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Höch und Thieler für die Berlinische Galerie

Hannah Höch, Vita immortalis (Werden und Vergehen), 1929

Die Berlinische Galerie kann sich nun über 42 Neuzugänge aus der Berliner Sparkasse freuen. Acht Gemälde, 20 Collagen und 14 Arbeiten auf Papier in verschiedenen Techniken von Hannah Höch bereichern als Dauerleihgaben nun den Bestand des Landesmuseums im Bereich der Dada-Kunst. „Das Konvolut der Berliner Sparkasse spiegelt exemplarisch die Vielfalt und Qualität des künstlerischen Lebenswerks von Hannah Höch wider. Sie ist eine der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten in der Sammlung der Berlinischen Galerie“, beschreibt Ralf Burmeister, Leiter der Künstler*innen-Archive der Berlinischen Galerie, die neue Ergänzung. Die Erinnerung an Künstlerinnen und Künstler, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, wach zu halten, sei Pflicht und eine Herzensangelegenheit, so Kai Uwe Peter von der Berliner Sparkasse. „Mit der Berlinischen Galerie haben wir einen Partner, bei dem die Werke auch unter konservatorischen und wissenschaftlichen Aspekten in guten Händen sind. Künftig werden sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.“

Wie komplex das Œuvre Hannah Höchs sein kann, verdeutlicht ihr Gemälde „Vita immortalis (Werden und Vergehen)“ von 1929, das Teil der Dauerleihgabe ist. Die Malerin, Grafikerin und Collagekünstlerin, die sich zwischen 1933 und 1945 nur mit Buchillustrationen über Wasser halten konnte, arrangierte hier eine ungewöhnliche Zusammenstellung. Auf einem blauen Sockel steht einen großen Lippenblütler neben einem kleinen Kind, das freundlich lachend die Hände nach oben streckt. Im zwischen Schwarz und Rot chargierenden Hintergrund sieht man den Planeten Erde. Verdeutlichen die Pflanzen an den Bildrändern das Entstehen und symbolisiert das Scharlachrot, das für gewöhnlich auch einen Sonnenuntergang begleitet, das Vergehen? Der kleine blauäugige Bube scheint zweifelsohne von finsteren Gedanken noch nicht das Geringste zu ahnen, eher freut er sich.

Die Berliner Sparkasse trennt sich von weiteren Kunstwerken. Neben der Höch-Sammlung gehen auch Werke von Fred Thieler als Dauerleihgabe an die Berlinische Galerie, die den bisherigen umfangreichen Bestand an Malerei und Grafik des Informel-Künstlers im Museum ergänzen. Der Stiftung Stadtmuseum Berlin überlässt das Geldinstitut 46 Arbeiten des expressiven Realisten Otto Nagel. Ab Dezember will sich die Sparkasse zudem von einigen Werken aus seiner Sammlung „Kunst der 1990er Jahre“ über das Berliner Auktionshaus Grisebach trennen. Der Erlös soll gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen in der deutschen Hauptstadt zugutekommen.


23.09.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Hannah Höch, Vita immortalis (Werden und Vergehen), 1929
Hannah Höch, Vita immortalis (Werden und Vergehen), 1929

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Hannah Höch, Entartet, 1969
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