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Pinakotheken restituieren Sperl-Gemälde

Johann Sperl, Frühlingslandschaft, um 1880

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben das Gemälde „Frühlingslandschaft“ von Johann Sperl an die Erben nach Sigmund Waldes (1877-1961) restituiert. Nach einem Rückgabegesuch seitens der Erbengemeinschaft hatten die Staatsgemäldesammlungen eine Recherche zur Provenienz des Bildes eingeleitet, die die Werkidentität klären sollte. Die Nachforschungen ergaben, dass Sigmund Waldes seine Kunstsammlung im Zuge der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ab 1939 verloren hatte. Die Identifizierung des Werkes wurde jedoch dadurch erschwert, dass Sperl als Maler des sogenannten Leibl-Kreises in seinem Spätwerk hauptsächlich Landschaften gemalt hatte und wenig zur Kunstsammlung des jüdischen Unternehmers und Kunstsammlers Waldes bekannt ist. Dennoch deuteten die Ergebnisse der Untersuchung darauf hin, dass es sich bei dem ländlichen Genrebild mit drei Personen um das fragliche Kunstwerk aus der Sammlung Waldes handelte, woraufhin sich die Neue Pinakothek in München zur Rückgabe des Werkes entschloss. Von einer feierlichen Übergabe des Werkes wurde auf Grund der Corona-Pandemie abgesehen.

Sigmund Waldes wurde 1877 in Tschechien geboren und stieg 1908 als vierter Gesellschafter in die erfolgreiche Metallwarenfabrik Waldes & Co. mit Firmensitz in Prag und Dresden ein, die von seinem Bruder Heinrich und zwei Geschäftspartnern gegründet worden war. Mit den Einnahmen aus dem florierenden Unternehmen konnte Waldes mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern 1916 eine Villa in Dresden beziehen und eine Kunstsammlung aufbauen. Unter dem zunehmenden Verfolgungsdruck durch die Nationalsozialisten emigrierte der jüdische Unternehmer 1938 in die Vereinigten Staaten, wohin ihm seine Familie und seine Schwiegermutter nachfolgten. 1939 beschlagnahmte die Devisenstelle des Finanzministeriums Dresden sein in Deutschland zurückgebliebenes Vermögen, und Waldes musste sein Eigentum 1941 ersatzlos an das Deutsche Reich zu überschreiben. Das Sperl-Gemälde gelangte wie die übrigen Kunstwerke in der Folge auf den Kunstmarkt und wurde 1943 von der Münchner Kunsthändlerin Maria Almas-Dietrich für die NSDAP-Parteikanzlei bei dem Berliner Auktionshaus Hans W. Lange gekauft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hochformat durch die Amerikaner in den Central Collecting Point nach München gebracht und wurde 1956 Eigentum des Bayerischen Staates, der es in den Bestand der Neuen Pinakothek eingliederte.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Bericht:


Rein malerisch

Variabilder:

Johann Sperl, Frühlingslandschaft, um 1880
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Künstler:

Johann Sperl








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