistische Internationale“. Zwischen 1985 und 1998 hatte der Maler zudem eine Professur an der Kunstakademie München inne.

Die Arbeiten Sturms werden durch zwei zeitgenössische Videoarbeiten ergänzt. In seiner Filmcollage „Situationistisch sein“ aus dem Jahr 2017 betrachtet der Schweizer Felix Boekamp das Werk des deutschen Malers und die intellektuelle Gruppe Situationistische Internationale als Summe vieler Teile. Sabine Zimmer setzt sich in ihrem filmischen Porträt „Gruppe Spur – Die Maler der Zukunft“ aus dem Jahr 2019 mit der ersten Künstlergemeinschaft auseinander, die das Schaffen Sturms nachhaltig geprägt hat. Ihre Arbeit wird durch die Präsentation der sieben von der Avantgardebewegung herausgegebenen Zeitschriften aus den Jahren 1960/61 vervollständigt.

Die Ausstellung „Helmut Sturm. Spielfelder der Wirklichkeit“ ist bis zum 1. November zu sehen. Das Kunstmuseum Ravensburg hat dienstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog zu 29,90 Euro im Hirmer Verlag.

Kunstmuseum Ravensburg
Burgstraße 9
D-88212 Ravensburg
Telefon: +49 (0)751 – 82 810


06.09.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Helmut Sturm, Wahlkampf, 1962
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